Sie sind hier:

Erdbeben in China: Naturpark Jiuzhaigou geschlossen

München, 11.08.2017 | 09:47 | mja

Aufgrund des schweren Erdbebens am Abend des 8. Augusts in der südwestlichen chinesischen Provinz Sichuan wurde der nahe gelegene Naturpark Jiuzhaigou auf unbestimmte Zeit geschlossen. Wie das Auswärtige Amt (AA) auf seiner Website bekannt gab, kam es wenige Stunden später in der autonomen mongolischen Präfektur Bortala zu starken Erdstößen. Reisende sollen sich nicht in die Region begeben.


Energieverbrauch in China steigt stark an.
In Chengdu leben etwa 14 Millionen Menschen.
Laut AA gingen dem Erdbeben mit Stärke 6,5 in Sichuan schwere Regenfälle und Erdrutsche voraus. Es folgten etliche Nachbeben. Mit weiteren müssen Reisende auch in den kommenden Tagen rechnen. Da sich das Epizentrum rund 280 Kilometer nördlich der Provinzhauptstadt Chengdu und nahe des Naturparks Jiuzhaigou befindet, ist die An- und Einreise in das Gebiet aktuell für Privatpersonen verboten.

Zudem empfiehlt das Auswärtige Amt China-Reisenden, den Anweisungen der Sicherheitskräfte unbedingt Folge zu leisten und den weiteren Hinweisen unter dem Stichwort Naturkatastrophen auf der Website des AA zu beachten. Anfang Juli bebte die Erde bereits auf den Philippinen. Das Epizentrum lag in zehn Kilometer Tiefe auf der Insel Leyte, rund 45 Kilometer südwestlich von Tacloban City. Nur wenige Wochen zuvor hat ein sehr starkes Erdbeben den Meeresboden vor der Pazifikküste Guatemalas erschüttert.

 

Weitere Nachrichten über Reisen

Stopp-Schild
09.04.2020

EU empfiehlt Einreisesperre bis 15. Mai

Die Europäische Union empfiehlt ihren Mitgliedsstaaten, die aktuell geltende Einreisesperre für Nicht-Staatsbürger bis zum 15. Mai zu verlängern. Die Entscheidung liegt bei jedem Land selbst.
Strand auf Phuket in Thailand
09.04.2020

Thailand: Insel Koh Lanta wird gesperrt

In Thailand greifen die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus weiter um sich. Nun soll die Urlaubsinsel Koh Lanta abgeriegelt werden.
Italien: Venedig Rialto
08.04.2020

Saubere Gewässer: Positiver Einfluss der Corona-Pandemie auf die Umwelt

Bei all den besorgniserregenden Nachrichten haben die Folgen der Corona-Pandemie mancherorts auch etwas Positives: So führt der Shutdown dazu, dass Gewässer wieder sauberer werden.
Fidschi
07.04.2020

Südsee-Sturm: Zyklon Harold trifft Fidschi

Zyklon Fidschi fegte am Wochenende mit enormer Kraft über die Solomonen und Vanuatu. Nun nimmt der Sturm Kurs auf Fidschi.
Türkei: Bodrum
03.04.2020

Türkei verschiebt Start der Urlaubssaison auf Ende Mai

Das Tourismusministerium der Türkei hat angekündigt, den Beginn der Urlaubssaison 2020 auf Ende Mai zu verschieben. Damit reagieren die Behörden auf den verlängerten Einreisestopp für Ausländer.