Sie sind hier:

Überschwemmung in Nepal: Hunderte Touristen gestrandet

München, 14.08.2017 | 18:21 | hze

Reisende in Nepal müssen aktuell mit starken Beeinträchtigungen rechnen. Laut übereinstimmenden Medienberichten sorgen extrem heftige Monsunregen für weiträumige Überschwemmungen. Allein im bei Touristen beliebten zentralnepalesischen District Chitwan sitzen demnach 600 Urlauber fest. Insgesamt sind bereits rund 50 Todesopfer zu beklagen, darunter eine Britin, die bei einem Erdrutsch von Felsbrocken erschlagen wurde.


Nepal Wimpel
Keine schönen Aussichten: Aktuell hat Nepal mit heftigem Monsunregen, Überschwemmungen und Erdrutschen zu kämpfen.
Laut lokalen Medien überfluteten die drei Tage andauernden Regenfälle mehr als 35.000 Häuser, rund 1.000 wurden teils schwer beschädigt. Im Chitwan Tal trat der Fluss Rapti über die Ufer und setzte zwei Hotels unter Wasser. Die eingeschlossenen Touristen wurden laut Suman Ghimire, Vorsitzender der Regionalen Hotel Vereinigung, mit Hilfe von Elefanten in Sicherheit gebracht. Der East West Highway (auch Mahendra Highway genannt) – eine der längsten und wichtigsten Verkehrsachsen im Himalaja – wurde den Berichten zufolge gesperrt, nachdem der Stützpfeiler einer Brücke von den Fluten weggespült wurde.

Am Freitag lag die offizielle Zahl an Todesopfern bei 49, wobei 36 weiter Personen noch vermisst werden. Auch eine 22-jährige Touristin aus Großbritannien soll unter den Opfern sein. Sie war demnach auf der beliebten Annapurna-Trekkingroute unterwegs, als sie auf dem Heimweg bei einem Erdrutsch ums Leben kam. Während sinnflutartige Regenfälle in Nepal zur Monsunzeit nichts Ungewöhnliches sind, kämpfen auch andere Länder rund um den Globus mit Wetterextremen. Nachdem etwa Kanada im Mai wegen Überschwemmungen den Notstand ausrufen musste, bedrohen aktuell Waldbrände unter anderem den Glacier National Park. In Griechenland ist ein Waldbrand nördlich von Athen außer Kontrolle, weshalb Hunderte Touristen evakuiert werden mussten.

Weitere Nachrichten über Reisen

Dominikanische Republik Punta Cana Strand
01.12.2020

Dominikanische Republik: Corona-Ausgangssperre verlängert

Hoffnungen für ein Ende der Reisewarnung in der Dominikanischen Republik wurden zuletzt größer. Nun hat der Karibikstaat die bestehende Ausgangssperre verlängert.
kanada alberta
01.12.2020

Kanada behält Einreisesperre für Touristen bis 21. Januar 2021

Kanada verlängert die Einreisesperre für Urlauber bis mindestens zum 21. Januar 2021. Damit bleiben die Grenzen einen weiteren Monat geschlossen.
Ägypten: Sharm el Sheikh Nuweiba Taba
01.12.2020

Ägypten-Einreise: Lange Wartezeiten bei PCR-Test möglich

Einreisende nach Ägypten sollten sich auf längere Wartezeiten beim PCR-Test an einem ägyptischen Flughafen einstellen. Wie Sie diese umgehen können, erfahren Sie hier.
Türkei: Bodrum
01.12.2020

Türkei: Ausgangssperre an Wochenenden

Die türkische Regierung hat striktere Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus verkündet. Ein Teil davon ist eine Ausgangssperre an Wochenenden.
Thailand_Mekong
01.12.2020

Thailand Urlaub: Kein Massentourismus vor März 2021

Thailand will sich erst im Frühjahr 2021 wieder für den regulären Tourismus öffnen. Bis dahin dürfen nur Langzeitbesucher mit Spezialvisum ins Land.

CHECK24 Hotelkategorie auf Basis von Veranstalterdaten. Die Landeskategorie des Hotels kann abweichen.