Reisetipps

Weltberühmte Wolkenkratzer, prachtvolle Gebäude, Unterhaltung nonstop – New York hat alles, was das Herz begehrt und noch viel mehr. In der Stadt, die niemals schläft, könnt ihr von früh bis spät etwas erleben. Damit ihr für euren Trip in die großartigste Metropole der Welt bestens vorbereitet seid und euren Aufenthalt in vollen Zügen auskosten könnt, geben wir euch einen hilfreichen Guide an die Hand.
Die Metropole an der Ostküste der USA verfügt über drei internationale Flughäfen: John F. Kennedy International Airport, Newark Liberty International Airport und New York LaGuardia Airport. Direktverbindungen bieten unter anderem die amerikanischen Airlines Delta und United sowie die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa ab Frankfurt am Main, München und Berlin an. Ohne Zwischenstopp seid ihr ab Deutschland etwa acht bis neun Stunden unterwegs. Schaut euch hierfür unsere Tipps für Langstreckenflüge an. Nach eurer Landung und Einreise stehen euch mehrere Möglichkeiten offen, um in die City zu kommen. Neben einer Fahrt mit dem Taxi könnt ihr auch mit einem Bus nach Manhattan fahren.
Für die Wahl der richtigen Unterkunft solltet ihr euch zunächst einmal überlegen, in welcher Größenordnung sich euer Budget bewegt und in welchem Stadtbezirk ihr während eures Aufenthalts wohnen möchtet. New York City besteht aus fünf Stadtteilen, den Boroughs: Manhattan, Brooklyn, Queens, Bronx und Staten Island. Möchtet ihr kurze Wege zu den Top-Spots der Metropole, dann solltet ihr euch ein Hotel in Manhattan – speziell in Midtown – suchen, aber gleichzeitig auch höhere Zimmerpreise einplanen. Für Unterkünfte in Brooklyn beispielsweise müsst ihr nicht ganz so tief in die Tasche greifen.
Unsere Hoteltipps in Manhattan und Brooklyn:
Am schnellsten seid ihr innerhalb New Yorks mit der Subway unterwegs, denn das Netz ist sehr gut ausgebaut. Bucht euch am besten eine Sieben-Tages-Karte, um etwas Geld zu sparen. In Manhattans Straßen kommt es oft zu viel Verkehr und ihr seid so mit Bussen und Taxis weitaus langsamer als mit der U-Bahn. Selbst zu fahren ist also ebenfalls nicht zu empfehlen. Natürlich ist es auch immer von Vorteil, wenn ihr eure einzelnen Must-Sees zu Fuß erkundet. So seht ihr viel mehr von der Stadt und könnt das einzigartige New York-Feeling noch besser in euch aufnehmen.
In Midtown Manhattan seid ihr im Herzstück der Stadt angekommen. Hier findet ihr zahlreiche bekannte Gebäude, Plätze und Sehenswürdigkeiten auf einem Haufen. Vom Empire State Building über das Rockefeller Center und die Grand Central Station bis hin zum pulsierenden Times Square und dem Broadway bieten sich euch alle Möglichkeiten der Unterhaltung.
Als eines der berühmtesten Gebäude der Stadt prägt das Empire State Building die einzigartige Skyline New York Citys. Mit einer stolzen Höhe von 381 Metern ist der Wolkenkratzer aus den 1930er Jahren ein echtes Highlight eures New-York-Trips. Das Gebäude wurde, wie auch das Chrysler Building, im Art-déco-Stil erbaut und allein ein Blick in die Eingangshalle lohnt sich, denn diese wurde aufwendig mit Marmor und metallischen Akzenten gestaltet. Am Abend leuchtet der Turm in unterschiedlichen Farben – so zum Beispiel während der Weihnachtsfeiertage in grün und rot.
Das Rockefeller Center ist euch bestimmt durch den legendären Weihnachtsbaum und die große Eisfläche im Winter bekannt. Aber der Komplex aus vierzehn Wolkenkratzern ist mehr als das, denn dazu gehören unter anderem auch die Radio City Music Hall, in der regelmäßig Konzerte stattfinden sowie das Auktionshaus Christies und der Fernsehsender NBC. Ihr könnt rund um das Rockefeller Center außerdem eure Kreditkarte glühen lassen und euch danach in einem der vielen Restaurants stärken.
An den Times Square solltet ihr unbedingt in den Abendstunden kommen. Nur dann erlebt ihr den lebhaften, meistbesuchten Platz der Metropole mit seinen vielen bunten Leuchtreklamen in seiner vollen Pracht. Die Kreuzung West 42nd Street und Broadway bildet gleichzeitig das Zentrum des Theater Districts. Hier habt ihr die Qual der Wahl für euer Abendprogramm. Am Broadway könnt ihr viele weltberühmte Musicals und Theaterstücke erleben – mit Auftritten von Hollywood-Schauspielern inklusive.
