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Zyklon Ockhi: Indien drohen Überschwemmungen

München, 05.12.2017 | 12:48 | hze

Nachdem sich Zyklon Ockhi auf offener See bis zur Kategorie Drei mit Windgeschwindigkeiten von 185 Stundenkilometern verstärkt hatte, hält das Unwetter nun auf das indische Festland zu. Zwar hat sich der Zyklon mittlerweile zum Tropensturm abgeschwächt, den Provinzen Gujarat und Maharashtra drohen jedoch heftige Niederschläge und Überschwemmungen. 


Zyklon Ockhi Indien
Abgeschwächt zum Tropensturm sorgt Ockhi im Laufe der Woche im Nordwesten Indiens für schwere Regenfälle. © Joint Typhoon Warning Center
Am Flughafen Mumbai kommt es bereits am Dienstag zu Flugausfällen und teils größeren Verspätungen. Laut dem US-Wettdienst Accuweather muss mit Windböen bis 50 Kilometern pro Stunde sowie lokalen Niederschlägen von bis zu 150 Liter pro Quadratmeter gerechnet werden. Derartige Mengen sind während des Monsuns in Indien nichts Besonderes, der Dezember in der Region ist für gewöhnlich jedoch extrem trocken. Zuletzt wurden 2008 nennenswerte Niederschläge gemessen. Da in dieser Zeit viele Bauern auch traditionell ihre Felder abbrennen, wurde in Neu-Delhi wegen Smogs der Gesundheitsnotstand ausgerufen.

Im Golf von Bengalen braut sich derweil bereits das nächste Unwetter zusammen. So beobachten Meteorologen ein regenreiches Tiefdruckgebiet westlich der Andamanen, dass auf seinem Kurs in Richtung Nordwesten noch an Kraft zunehmen dürfte. Auch wenn das Unwetter offenbar keine Zyklonstärke erreichen soll, drohen den Küsten der indischen Provinzen Andhra Pradesh und Odisha ab Mittwoch heftige Regenfälle und lokale Überschwemmungen. 

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