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Aruba: Plastikverbot auf Karibikinsel

München, 11.12.2018 | 09:50 | lvo

Die Karibikinsel Aruba positioniert sich als Vorreiter im Umweltschutz. Das zu den Niederlanden gehörende Eiland vor der Küste Venezuelas führt ein Plastikverbot ein. Neben Plastiktüten sollen laut dem Branchenmagazin Travel One bis 2020 sämtliche Produkte aus Einwegkunststoff sowie bestimmte Sonnencremes verbannt werden.


Karibik: Aruba
Die Karibikinsel Aruba verbietet Alltasgegenstände aus Plastik.
Plastiktüten hat die Inselregierung bereits im Jahr 2017 verboten. Nun sollen auch Alltagsgegenstände aus Kunststoff von Aruba verschwinden. Betroffen sind unter anderem Strohhalme und Plastik-Trinkbecher. Im nächsten Jahr beginnt ein einjähriger Übergangsprozess, bis 2020 sollen schließlich sämtliche Kunststoffprodukte dieser Art nicht mehr erhältlich sein. Noch konsequenter ist in der Karibik Jamaika: Bereits ab 2019 tritt hier das Verbot von Plastiktüten, -flaschen und -strohhalmen sowie Essensverpackungen aus Styropor in Kraft. Auch in Europa wird der Umweltschutz zunehmend großgeschrieben: Mallorca hat ein Plastikverbot ab 2021 beschlossen.

Um die Korallenriffe vor Aruba zu schützen, dürfen künftig auch keine Sonnenschutzmittel mit dem Inhaltsstoff Oxybenzon mehr benutzt werden. Damit folgt das Eiland dem Beispiel anderer Inselstaaten, die sich mehr und mehr dem Schutz der Umwelt und der Meere verschreiben. So haben auch Hawaii sowie der pazifische Inselstaat Palau bereits bestimmte UV-Schutzmittel verboten.

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