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Trotzdem fortfahren

Bundesregierung: Weltweite Reisewarnung endet am 30. September

Die weltweite Reisewarnung wurde erneut verlängert. Wie am Mittwochnachmittag bekannt wurde, hat die Bundesregierung diese bis zum 30. September ausgeweitet. Dafür soll die pauschale Warnung anschließend aufgehoben werden: Ab Oktober werden laut einer Meldung von Spiegel Online alle Länder individuell nach ihrer Lage bewertet.
Die Verlängerung der weltweiten Reisewarnung bis Ende September gilt demnach für die rund 160 Staaten außerhalb der Europäischen Union und des Schengen-Raums. Ab dem 1. Oktober plant das Auswärtige Amt schließlich eine Rückkehr zu individuell auf den jeweiligen Staat zugeschnittenen Einzelbewertungen der Situation. Danach wird dann entschieden, ob Reisewarnungen oder Reisehinweise ausgesprochen werden. Reisewarnungen für Länder, die laut dem Robert Koch-Institut als Risikogebiete gelten, werde es demnach weiterhin geben.

Die Reisewarnung ist kein Reiseverbot. Reisen sind dennoch in den meisten Fällen möglich. Die Reisewarnung wird während der Corona-Pandemie nicht nur ausgesprochen, wenn das Infektionsgeschehen den Grenzwert überschreitet, sondern auch bei erheblich erschwerten Einreisebedingungen durch Quarantäneregelungen oder Grenzschließungen. Die pauschale weltweite Reisewarnung besteht seit dem 17. März 2020.