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10 Insider-Reisetipps für Japan

Japan: Schirme - Emotion (CR)
© CHECK24/ Rudolph

Historische Tempelanlagen sowie facettenreiche Landschaftszüge aus Teefeldern und Vulkanen treffen auf prall gefüllte Essensauslagen und flackernde Neonlichter: yoku irasshaimse (herzlich willkommen) in Japan! Wer das Land der aufgehenden Sonne besuchen will, aber noch keine konkreten Reisepläne hat, für den haben wir zehn nützliche Inspirationstipps zusammengestellt. Welche Highlights ihr euch also auf keinen Fall entgehen lassen solltet, warum es sich lohnt, mittwochs Shoppen zu gehen und wo man übers Meer schweben kann, erfahrt ihr hier!

01

Shoppingvergnügen in Tokio

Von Sale-Mittwoch im Kaufhaus bis Einkaufserlebnis im Airport

Warum auch immer, in zahlreichen japanischen Geschäften beginnt die neue Woche an einem Mittwoch. Das heißt: Neue Sale-Aktionen und frisch aufgefüllte Regale lassen Shoppingherzen höher schlagen. Wer also seinen Einkaufsbummel auf die Wochenmitte verlegt, kann nicht nur tolle Schnäppchen jagen, sondern sich auch exklusive Limited-Editions sichern.

Für alle, die am Airport Tokio-Haneda sitzen und auf ihren Flug warten, haben wir noch einen Tipp. Denn hinter der Sicherheitskontrolle der Terminals 1 und 2 für Inlandsflüge befindet sich ein wahres Schlaraffenland aus Mode und Feinkost. Zudem vertreiben die Geschäfte auch nützliche Reiseaccessoires oder Geschenkartikel für die Daheimgebliebenen.

02

Hitachi Seaside Park – nicht nur für Blumenfans

Präfektur Ibaraki

Wer glaubt, „durch ein Meer aus blauen Blumen schweben“ sei eine abgedroschene Metapher, der täuscht sich, und zwar gewaltig. Denn der Hitachi Seaside Park in der Nähe der Stadt Mito im Osten des Landes ist nicht nur ein Vergnügungspark, sondern ein wahres Naturspektakel.

Während zwischen Ende April bis Mitte Mai die Hainblumen in sanftem Blau erstrahlen, hüllen die Sonnenblumen im August die Gegend in ein kräftiges Gelb. Wenn sich dagegen der Sommer dem Ende neigt, zeigen sich auch die Zypressen in einem fantastischem Rot. Und weil wir gerade bei Blumen sind: Nicht zu vergessen ist die legendäre Kirschblüte in Japan. Die zartrosa Schönheit erreicht zwischen Ende Januar und Mitte April – je nach Standort – ihre ganze Pracht und lädt zum Picknicken ein.

Doch der Hitachi Seaside Park bietet weit mehr als farbenprächtige Blumen: Mit insgesamt sieben Bereichen wartet der Park mit jeder Menge Spaß für die ganze Familie auf. Neben einem Riesenrad könnt ihr euch auch auf der Achterbahn vergnügen, den herrlichen Blick auf den Pazifik genießen oder im Sommer an Rockfestivals teilnehmen.


03

Urlaub auf Brücken

Von Karibik bis zu regionalen Spezialitäten

Nein, ihr seid nicht in der Karibik, sondern auf der Tsunoshima-Brücke – einer der längsten in Japan! Wer hier herüberfährt, wird wohl seinen Augen kaum trauen können: türkisfarbenes Meer und traumhafte Inseln. Dank ihrer geringen Höhe, bekommt man das Gefühl, übers Wasser zu schweben. Das atemberaubende Panorama ist so schön, dass die Brücke an der Nordküste inzwischen eine beliebte Filmkulisse für kommerzielle Auto-Werbespots geworden ist. Auf 1,8 Kilometern verbindet sie die Insel Tsunoshima mit Shimonoseki auf dem Festland in der Präfektur Yamaguchi. Und wer mit dem Mietwagen die größte frei schwebende Brücke des Landes überqueren will, darf sich auf schneeweiße Sandstrände freuen.

Mit dem Rad übers Meer geht es dagegen zwischen den Inseln Honshu und Shikoku. Hier befindet sich ein etwa 70 Kilometer langer Küstenfahrradweg, der aus zahlreichen Straßen sowie Brücken besteht und die Stadt Onomichi mit Imabari verbindet. Umgeben von dichtem Grün und kristallklarem Wasser ist diese Strecke sowohl für Radprofis als auch für alle anderen geeignet, die gern mit dem Drahtesel unterwegs sind und in vielen verschiedenen Ortschaften einkehren wollen.

04

Regionale Drinks probieren

„Kanpai!“ – zum Wohl!

