Sie sind hier:

Bali: Flughafen nach Ascheaustritt am Vulkan Mount Agung geschlossen

München, 27.11.2017 | 09:28 | lvo

Auf der Urlaubsinsel Bali sorgt der brodelnde Vulkan Mount Agung jetzt für akute Gefahr. Am 25. November ist es zum Austritt einer kilometerhohen Aschewolke gekommen, die den Flugverkehr weiterhin massiv beeinträchtigt. Es herrscht wieder Alarmstufe Rot und die Sperrzone um den Berg wurde auf zehn Kilometer erweitert.


Vulkan Bali
Offenbar steht ein Ausbruch des Mount Agung auf Bali unmittelbar bevor.
Wie das Auswärtige Amt (AA) mitteilt, bestehen aktuell keine Beeinträchtigungen außerhalb des Umkreises von zehn Kilometern rund um den Krater. Die Flughäfen Lombok und Surabaya sind geöffnet, der Airport Denpasar bleibt jedoch zunächst bis Mittwoch, 29. November, um 7 Uhr morgens geschlossen. Abhängig von der Wanderung der Aschewolke muss aber mit weiteren Sperrungen beziehungsweise auch mit Flugstreichungen gerechnet werden. Das AA empfiehlt Reisenden, sich mit ihren Fluggesellschaften und Reiseunternehmen in Verbindung zu setzen.

Laut dem Newsblog Vulkane.net ist die vier Kilometer hohe Aschesäule über dem Gunung Agung, wie er in der Landessprache genannt wird, in der Nacht zum Montag etwas zurückgegangen. Dafür liegt nun ein roter Lichtschimmer über dem Berg – ein Anzeichen für den Aufstieg von Magma. Vulkanologen befürchten demnach einen Blow, eine Explosion im Innern der Eruptionswolke. Bereits seit Mitte September hatte der Mount Agung wieder vulkanische Aktivität gezeigt. Die höchste Alarmstufe vier war schon zuvor einmal ausgelöst, kurz darauf jedoch wieder zurückgenommen worden.

 

Weitere Nachrichten über Reisen

Traumstrand auf den Seychellen
23.09.2020

Corona-Entspannung: Kuba, Seychellen und Sri Lanka keine Risikogebiete mehr

Das Robert Koch-Institut stuft seit dem 23. September mehrere Staaten außerhalb des Schengen-Raumes nicht mehr als Risikogebiete ein. Die Corona-Lage auf Kuba, Sri Lanka und den Seychellen hat sich entspannt.
Portugals Hauptstadt Lissabon
23.09.2020

Neue Reisewarnungen: Lissabon, Kopenhagen und Dublin sind Risikogebiete

Das Robert Koch-Institut hat am 23. September neue Risikogebiete zu seiner Liste hinzugefügt. Für die Regionen Lissabon, Dublin und Utrecht sowie weitere Ziele gelten nun Reisewarnungen.
Tschechien: Prag Karlsbrücke
23.09.2020

Reisewarnung: Fast ganz Tschechien ist Risikogebiet

Nach landesweit starker Verbreitung des Coronavirus wurde Tschechien am Abend des 23. September vom Robert Koch-Institut fast gänzlich zum Risikogebiet erklärt. Es gilt eine Reisewarnung.
Österreich: Vorarlberg Kleinwalsertal
23.09.2020

Sperrstunde in Österreich: Lokale schließen 22 Uhr

Ab Freitag, 25. September, gilt in Teilen Österreichs eine Sperrstunde. Lokale müssen dann spätestens um 22 Uhr schließen.
Grossbritannien: London Eye Themse LVO
22.09.2020

Großbritannien verschärft Corona-Maßnahmen

Großbritannien verschärft die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Ab Donnerstag gibt es eine Sperrstunde in Lokalen, auch der Service wird eingeschränkt.

CHECK24 Hotelkategorie auf Basis von Veranstalterdaten. Die Landeskategorie des Hotels kann abweichen.