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Trotzdem fortfahren

Zyklon Mekunu trifft am Wochenende auf Oman

Oman wappnet sich für Zyklon Mekunu. Dieser hat sich im Indischen Ozean gebildet und soll laut Kachelmannwetter voraussichtlich am Samstag auf die Küste der Arabischen Halbinsel treffen. Betroffen ist vor allem die omanische Urlaubsregion Salalah im Westen des Landes sowie das Grenzgebiet zum Jemen. In den Gebieten kommt es laut Times of Oman bereits zu Evakuierungen.
Es werden Windböen mit Geschwindigkeiten bis zu 230 Stundenkilometer und Wellen mit einer Höhe von mehr als zehn Meter erwartet. Damit entspricht Mekunu einem Atlantischen oder östlichen Pazifischen Hurrikan der stärksten Kategorie eins. Aktuell befindet sich der Sturm mit Böen bis zu 110 Kilometer pro Stunde nördlich der jemenitischen Insel Socotra, auf der er bereits schwere Schäden angerichtet hat. Der Zyklon bewegt sich weiter in nördliche Richtung und nimmt dabei weiter an Stärke zu.

Wie die Times of Oman online berichtet, könnte sich Mekunu auch auf den Flugverkehr auswirken. Vor allem auf Verbindungen von und nach Sansibar, Salalah, Nairobi und Dar Es Salaam könne es zu Verzögerungen kommen. Die Nationalfluggesellschaft Oman Air hat Kunden angewiesen, sich vorab über den Status ihres Flugs zu informieren.

Erst vor wenigen Tagen brachte ein Zyklon extreme Wetterbedingungen und Überflutungen nach Somalia auf der anderen Seite des Golfs von Aden. Die letzten stärkeren Zyklone fegten im Januar 2018 über den nordwestlichen Indischen Ozean. Insbesondere Berguitta sorgte dabei für extreme Niederschläge und Sturmböen auf Mauritius und Réunion.