Sie sind hier:

Pazifik: Japan und Mexiko von Tropenstürmen bedroht

München, 11.06.2018 | 09:33 | lvo

Zwei Tropenstürme sorgen aktuell und in den kommenden Tagen für Extremwettersituationen rund um den Pazifik. Während Maliksi Starkregen und heftige Windböen nach Japan bringt, bedroht der Hurrikan Bud die Westküste Mexikos sowie den Südwesten der USA. Urlauber in den betroffenen Regionen müssen mit Überschwemmungen, umherfliegenden Gegenständen sowie Flugausfällen rechnen.


Tropenstürme Bud und Maliksi im Pazifik. Grafik: Wundermap
Hurrikan Bud und Tropensturm Maliksi sorgen für Unwetter in Mexiko und Japan. Grafik: Wundermap
Bud hatte sich am Sonntag zu einem Tropensturm verstärkt. Am Dienstag soll er seine maximale Stärke erreichen und zum Kategorie-3-Hurrikan anwachsen. Mit Windgeschwindigkeiten bis zu 225 Kilometer pro Stunde rast er vor der mexikanischen Küste in Richtung Norden. Laut National Hurricane Center trifft Bud schließlich am Donnerstag und Freitag auf den Golf von Kalifornien sowie die Halbinsel Baja California. Voraussichtlich wird er sich dann bereits auf die Kategorie eins abgeschwächt haben. Dennoch sollten Urlauber in der Region die lokalen Medien aufmerksam verfogen, um über den weiteren Verlauf informiert zu sein.

Hurrikan Bud ist bereits der zweite Sturm der Saison im östlichen Pazifik. Zwar bewegt sich das noch stärkere Unwetter Aletta derzeit noch westlich Lateinamerikas, der Kategorie-4-Hurrikan war jedoch nie eine Bedrohung für das Festland oder Inseln im Pazifik. In der vergangenen Saison hatten unter anderem die Hurrikans Maria und Irma ein immenses Ausmaß an Zerstörung in der Karibik hinterlassen.

In der Philippinensee hat sich hingegen der Tropensturm Maliksi gebildet und zieht östlich von Japan nach Norden. Zunächst wurde befürchtet, Maliksi würde Taifunstärke erreichen. Doch auch als Tropensturm sorgt er für Starkregen und kräftige Windböen in Ost- und Zentraljapan. Laut dem Portal Flightstats kommt es daher am Montag zu verzögerten Starts und Landungen am Flughafen Tokio Haneda.
 

Weitere Nachrichten über Reisen

Stopp-Schild
09.04.2020

EU empfiehlt Einreisesperre bis 15. Mai

Die Europäische Union empfiehlt ihren Mitgliedsstaaten, die aktuell geltende Einreisesperre für Nicht-Staatsbürger bis zum 15. Mai zu verlängern. Die Entscheidung liegt bei jedem Land selbst.
Strand auf Phuket in Thailand
09.04.2020

Thailand: Insel Koh Lanta wird gesperrt

In Thailand greifen die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus weiter um sich. Nun soll die Urlaubsinsel Koh Lanta abgeriegelt werden.
Italien: Venedig Rialto
08.04.2020

Saubere Gewässer: Positiver Einfluss der Corona-Pandemie auf die Umwelt

Bei all den besorgniserregenden Nachrichten haben die Folgen der Corona-Pandemie mancherorts auch etwas Positives: So führt der Shutdown dazu, dass Gewässer wieder sauberer werden.
Fidschi
07.04.2020

Südsee-Sturm: Zyklon Harold trifft Fidschi

Zyklon Fidschi fegte am Wochenende mit enormer Kraft über die Solomonen und Vanuatu. Nun nimmt der Sturm Kurs auf Fidschi.
Türkei: Bodrum
03.04.2020

Türkei verschiebt Start der Urlaubssaison auf Ende Mai

Das Tourismusministerium der Türkei hat angekündigt, den Beginn der Urlaubssaison 2020 auf Ende Mai zu verschieben. Damit reagieren die Behörden auf den verlängerten Einreisestopp für Ausländer.