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Trotzdem fortfahren

Amsterdam plant Einschränkung des Tourismus

Die Bewohner Amsterdams klagen bereits seit längerer Zeit über die stetig wachsende Zahl von Touristen, die durch die Hauptstadt der Niederlande strömen. Wie das Branchenportal Tourexpi am Freitag schreibt, will die neu gewählte Stadtregierung nun handeln: Ab dem nächsten Jahr müssen Urlauber eine höhere Gästetaxe zahlen. Zusätzlich soll die Verfügbarkeit von Zimmern reguliert werden.
Etwa 18 Millionen Touristen besuchen Amsterdam jedes Jahr, das sind mehr als die gesamte Bevölkerung der Niederlande. Aus diesem Grund sollen Kurzzeitvermietungen eingeschränkt werden. Damit wird verhindert, dass immer mehr Wohnraum in Ferienapartments umgewandelt wird. Dem Bericht zufolge wird zusätzlich nach einer Lösung gesucht, die Anzahl der Hotelzimmer zu begrenzen. Bereits Anfang des Jahres hatte die Stadt angekündigt, dass private Zimmer ab 2019 nur noch an 30 Tagen im Jahr über das Internetvermittlungsportal Airbnb vermietet werden dürfen.

Gleichzeitig betont die Stadtregierung, dass der Fremdenverkehr ein wichtiger Bestandteil der Stadt bleibe und die „internationale Kultur“ hochgehalten werden soll. Wie Amsterdam erleben auch andere Urlaubsziele einen zunehmenden Touristenboom. So grenzt Thailand die Besucherzahlen auf den beliebten Similan Inseln ein und auch Mallorca hat die Touristensteuer ab diesem Jahr nahezu verdoppelt.