Schon mal etwas vom japanischen Craft Bier gehört? Nein? Dann solltet ihr das auf eurer Japan-Reise auf keinen Fall verpassen. Denn im ganzen Land befinden sich Mikro-Brauereien, von denen jede mit einzigartigen Geschmacksrichtungen und Aromen auftrumpft. Im Geschäft namens Niigata Mitsukoshi könnt ihr euch mit regionalen Erzeugnissen wie etwa dem Echigo-Bier eindecken, das unter anderem aus Kurzkornreis hergestellt wird.

Apropos Reis: Ebenfalls sehr zu empfehlen ist der traditionelle Reiswein namens Sake, der äußerst fruchtig im Geschmack ist. Ihr könnt diesen sowohl warm als auch kalt trinken. Na dann: Kanpai!

05

Essen bis zum Umfallen

Guten Appetit!

Nach einem ausgiebigen Shopping-Marathon im viertgrößten japanischen Kaufhaus Depachika steht euch eine riesige Lebensmittelabteilung im Untergeschoss für kulinarische Hochgenüsse zur Verfügung. Die auserlesene Confiserie, die prall gefüllten Gemüse- sowie Obstregale, Fast Food und die ganzen anderen Leckereien lassen garantiert jedes Feinschmeckerherz höher schlagen.

Wer sich bei den zahlreichen Speisen nicht entscheiden kann, sollte ein Anago-Bento von Nagomeshi Ueno probieren. Dieser Laden hat sich seit seiner Eröffnung vor mehr als 100 Jahren auf das Aalgericht spezialisiert. Der Fisch wird kross gegrillt, in Tare-Soße sowie Öl getaucht und schließlich auf Reis serviert.

06

Von Märchendorf bis Riesenbuddha

Sightseeing in der Natur

Tipp 1: Mit seinen 100 bis 300 Jahre alten Häusern wurde das japanische altertümliche Märchendorf Shirakawa-gō 1995 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Heute gibt es nur noch 114 strohbedeckte Gebäude, die teils bewohnt oder zu Restaurants sowie Hotels umgebaut wurden. Inzwischen gehört das historische Dorf zu den Hauptattraktionen in der Präfektur Gifu.

Tipp 2: Der Monet's Garden Marmottan im Dorf Kitagawa ist weltweit der Einzige mit der Erlaubnis, sich nach dem berühmten Original zu benennen. Auf insgesamt drei Hektar erstrecken sich die Abschnitte Blüte, Licht und Wasser.

Tipp 3: Einen riesigen in Fels geschlagenen Buddha könnt ihr in der japanischen Großstadt Chiba am Berg Nokogiri bestaunen. Bei der 31,05 Meter hohen Statue befindet sich zudem noch der vor 1.300 Jahren errichte Tempel Nihonji, der im Inneren mit etwa 1.500 Arhats (erleuchteten Buddhas) und einer riesigen Guanyin-Skulptur aufwartet.

Tipp 4: Last, but not least dürfen natürlich die Teefelder nicht fehlen. Wer sich davon ein eigenes Bild machen will, sollte in die südliche Präfektur Shizuoka reisen. Diese ist für ihre aromatischen Teeblätter bekannt. Die weitläufigen sattgrünen Felder bilden ein fantastisches Bild – vor allem im Mai. In den zahlreichen Teehäusern Tokios wie im Hamarikyu Park des Ginza-Viertels oder im Ōta Memorial Museum of Art könnt ihr die Tee-Kultur hautnah miterleben und genießen.

07

Unglaubliche Aussichten

Seilbahn und Co.

Tipp 1: In Tokio empfehlen wir, das am Bahnhof gelegene Hochhaus The World Trade Center zu besuchen. Denn auf der Aussichtsplattform namens Seaside Top – The World Trade Observatory habt ihr einen atemberaubenden Blick auf die Weltstadt. Ein echter Geheimtipp für alle, die diesen Moment nicht mit 100 anderen Touristen teilen möchten. 

Tipp 2: Lust, die Schönheit des Landes von oben zu betrachten? Dann begebt euch doch einfach auf die Dachterrasse des Kaufhauses Shizuoka Isetan, das in der gleichnamigen Präfektur liegt. Von dort aus haben Urlauber einen fanatischen Blick auf den schneebedeckten Vulkangipfel des Fuji.

Tipp 3: Wer im Dunkeln lieber munkelt, fährt mit der Seilbahn drei Minuten zum 334 Meter hohen Berg Hakodate und genießt beim Abendessen den herrlichen Ausblick auf die gleichnamige Stadt sowie den Ozean. Da es hier nicht wie woanders von Hochhäusern wimmelt, könnt ihr die sanft flackernden Lichter am besten bei klarem Himmel im Herbst genießen.

