Sie sind hier:

Kanaren: Schwere Unwetter am Wochenende erwartet

München, 24.11.2017 | 10:57 | hze

Reisende auf den Kanaren müssen sich am Wochenende auf viel Wind und Regen einstellen. Medienberichten zufolge erreicht ein Unwetter mit lokalen Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde und heftigen Niederschlägen die spanische Inselgruppe. Auf El Hierro und La Palma wurde die zweithöchste Warnstufe Orange ausgerufen, auf La Gomera und Teneriffa gilt Alarmstufe Gelb.


Gewitter mit Blitzen
Während den westlichen Kanaren heftige Unwetter drohen, warten die östlichen Inseln weiter seit Monaten auf Regen.
Laut Kachelmannwetter wird der Schwerpunkt der Regenfälle auf La Palma liegen. Stellenweise sei mit über 300 Liter Regen pro Quadratmeter zu rechnen, darunter bis zu 100 Liter in einer Stunde. Hinzu kommen hohe Windgeschwindigkeiten von 50 bis 100 Kilometern pro Stunde auf allen westlichen Inseln. Die heftigsten Böen werden für die Höhenlagen des Pico del Teide auf Teneriffa erwartet, wo bis zu 120 Kilometer pro Stunde vorhergesagt worden sind. Da die gesamten Kanaren seit Monaten unter einer extremen Dürre leiden, drohen bei den heftigen Regenfällen auch Überschwemmungen und Erdrutsche. Denn der ausgedörrte Boden kann so viel Wasser in kürzester Zeit nicht aufnehmen.

Die östlichen Inseln Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote müssen hingegen weiter auf Niederschlag warten. Die spanischen Inseln leiden dieses Jahr unter einer so starken Dürre, dass selbst an Trockenheit gewöhnte Kakteenfelder eingehen. Mit dem aktuellen Sturm setzt sich der Trend fort, dass auf einen extrem trockenen Sommer ein stürmischer Herbst folgt. Erst vergangene Woche waren schwere Unwetter über Südeuropa hinweggezogen. Einige Meteorologen warnten sogar vor einem Medicane, einem Sturm über dem Mittelmeer, der Hurrikanstärke erreicht. Dies hatte zuletzt Sturmtief Trixi vor rund einem Jahr geschafft und dabei in Italien sogar für einige Tornados gesorgt

Weitere Nachrichten über Reisen

messung-erdbeben-Seismograph
30.10.2020

Erdbeben trifft Türkei und Griechenland

Reisende in der östlichen Ägäis müssen derzeit besondere Vorsicht walten lassen. Die Region wurde auf griechischem und türkischem Gebiet von einem starken Erdbeben getroffen.
Spanien: Mallorca Cala Millor
30.10.2020

Mallorca: Sperrstunde und Ausgehverbot nun doch erst 0 Uhr

Nachdem die Gastronomie auf Mallorca die Sperrstunde kritisiert hatte, wird diese nun verschoben: Künftig gilt die Nachtruhe erst ab 0 Uhr.
Felsen der Aphrodite auf Zypern
30.10.2020

Reisewarnung Italien, Kroatien, Zypern: Neue Risikogebiete ab 1. November

Das Robert Koch-Institut hat die Liste der Risikogebiete aktualisiert. Ab dem 1. November gelten unter anderem für ganz Kroatien und Zypern sowie den Großteil Italiens Reisewarnungen.
Die Hilfskredite aus dem ESM sicherten Griechenlands Verbleib in der Eurozone.
30.10.2020

Reisewarnung Griechenland: Region West-Makedonien wird Risikogebiet

Die Zeit ohne Risikogebiete in Griechenland ist vorbei. Am 30. Oktober hat das Robert Koch-Institut die Region West-Makedonien zum Corona-Risikogebiet erklärt, die Einstufung tritt am 1. November in Kraft.
Frau arbeitet im Homeoffice mit Laptop und Smartphone
30.10.2020

Corona-Quarantäne im Job: Keine Entschädigung mehr bei Verdienstausfall

Die Bundesregierung hat strengere Regeln für Reise-Rückkehrer beschlossen. Künftig gibt es keine Finanzhilfe mehr, wenn jemand eine vermeidbare Reise in ein Risikogebiet unternommen hat

CHECK24 Hotelkategorie auf Basis von Veranstalterdaten. Die Landeskategorie des Hotels kann abweichen.