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Sri Lanka macht Visum wieder kostenpflichtig

München, 14.02.2020 | 09:11 | soe

Sri Lanka rudert zurück: Im vergangenen Jahr hatte der Inselstaat im Indischen Ozean die Gebühren für die Visumvergabe abgeschafft, nun wurden sie wiedereingeführt. Seit dem 1. Februar 2020 müssen deutsche Urlauber erneut für die Einreisegenehmigung zahlen. Die Kosten sind die gleichen wie vor der Gebührenabschaffung.


Sri Lanka Strand Mirissa
Sri Lanka erhebt seit dem 1. Februar 2020 wieder eine Einreisegebühr für deutsche Touristen.
Um nach Sri Lanka einreisen zu dürfen, werden nun wieder 35 US-Dollar (rund 32 Euro) für Touristen fällig, die aus allen Ländern außer den südostasiatischen Staaten einreisen. Letztere zahlen nur 20 US-Dollar (rund 18 Euro). Der Inselstaat hatte auf der Reisemesse ITB 2019 in Berlin verkündet, die Visumpflicht für EU-Bürger aussetzen zu wollen. Als ursprünglicher Starttermin für die neue Regelung war der 1. April 2019 angesetzt, sie verzögerte sich dann jedoch auf den 1. Mai.
 
Das Auswärtige Amt hatte auf seiner Website zu Sri Lanka zuletzt den Hinweis veröffentlicht, seit dem 1. August 2019 würden das E-Visum sowie das Visa-on-Arrival kostenfrei ausgestellt. Diese Angabe ist nun verschwunden. Bessere Nachrichten gibt es für Asien-Besucher, die ab Thailand auch nach Malaysia, Kambodscha und weitere Nachbarländer reisen möchten. Die thailändische Regierung will mit der Einführung sogenannter Double Entry Tourist Visa die Wiedereinreise bei derartigen Rundreisen vereinfachen.

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