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Vereinigte Arabischen Emirate verschärfen Visa-Bestimmungen

München, 14.03.2017 | 14:10 | hze

Die Vereinigte Arabischen Emirate (VAE) verschärfen Einreisebestimmungen. Mit der letzten Aktualisierung am 13. März 2017 ergänzte das Auswärtige Amt (AA) seine Reise- und Sicherheitshinweise für das Land am Persischen Golf um einen entsprechenden Hinweis. Demnach ist die visafreie Einreise in die VAE nur noch mit einem regulären deutschen, elektronischen Reisepass möglich. Inhaber eines vorläufigen Ausweisdokuments benötigen demnach seit Kurzem wieder ein Visum.


Blick auf Abu Dhabi Skyline
Wer mit einem vorläufigen Pass in die Emiraten Abu Dhabi, Adschman, Dubai, Fudschaira, Ra’s al-Chaima, Schardscha und Umm al-Qaiwain reisen will, benötigt seit Kurzem wieder ein Visum.
Laut AA sei es bereits vorgekommen, dass Fluggesellschaften Reisende deswegen abgewiesen hätten, obwohl auf der Website der Botschaft der VAE in Berlin ein entsprechender Hinweis bisher fehlte. Inhabern von vorläufigen Pässen empfiehlt das AA daher dringend, vor Reiseantritt in die Emirate Kontakt mit der Botschaft aufzunehmen und dort ein Visum zu beantragen. Besitzer eines elektronischen Reisepasses dürfen hingegen auch weiterhin für maximal 90 Tage innerhalb von sechs Monaten ohne Visum in das Hoheitsgebiet der Vereinigten Arabischen Emirate einreisen. Neben touristischen Aufenthalten gilt dies auch für Geschäftsreisen (ohne Arbeitsaufnahme) oder Besuche von Familie und Freunden.

Generell gibt es laut einer Studie aus 2016 keinen anderen Ausweis weltweit, der zur visafreien Einreise in so viele Länder berechtigt wie der Deutsche. Von 218 Staaten müssen Bundesbürger laut der Studie der Londoner Firma Henley & Partners lediglich in 44 vorab ein gesondertes Visum beantragen. In den meisten benötigen Deutsche gar keine Einreiseerlaubnis oder können diese direkt vor Ort erhalten. Das gilt auch bei der Einreise nach Ägypten, wo sich die Gebühren für ein Touristenvisum jedoch ab Juni fast verdoppeln.

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