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Zyklon Ockhi bedroht die Malediven

München, 30.11.2017 | 10:17 | hze

Nach drei Wochen Pause formieren sich im Indischen Ozean aktuell gleich zwei Zyklone. Der deutlich Stärkere befindet sich aktuell vor der Südspitze Indiens und nimmt laut Joint Typhoon Warning Center (JTWC) zunächst Kurs auf die Malediven. Dabei soll der Sturm mindestens zu einem Zyklon der Kategorie Zwei mit Namen Ockhi heranwachsen.


Zyklon Ockhi Malediven
Zyklon Ockhi sorgt auf den Malediven, aber auch in Südindien für starken Wind und heftige Regenfälle. © Weather Underground (wunderground)
Erste Ausläufer des Wirbelsturms erreichen die Inselgruppe der Malediven bereits am Donnerstag. Das Zentrum von Ockhi soll am Samstagmorgen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 145 Kilometern pro Stunde über die Lakkadiven, eine Inselgruppe nördlich der Malediven, hinwegziehen. Am Malé International Airport auf den Malediven drohen dennoch Flugausfälle und Verspätungen. Urlaubern wird empfohlen, sich mit ihrer Airline oder dem Reiseveranstalter in Verbindung zu setzen und sich im Hotel oder über lokale Medien über die aktuelle Lage zu informieren.

Nachdem Ockhi über die Lakkadiven und Malediven hinweggefegt ist, soll der Wirbelsturm zunächst auf dem offenen Meer weitertoben. Danach könnte er jedoch dem Nordwesten Indiens und Pakistan gefährlich werden. Daher muss im Laufe der kommenden Woche etwa auch in Mumbai mit einer Beeinträchtigung des Flugverkehrs gerechnet werden. Ende August hatte die Region im Nordwesten Indiens bereits mit Überschwemmungen zu kämpfen. Die ungewöhnlich heftigen Monsunregenfälle hatten Mumbai besonders stark zugesetzt. Doch nicht nur Ockhi stellt eine potenzielle Gefahr im Indischen Ozean dar. Weiter südlich braut sich noch ein zweites Sturmtief im Indischen Ozean zusammen und steuert als Zyklon Dahlia auf Australien zu

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