Tschechische Skigebiete setzen auf flexible Preise

Die Wintersportsaison in Tschechien startet in Kürze und viele Skigebiete setzen auf flexible Preismodelle, die Skifahrenden die Möglichkeit geben, Geld zu sparen. Rund zwei Drittel der Gebirgsskigebiete haben die Preise im Vergleich zum Vorwinter stabil gehalten. Ein Viertel hat sie leicht erhöht, während einige Skigebiete die Preise gesenkt haben. Der durchschnittliche Tagespass kostet zwischen 30 und 40 Euro.
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Tschechische Skigebiete setzen zunehmend auf dynamische Preismodelle.
Tschechische Wintersportgebiete setzen zunehmend auf flexible Preise, die sich je nach Nachfrage und Auslastung ändern können. Wer frühzeitig online bucht, kann von Rabatten profitieren und bis zu 30 Prozent sparen. Die Preise variieren je nach Anreisedatum und Buchungsart. Zudem sind die Tickets online oft günstiger als an der Kasse vor Ort. Skigebiete werben mit der Botschaft, dass besonders frühe Buchungen und Reisen außerhalb der Ferienzeiten vorteilhaft sind.

Dynamische Preismodelle im internationalen Vergleich

Dynamische Preismodelle sind auch in anderen europäischen Ländern, darunter in Skigebieten in den Alpenregionen, zunehmend verbreitet. Die Preise in den Skigebieten richten sich hier ebenfalls nach Faktoren wie Nachfrage, Wochentag und Wetterbedingungen. Rabatte für Onlinebuchungen sind auch in vielen anderen Skigebieten Standard. Kritikerinnen und Kritiker bemängeln jedoch die intransparente Preisgestaltung und die mangelnde Transparenz bei der Berechnung der Preisänderungen.

Investitionen in Infrastruktur und neue Angebote

In Tschechien wurden für die neue Saison rund 70 Millionen Euro in die Infrastruktur der Wintersportorte investiert. Neue Lifte und Bahnen sollen den Gästen ein verbessertes Erlebnis bieten. So geht zum Beispiel im Skigebiet Dolní Morava ein neuer Lift in Betrieb und in Deštné sowie Filipovice wurden neue Ferienappartements errichtet.

Quelle: dpa