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Plastikverbot: EU verbietet Einwegkunststoff

Von Produkten aus Einwegkunststoff müssen sich Deutsche bald verabschieden. Die Europäische Union hat ein Plastikverbot beschlossen. Wie Spiegel Online am Mittwoch berichtete, werden bereits ab 2020 der Verkauf und die Nutzung von Wegwerfprodukten wie Plastiktellern, Trinkhalmen oder Wattestäbchen untersagt.
Verboten werden Gegenstände, für die es nachhaltigere Alternativen gibt. Betroffen ist nicht nur Deutschland, sondern alle EU-Mitgliedsstaaten. Dem Bericht zufolge kam es am Mittwochmorgen zur Einigung des Europaparlaments und der EU-Länder über die entsprechende Regelung. Allen voran soll das Verbot der weiteren Verschmutzung der Ozeane vorbeugen. Zudem verringere die Maßnahme den Ausstoß von Kohlendioxid bis 2030 um 3,4 Millionen Tonnen.

Damit schließt sich die EU mehreren Ländern und Inseln an. So plant auch Mallorca ein Plastikverbot. Geplant ist, dass 2030 auf Mallorca 20 Prozent weniger Müll anfällt als im Jahr 2010. Ab 2021 geht es auf der Baleareninsel Wegwerfprodukten wie Kaffeekapseln, Wattestäbchen, Geschirr, Tüten und Trinkhalmen aus Kunststoff an den Kragen. Zunächst sollte die Regelung im Januar 2020 in Kraft treten. Bei einem Verstoß drohen dann Bußgelder bis zu 300 Euro. Auch die Karibikinseln Aruba und Jamaika verbieten künftig Plastik.