Zugang zum Trevi-Brunnen: Neue Regeln nach Renovierung

Der Trevi-Brunnen in Rom ist nach dreimonatigen Renovierungsarbeiten wieder für Besucherinnen und Besucher zugänglich. Ab sofort gelten neue Zugangsbeschränkungen, die dazu beitragen sollen, das barocke Meisterwerk besser zu schützen. Außerdem wird der Besuch für Touristinnen und Touristen durch das Personenlimit angenehmer gestaltet.
14543-italien-rom-trevi-lvo
Der Trevi-Brunnen in Rom ist nach einer umfassenden Restaurierung wieder geöffnet. © CHECK24/Volkmann
Künftig dürfen sich nur noch maximal 400 Personen gleichzeitig am Becken des Trevi-Brunnens in Rom aufhalten. Der Zugang erfolgt über die zentrale Treppe, während der Ausgang durch eine Pforte Richtung Via dei Crociferi führt. Essen, Trinken und Rauchen sind in der Zone vor dem Becken ebenso verboten wie das Sitzen auf dem Beckenrand. Die Einhaltung der Regeln wird außerdem durch Sicherheitspersonal überwacht. Geöffnet ist der Brunnen regulär von 9 bis 21 Uhr, an Montagen und Freitagen erst ab 11 Uhr, da vorher die Münzen aus dem Wasser entfernt werden.
 
Warum wurde der Brunnen restauriert?

Die Renovierungsarbeiten am Trevi-Brunnen dienten der Vorbereitung auf das Heilige Jahr 2025, welches zahlreiche Pilgerinnen und Pilger sowie Touristinnen und Touristen nach Rom locken wird. Während der dreimonatigen Sanierung wurde der Brunnen leergepumpt, Kalkablagerungen und Verunreinigungen wurden entfernt. Die Kosten für die Restaurierung beliefen sich auf 327.000 Euro. Nun erstrahlt das berühmte Werk erneut in vollem Glanz.
 
Was bedeuten die Regeln für Besucherinnen und Besucher?

Durch die neuen Regeln soll das Besuchserlebnis am Trevi-Brunnen angenehmer und gleichzeitig sicherer gestaltet werden. Touristinnen und Touristen können weiterhin die Tradition des Münzwurfs am Brunnen pflegen, bei der jährlich um die 1,5 Millionen Euro zusammenkommen, die an die Caritas gespendet werden. Zudem bleibt das barocke Meisterwerk durch die neuen Beschränkungen besser vor Abnutzung und Vandalismus geschützt.