Sie sind hier:

Australien: Rockhampton kämpft mit Überschwemmungen

München, 07.04.2017 | 10:44 | mja

Mehr als eine Woche nach Zyklon Debbie, der im Norden von Queensland wütete, ist nun auch die über 1.000 Kilometer entfernte Stadt Rockhampton von schweren Überschwemmungen betroffen. Wie die Onlineausgabe von BBC News am Donnerstag berichtete, stieg der Pegel des Fitzroy Rivers auf 8,75 Meter und trat schließlich über die Ufer. Mehr als 200 Häuser stehen nun unter Wasser.


Ein Haus wird durch Hochwasser beschädigt.
In Rockhampton stehen aktuell etwa 217 Häuser unter Wasser.
Trotz der vielen bereits vorher installierten Dämme wurden unzählige Gebäude und Straßen überschwemmt. Aufgrund des Hochwassers musste auch der Flughafen Rockhampton am 5. April schließen (alle Zeitangaben sind Ortszeiten). Betroffene werden gebeten, sich mit der jeweiligen Airline in Verbindung zu setzen und ihre Flüge auf den Airport in Gladstone umzubuchen. Mithilfe eines Bustransfers können Passagiere kostenlos zwischen beiden Städten hin- und herpendeln. Dieser Service wird bis 14. April angeboten, heißt es seitens des Flughafens in Rockhampton.
 
Laut Aussagen des Stadtrats Tony Williams, bleibt der Fluss Fitzroy River mindestens einen Tag auf dieser Höhe. Zudem denkt er, dass es für Unternehmen bis zu zwei Jahre dauern kann, bis sie sich von der Flut wieder erholt haben. Für viele Geschäfte ist es der „Nagel im Sarg“, sagte er. Warum Rockhampton, das ebenfalls in Queensland liegt, erst jetzt von Überschwemmungen heimgesucht worden ist, liegt daran, dass die Großstadt einige Kilometer stromabwärts liegt.
 
Der Tropensturm Debbie traf bereits am Dienstag vergangener Woche auf die nördliche Küste Queenslands und richtete massive Schäden an. Der Ausläufer des Zyklons hat nun auch in Neuseeland für großflächige Überschwemmungen gesorgt. Hunderte Häuser in der Ortschaft Edgecumbe stehen unter Wasser.

 

Weitere Nachrichten über Reisen

Strand mit Palme
08.07.2020

Südsee: Tahiti öffnet ab 15. Juli die Grenzen

Das Südseeparadies Tahiti begrüßt ab dem 15. Juli wieder internationale Urlauber. Dann entfällt auch die Quarantänepflicht.
Barcelona und Umgebung
08.07.2020

Spanien: Katalonien führt Maskenpflicht im Freien ein

Die spanische Region Katalonien hat eine Verschärfung der Maskenpflicht beschlossen. Der Mund-Nase-Schutz muss dann nahezu überall getragen werden, auch unter freiem Himmel.
Irland: Cliffs of Moher
07.07.2020

Irland verschiebt Einreise-Lockerungen auf 20. Juli

Irland hat die Öffnung der Grenzen und die Lockerung der Einreisebestimmungen um knapp zwei Wochen verschoben. Nun soll eine Einreise voraussichtlich ab 20. Juli vereinfacht möglich sein.
Die Altstadt von Zürich
07.07.2020

Schweiz führt Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln ein

Die Schweizer Behörden haben erstmalig seit Ausbruch der Corona-Pandemie eine Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr eingeführt. Sie gilt neuerdings auch auf Flügen der Airline Swiss.
Malediven-Nord-Male-Atoll
07.07.2020

Einreise auf die Malediven ab 15. Juli wieder möglich

Eine Einreise auf die Malediven ist ab Mitte Juli wieder möglich. Der Inselstaat plant strenge Kontrollen, um die Öffnung für Touristen zu gewährleisten.

CHECK24 Hotelkategorie auf Basis von Veranstalterdaten. Die Landeskategorie des Hotels kann abweichen.