Sie sind hier:

Thomas Cook ist insolvent

München, 23.09.2019 | 08:57 | lvo

Die Verhandlungen um eine finanzielle Rettung von Thomas Cook sind gescheitert. Am Montag, 23. September, geht der zweitgrößte Tourismuskonzern der Welt in die Insolvenz. Gebuchte Reisen mit einer Abreise am 23. und 24. September können möglicherweise nicht stattfinden. Die Tochterairline Condor führt den Flugbetrieb weiter fort.


Koffer in Wohnung mit Frau
Der Tourismuskonzern Thomas Cook geht am 23. September 2019 in die Insolvenz.
Thomas Cook hat den Geschäftsbetrieb und die Flüge in Großbritannien mit sofortiger Wirkung eingestellt. Unter dem britischen Tourismuskonzern hängen auch Marken wie Neckermann, Bucher Reisen und Öger Tours, die ebenfalls vom Notgeschäftsbetrieb betroffen sind. Hier wurde der weitere Verkauf von Pauschalreisen gestoppt. Lediglich der Ferienflieger Condor, ebenfalls ein Tochterunternehmen von Thomas Cook, versicherte vorerst einen normal weiterlaufenden Flugbetrieb. Angaben der Airline zufolge wurde ein staatlich verbürgter Überbrückungskredit beantragt, der Liquiditätsengpässe verhindern soll. Dieser wird derzeit durch die Bundesregierung überprüft.

Thomas Cook ist der zweitgrößte und zudem älteste Tourismuskonzern der Welt. Als Grund für die Insolvenz wird unter anderem der Brexit und die wachsende Reiseunlust der Briten genannt. Bis zuletzt schien es einen funktionierenden Sanierungsplan zu geben, der durch den chinesischen Hauptaktionär Fosun mit einer Finanzspritze von 900 Millionen Pfund gesichert werden sollte. Schließlich scheiterte die Rettung jedoch daran, dass die Royal Bank of Scotland als weiterer Hauptaktionär zusätzlich 200 Millionen Euro verlangte, die jedoch von der britischen Regierung nicht bereitgestellt wurden.

Alle aktuellen Informationen zu den Entwicklungen bei Thomas Cook und den Tochterunternehmen lesen Sie auf unserer Infoseite.

Weitere Nachrichten über Reisen

Traumstrand auf den Seychellen
23.09.2020

Corona-Entspannung: Kuba, Seychellen und Sri Lanka keine Risikogebiete mehr

Das Robert Koch-Institut stuft seit dem 23. September mehrere Staaten außerhalb des Schengen-Raumes nicht mehr als Risikogebiete ein. Die Corona-Lage auf Kuba, Sri Lanka und den Seychellen hat sich entspannt.
Portugals Hauptstadt Lissabon
23.09.2020

Neue Reisewarnungen: Lissabon, Kopenhagen und Dublin sind Risikogebiete

Das Robert Koch-Institut hat am 23. September neue Risikogebiete zu seiner Liste hinzugefügt. Für die Regionen Lissabon, Dublin und Utrecht sowie weitere Ziele gelten nun Reisewarnungen.
Tschechien: Prag Karlsbrücke
23.09.2020

Reisewarnung: Fast ganz Tschechien ist Risikogebiet

Nach landesweit starker Verbreitung des Coronavirus wurde Tschechien am Abend des 23. September vom Robert Koch-Institut fast gänzlich zum Risikogebiet erklärt. Es gilt eine Reisewarnung.
Österreich: Vorarlberg Kleinwalsertal
23.09.2020

Sperrstunde in Österreich: Lokale schließen 22 Uhr

Ab Freitag, 25. September, gilt in Teilen Österreichs eine Sperrstunde. Lokale müssen dann spätestens um 22 Uhr schließen.
Grossbritannien: London Eye Themse LVO
22.09.2020

Großbritannien verschärft Corona-Maßnahmen

Großbritannien verschärft die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Ab Donnerstag gibt es eine Sperrstunde in Lokalen, auch der Service wird eingeschränkt.

CHECK24 Hotelkategorie auf Basis von Veranstalterdaten. Die Landeskategorie des Hotels kann abweichen.