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Thailand: Beisetzung des Königs sorgt für Einschränkungen in Bangkok

München, 17.10.2017 | 09:54 | lvo

Nach dem Tod des thailändischen Königs Bhumibol Adulyadej am 13. Oktober 2016 wurde eine einjährige Phase der Staatstrauer angeordnet. Vom 25. bis 29. Oktober 2017 findet schließlich die Beisetzungszeremonie in Bangkok statt. Wie das Auswärtige Amt (AA) mitteilt, kann es vor allem dabei zu erheblichen Einschränkungen des öffentlichen sowie gesellschaftliche Lebens kommen.


Palast in Bangkok
Der Große Palast in Bangkok bleibt während der Beisetzungszeremonie geschlossen
Während der fünftägigen Beisetzungszeremonie des ehemaligen Staatsoberhaupts in der kommenden Woche müssen Urlauber in der Hauptstadt Thailands mit Verkehrsbeeinträchtigungen sowie gesperrten Gebäuden und Straßenabschnitten rechnen. Die Beisetzung findet auf dem Sanam-Luang-Platz statt, direkt neben dem Großen Palast, der ehemaligen Residenz von Bhumibol Adulyadej. Dieser ist noch bis zum 30. Oktober für Besucher geschlossen, wie auch der Tempel Wat Phra Keow. Laut AA sollten Reisende die Trauerbekundungen des thailändischen Volks respektieren, indem sie auf angemessene Kleidung in der Öffentlichkeit achten. Es wird zudem empfohlen, sich während der Zeremonie über lokale Medien, Reiseveranstalter oder Hotels über mögliche Einschränkungen zu informieren.

Urlauber im Süden des Landes müssen mit Einschränkungen anderer Art rechnen: Ab November gilt ein Rauchverbot an den beliebten Stränden Thailands. Bußgelder und sogar einjährige Haftstrafen drohen bei einem Verstoß. Betroffen sind unter anderem die Patong Beach oder Pattaya auf der Urlaubsinsel Phuket.

 

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