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Kanaren: Nach Unwettern droht nächste Schlechtwetterfront

München, 20.11.2018 | 09:23 | lvo

Nach den heftigen Unwettern vom Wochenende müssen sich die Kanarischen Inseln bereits auf die nächste Schlechtwetterfront einrichten, wie das Nachrichtenportal Teneriffa News berichtet. Derweil laufen auf Teneriffa, die der Sturm am schlimmsten getroffen hat, noch immer die Aufräumarbeiten. Auch in den kommenden Tagen müssen Urlauber auf der spanischen Inselgruppe mit Straßensperrungen, Flugumleitungen und weiteren Einschränkungen rechnen.


Straße wird von starkem Regen überflutet
Auf den Kanaren ist nach den Unwettern vom Wochenende weiterhin mit Starkregen zu rechnen.
Der spanische Wetterdienst Aemet warnt ab Mitte der Woche vor starken Regenfällen im Norden Teneriffas. Auch für die Insel La Palma gilt die Warnung. Reisende sollten den Verlauf der Wetterprognosen vor Ort beachten. Die Aussichten können in den kommenden Tagen variieren. Erst vor wenigen Wochen bestand zuletzt eine Unwetterwarnung auf dem Archipel.

Bei den Unwettern am Wochenende wurde insbesondere Teneriffa schwer verwüstet. Bis zu sechs Meter hohe Wellen trafen auf die Nordküste, überschwemmten Straßen und rissen Balkone von Häusern ab. Einige Straßen mussten daraufhin gesperrt werden. Die Zufahrtswege rund um Tacoronte sowie die Küstenstraße TF-42 sind inzwischen wieder freigegeben. Auch auf den Nachbarinseln machte sich das Unwetter bemerkbar. Auf Lanzarote mussten Flüge umgeleitet werden und auf Gran Canaria wurden mehrere Bäume entwurzelt. Die Gesamtsumme der Schäden beläuft sich laut Teneriffa News auf mehrere Millionen Euro.

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