Sie sind hier:

Indien: Goa will Strandpartys verbieten

München, 18.04.2017 | 15:09 | hze

Urlauber im indischen Goa müssen in den kommenden Monaten mit einem härteren Durchgreifen der Sicherheitsbehörden rechnen. Wie das Branchenmagazin FVW auf seiner Website berichtet, hat die neu gewählte Regierung des Bundesstaats schärfere Kontrollen des Nachtlebens angekündigt. Neben Drogenkonsum und Prostitution soll auch verstärkt gegen illegale Partys vorgegangen werden.


Strand Goa Indien
Die bei Touristen beliebten Partys an den Traumstränden Goas dürften bald der Vergangenheit angehören.
Davon betroffen sind laut FVW besonders Tanzveranstaltungen an den vielen Stränden des Bundesstaates im Südwesten Indien. Diese sind vor allem während der Wintermonate das Ziel Zehntausender Touristen. Zwar gäbe es bereits seit Jahren ein Verbot für Feiern unter freiem Himmel nach 22 Uhr, dieses soll aber künftig deutlich strenger kontrolliert und durchgesetzt werden, so ein Polizeisprecher. Insgesamt verzeichnet Goa jährlich rund vier Millionen Touristen.

In ganz Indien kommt es hingegen auch weiterhin zu Engpässen bei der Bargeldversorgung. Im Kampf gegen Steuerhinterziehung und Korruption hatte die Regierung in Neu-Delhi Anfang November 2016 alle 500- und 1.000-Rupien-Scheine überraschend für ungültig erklärt. Wer seine Geldbestände in neue Scheine umtauschen wollte, musste diese bei einer Bank anmelden und somit auch den Steuerbehörden offenlegen. 

Weitere Nachrichten über Reisen

Die Altstadt von Zürich
27.03.2020

Schweiz schließt Grenze und verhängt Einreiseverbot

Die Schweiz hat ihre Grenzen für fast alle Ausländer geschlossen. Daneben hat auch Japan dichtgemacht. Mehrere Flughäfen schließen zudem für den Passagierbetrieb.
Palast in Bangkok
26.03.2020

Thailand schließt die Grenzen für Ausländer

Thailand schließt seine Grenzen für Staatsangehörige anderer Länder. Ab dem 26. März sind alle Einreisewege zu Land, zu Wasser und in der Luft für Ausländer dicht.
kanada alberta
25.03.2020

Kanada verlängert Einreisestopp bis Ende Juni

Kanada verlängert die verhängte Einreisesperre bis Ende Juni 2020. Damit dürfen in den kommenden drei Monaten keine Ausländer mehr in das nordamerikanische Land.
Stopp-Schild
24.03.2020

Spanien, Kuba und Hongkong verhängen Einreisestopp

Spanien, Kuba und Hongkong haben ihre Grenzen für Ausländer geschlossen. Personen ohne Aufenthaltsberechtigung dürfen für 14 beziehungsweise 30 Tage nicht mehr einreisen.
Freizeitparks: Achterbahnfahrten sind inklusive - doch Übernachtungen in parkeigenen Hotels sind teuer.
20.03.2020

Freizeitparks in Deutschland verschieben Saisonstart

Veranstaltungen sind abgesagt, soziale Kontakte sollen reduziert werden: Wegen der Corona-Krise sind nun auch die deutschen Freizeitparks gezwungen, ihren Saisonstart zu verschieben.