Sie sind hier:

Peru verschärft Zugangsbeschränkung zu Machu Picchu

München, 14.05.2019 | 10:01 | soe

Die Zugangsbeschränkung für Perus Wahrzeichen, die berühmte Ruinenstadt Machu Picchu, wird weiter verschärft. Wie die peruanischen Behörden bekanntgaben, soll künftig nur noch an drei Stunden pro Tag der Zugang für Besucher erlaubt sein. Damit wolle man die durch einen übermäßigen Publikumsverkehr auftretenden Schäden reduzieren.


Inka-Stadt Machu Picchu in Peru
Die antike Stadt Machu Picchu in Peru kann künftig nur noch an drei Stunden pro Tag besichtigt werden.
Derzeit betreten täglich bis zu 6.000 Touristen das historische Bauwerk – zu viel für die jahrhundertealten Steinoberflächen. Im Rahmen eines zunächst auf zwei Wochen angesetzten Tests wird der Zutritt zu den Hauptattraktionen Sonnentempel, Tempel des Kondors und Intihuatana-Stein streng reguliert. Das Kultusministerium des südamerikanischen Staates hatte vermeldet, dass die historische Stätte bereits starke Anzeichen des Verfalls zeige und weitere Zugangsbeschränkungen daher notwendig seien.
 
Vom 15. bis zum 28. Mai werden die neuen Öffnungszeiten nun erprobt, bei einem reibungslosen Ablauf gelten sie ab dem 1. Juni dauerhaft. Erst im Januar 2019 war eine neue Zugangsregelung für Machu Picchu in Kraft getreten. Während die antike Stadt zuvor in zwei Schichten, von 6 bis 12 Uhr sowie von 12 bis 17 Uhr, durchgehend besucht werden durfte, war der Zutritt seither nur noch stündlich gestattet. Zudem müssen sich Besucher vorher registrieren lassen.

Weitere Nachrichten über Reisen

Thailand-Koh-Samui
20.05.2019

Thailand schließt Nationalparks

Thailand hat mehrere Nationalparks vorübergehend geschlossen. Die Maßnahme wurde zum Schutz der Touristen während der Regenzeit, aber auch für die Erholung der Natur ergriffen.
Einreise Visa Visum Pass
16.05.2019

Sri Lanka setzt Einreise ohne Visum aus

Sri Lanka hat das erst zum 1. Mai 2019 gestartete Programm zur visumfreien Einreise bis auf Weiteres eingestellt. Touristen müssen nun wieder eine Genehmigung beantragen.
Amsterdam Kanalbrücke
16.05.2019

Amsterdam erhebt Bettensteuer

Die Stadtregierung von Amsterdam hat die Erhebung einer Bettensteuer beschlossen. Künftig sollen Touristen drei Euro pro Nacht und Person zahlen.
Plastik am Strand
15.05.2019

Italien: Capri verbietet Einwegplastik

Die italienische Insel Capri hat die Benutzung von Produkten aus Wegwerfplastik mit sofortiger Wirkung untersagt. Bei Verstößen droht eine Geldstrafe von bis zu 500 Euro.
Aschewolke über einem Vulkan
09.05.2019

Vulkan Sinabung spuckt Asche und gefährdet Flugverkehr

In Indonesien hat der sehr aktive Vulkan Sinabung eine 2000 Meter hohe Aschewolke ausgestoßen. Durch den Ausbruch kann der Flugverkehr beeinträchtigt werden.