Sie sind hier:

Thailand sperrt Strände wegen giftigen Quallen

München, 27.09.2016 | 13:19 | hze

Urlauber an der Westküste Thailands müssen beim Baden aktuell besonders vorsichtig sein. Laut übereinstimmenden Medienberichten werden an den Küsten der Andamanensee aktuell immer häufiger die hochgiftigen Quallen der Art Portugiesischen Galeere gesichtet. Da Stiche dieser Tiere sehr schmerzhaft sind und für Allergiker und Menschen mit geschwächtem Immunsystem sogar lebensbedrohlich sein können, hat die thailändische Regierung die Strände Nai Thon und Nai Yang im Nationalpark Sirinath auf der Halbinsel Phuket sogar geschlossen.


Strand auf Phuket in Thailand
An einigen Stränden auf Phuket wurde aktuell das Baden verboten, da vermehrt giftige Quallen der Art Portugiesische Galeere gesichtet wurden.
Grund für das vermehrte Auftreten der giftigen Tiere, die sich von den Meeresströmungen treiben lassen, war laut Medienberichten ein Sturm über dem Indischen Ozean. Obwohl Kontakt mit den Quallen für gesunde Menschen zwar extrem schmerzhaft jedoch ungefährlich ist, warnen die Behörden Urlauber aufs Schärfste, an den betroffenen Stränden an der Westküste Phukets zu schwimmen. Auch bei gestrandeten Quallen bleiben die Nesselzellen noch tagelang aktiv und können bei Hautkontakt zu starken Schmerzen führen.

Deutlich gefährlicher ist hingegen die Würfelquelle, deren Gift zu den stärksten im Tierreich zählt. Für Kinder ist ein Stich binnen Minuten tödlich. Es gibt jedoch auch Berichte von Todesfällen von Erwachsenen. So starben im Sommer 2015 eine deutsche Touristen und ihre thailändische Freundin beim Baden auf der Ferieninsel Koh Samui, da sie Warnschilder vor den hochgiftigen Nesseltieren offenbar übersehen oder ignoriert hatten. Wegen des vermehrten Auftretens gefährlicher Quallen wird das Baden einigen Küstenabschnitten des Staates in Südostasien immer wieder zeitweise verboten, was jedoch stets gut sichtbar ausgeschildert ist. Im Juli dieses Jahres sperrte Thailand einige Strände dagegen langfristig komplett zum Schutz der Natur, darunter die Insel Tachai im Similan Nationalpark.
 

Weitere Nachrichten über Reisen

Bußgeldbescheid.
12.08.2020

Mecklenburg-Vorpommern erhöht Corona-Bußgelder

Mecklenburg-Vorpommern straft Corona-Sicherheitsverstöße künftig strenger ab. Die Bußgelder steigen deutlich auf bis zu 500 Euro.
Spanien-Mallorca-Estellencs-Tramuntana_GI-1086524602
12.08.2020

"Destination Overview”: Mallorca bringt neue Corona-App für Palma heraus

Mit einer neuen Smartphone-App will Mallorca den Urlaub in Corona-Seiten noch sicherer gestalten. Die Anwendung "Destination Overview" zeigt an, welche Strände, Hotels und Transportmöglichkeiten zur Verfügung stehen.
Ägypten: Sharm el Sheikh Nuweiba Taba
12.08.2020

Ägypten verlangt Corona-Test bei Einreise

Bei der Einreise nach Ägypten ist ab dem 15. August die Vorlage eines negativen Corona-Tests verpflichtend. Die beliebtesten Urlaubsregionen sind jedoch nicht betroffen.
Madrid
12.08.2020

Spanien: Madrid und Baskenland als Risikogebiete eingestuft

Die spanische Hauptstadt Madrid wurde vom Robert Koch-Institut erneut als Risikogebiet eingestuft. Es gelten wieder Reisewarnungen für die Metropole sowie das Baskenland.
Paris Panorama
11.08.2020

Corona: Paris führt Maskenpflicht im Freien ein

Paris verschärft im Kampf gegen die Corona-Pandemie die Schutzmaßnahmen. Seit dem 10. August muss in der französischen Hauptstadt an belebten öffentlichen Orten eine Maske getragen werden.

CHECK24 Hotelkategorie auf Basis von Veranstalterdaten. Die Landeskategorie des Hotels kann abweichen.