08

Kostenlose Kulturshows erleben

Kaufhäuser sind nicht nur zum Shoppen da

Im Nihonbashi Mitsukoshi Main Store – einer der beliebtesten Malls in Japan – kann man nicht nur Kleidung und Lebensmittel kaufen, sondern auch kulturelle Events erleben, die einem die regionalen Bräuche näherbringen. Tricks auf Leitern, Vorführung des Löwentanzes oder Taiko-Trommelspiel sind hier keine Seltenheit – und das Ganze kostenfrei! Wir empfehlen euch, den Veranstaltungskalender des in Tokio befindlichen Kaufhauses bereits vorher zu durchstöbern, um nichts zu verpassen.

09

Die schönsten Tempel

Im ganzen Land
Japan: Kyoto - Golden Tempel - Emotion (CR)© CHECK24/ Rudolph

Tipp 1: Ein perfektes Ausflugsziel von Tokio aus ist die Stadt Kamakura, die sich gerade einmal 50 Kilometer von der Millionenmetropole entfernt befindet und einst die Hauptstadt Japans war. Dort liegen nicht nur einige der wichtigsten Zen-Tempel aus der damaligen Zeit, sondern auch zahlreiche andere buddhistische Kultstätten und Schreine. Der Tempel Kōtoku-in beherbergt zudem den Großen Buddha Daibutsu, eine der bedeutendsten Darstellungen des erleuchteten Amitabha. Unser Geheimtipp: Wer die Tempel auf den Hügeln der Stadt erkundet, kann zugleich einen wunderbaren Blick auf den Küstenabschnitt werfen.

Tipp 2: In Tokios Tempelbezirk Asakusa findet ihr die älteste und bedeutendste Kultstätte des Buddhismus: Sensō-ji. Ein Muss auf jeder Japan-Reise!

Tipp 3: Im Nordwesten der japanischen Stadt Kyōto macht der Goldene-Pavillon-Tempel Kinkaku-ji seinem Namen alle Ehre, da das obere Stockwerk vollständig mit Blattgold überzogen ist.

Tipp 4: Ebenfalls in Kyōto befindet sich die bedeutende Tempelanlage Kiyomizu-dera – eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt, die seit 1994 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Zwar trennen euch einige Treppen vom wunderschönen Komplex, aber der Ausblick über Kyōto und das Umland lohnt sich in jedem Fall. Unser Geheimtipp: Besonders sehenswert ist diese Kultstätte im Herbst oder zur Kirschblüte, wenn sie in ein Meer aus Farben gehüllt ist.

10

Souvenirs für die Liebsten

Adé, Winkekatze

Es muss ja nicht immer die weiße Winkekatze Maneki-neko sein, die ihr euren Daheimgebliebenen mitbringt. Wie wäre es mit:

  • Mit verschiedenen Mustern bedruckten Einkaufstüten erhaltet ihr in den Malls Isetan und Mitsukoshi. Seit einiger Zeit haben diese sogar Sammlerwert bei Einheimischen
  • T-Shirt aus Juban – ein Stoff, der für das Untergewand eines Kimonos verwendet wird
  • Traditionelles Furoshiki-Tuch mit einem zusätzlichen skandinavischen Muster
  • Japanische Glücksbringerfigur Daruma: Man wünscht sich was und malt ein Auge aus, geht er in Erfüllung folgt das zweite

Allgemeine Reisetipps für Japan
Tax-FreeSteuerfreie Ware in bestimmten Kaufhausgruppen
BezahlenMit Bargeld und Kreditkarte
TrinkgeldUnüblich und wer es trotzdem versucht, bringt das Personal in Verlegenheit
Verbindungen nach/aus TokioKeikyu-Züge fahren regelmäßig zum Bahnhof Shinagawa, Airport-Shuttle, Taxi
Allg. TransportmöglichkeitenFernbusse ("kosoku bus"), Japan Railwys (JR), der öffentliche Nahverkehr (U-Bahn und Co.)

Hinweis: CHECK24 übernimmt keine Garantie für die Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit der bereitgestellten Informationen. Die Inhalte unserer Artikel sind sorgfältig recherchiert und verfasst. Sie dienen als Inspiration, Information und stellen Empfehlungen der Redaktion dar. Dabei achten wir darauf, mit unseren Texten niemanden zu diskriminieren und beziehen in allen Formulierungen stets alle Menschen unabhängig von ihrer Geschlechtsidentität ein.

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Über den Autor

Maria Jahns

Als Mitglied unserer Online-Redaktion im Reisebereich von CHECK24 schreibe ich neben Nachrichten auch Newsletter, Blogbeiträge sowie diverse andere Texte rund um die Themen Flug, Urlaub, Mietwagen und Hotel. Da ich selbst gern ferne Länder bereise, kann ich Hobby mit Beruf verbinden und beim Schreiben persönliche Erfahrungen mit einfließen lassen. Ich möchte mit meinen Artikeln Leser inspirieren und zum Reisen animieren. Schließlich hat es bei mir auch geklappt, trotz Flugangst bin ich liebend gern unterwegs.