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Fastenmonat Ramadan sorgt für Verzögerung bei Visum-Erteilung

München, 16.05.2017 | 10:25 | mja

Weil am 27. Mai 2017 der Fastenmonat Ramadan beginnt, müssen Reisende, die ein Visum für ein islamisches Land benötigen, mit mehr Zeit bei der Erteilung rechnen. Das gab der Visa Dienst Bonn am vergangenen Donnerstag auf seiner Website bekannt. Der Ramadan endet am 25. Juni.


Omanische Rial
Statt bisher 13 Euro müssen Reisende in Oman nun 50 Euro für ihr Visum zahlen. Foto: Maria Jahns
In den folgenden vier Wochen sollten sich Urlauber bei allen Botschaften und Konsulaten arabischer Staaten sowie Ländern mit „überwiegend oder teilweise islamischer Bevölkerung“ auf Verzögerungen bei der Einreisevergabe einstellen, heißt es in der Mitteilung weiter. Diese Einschränkung betrifft dem Dienst zufolge vor allem Visa-Anträgen und Dokumentenlegalisationen. Außerdem weist die Service-GmbH darauf hin, dass der Ramadan nach einem Monat mit einem mehrtägigen „Fastenbrechen-Fest“ beendet wird. In dieser Zeit müssen Reisende mit geschlossenen Botschaften und Konsulaten arabischer Länder rechnen. Der Visa Dienst Bonn empfiehlt dies, bei der Reiseplanung mit zu berücksichtigen.

Neben der Verzögerung bei der Einreise-Erteilung sollten Urlauber in Oman deutlich höhere Visum-Gebühren einplanen. Wie das Auswärtige Amt mitteilte, hat das arabische Land Ende April das Kurzzeitvisum von zehn Tagen durch ein einmonatiges ausgetauscht. Statt umgerechnet 13 Euro müssen Reisende nun etwa 50 Euro zahlen (Stand: 2. Mai 2017).

 

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