In Midtown Manhattan findet ihr eines der bedeutendsten Kunstmuseen der Welt: das Museum of Modern Art, kurz MoMA. Die Sammlung beherbergt mehr als 200.000 Kunstwerke. In der Dauerausstellung könnt ihr zahlreiche weltberühmte Gemälde betrachten, wie zum Beispiel die „Sternennacht“ von Vincent van Gogh. Eine Vielzahl an Gemälden von Künstlern wie Monet, Kandinsky, Picasso und Dalí haben ihre Heimat ebenfalls im MoMA.
Die Stadtteile Upper East Side und Upper West Side im nördlichen Teil Manhattans werden geteilt durch die grüne Oase der Metropole – den Central Park. Startet für euren Spaziergang an der Museumsmeile mit dem Solomon R. Guggenheim Museum, welches schon allein durch seine Optik von sich reden macht. Vom Guggenheim Museum aus lauft ihr dann weiter in Richtung Süden. Wenn ihr euren Spaziergang gleich etwas größer ausfallen lassen wollt, dann solltet ihr unbedingt einen Abstecher in das angrenzende Wohnviertel Upper East Side machen. Hier begegnen euch tolle Stadthäuser und das Flair des wohlhabenden New Yorks. Kommt dann einfach auf Höhe der 83rd Street wieder auf der 5th Avenue, eine der schönsten Shoppingmeilen der Welt, heraus. An dieser Stelle trefft ihr auf das Metropolitan Museum of Art (Met). Das prächtige Bauwerk ist mit mehr als zwei Millionen Exponaten das größte Kunstmuseum der USA. Wenn ihr hier vorbei seid, nehmt ihr am besten direkt den nächsten Eingang, um in den Central Park zu kommen.
Schaut euch die Alice-im-Wunderland-Statue an, fahrt mit einem Ruderboot ab dem Boathouse, schlendert die Mall entlang und macht ein legendäres Foto an der Bow Bridge. Wer es etwas ruhiger angehen lassen möchte, genießt die Zeit im Grünen bei einem Picknick auf einer der großzügigen Wiesen. Ihr werdet im Central Park außerdem viele Spots entdecken, die ihr bereits aus Filmen kennt. Zum Spazieren habt ihr hier ausgiebig Möglichkeiten – ganze 93 Kilometer Weg laden zu entspanntem Schlendern ein.
Lauft dann Richtung Upper West Side und gönnt euch ein wenig Naturgeschichte im American Museum of Natural History, bevor ihr weiter durch das Viertel lauft. Direkt am Central Park gelegen, findet ihr auf der Upper West Side die drei Gebäude The Dakota, The San Remo und The Langham, die ihr auch schon vom Central Park aus bewundern konntet. Am Abend könnt ihr euch Oper- oder Ballett-Aufführung im Lincoln Center ansehen.
Museum für abstrakte Kunst
New Yorks grüne Oase
Center für Unterhaltung
Shopping-Tipps:
Im sogenannten Village kommen neben Kunstfans in vielen kleinen Galerien auch Serienfans auf ihre Kosten, denn hier könnt ihr in direkter Nachbarschaft auf den Spuren "Sex and the Citys" und "Friends" wandeln. 90 Bedford Street ist die Adresse, um einen Blick auf die Fassade des "Friends"-Apartments zu werfen, ein Selfie vor Carries Haustür könnt ihr in 66 Perry Street machen. Unweit dieser beiden Spots könnt ihr euch in der berühmten Magnolia Bakery (401 Bleecker Street) den ein oder anderen leckeren Cupcake gönnen. Außerdem lohnt sich ein kleiner Abstecher in den Washington Square Park mit seinem Triumphbogen. Der Park grenzt an die New York University und wird von Studenten und Straßenmusikern belebt. Für ein bisschen Kulturgeschichte besucht ihr die Christopher Street im Viertel Greenwich Village. Diese gilt als Symbol der Lesben-und Schwulenbewegung, da hier im Jahr 1969 mit dem Stonewall-Aufstand ein wichtiges Ereignis dieser stattfand.
Der High Line Park hat sich in den letzten Jahren zu einer der beliebtesten Attraktionen der Stadt entwickelt. Der Park wurde auf den Gleisen einer ehemaligen Hochbahn-Trasse errichtet und führt durch den hippen Meatpacking District. In der Nähe der High Line findet ihr mit dem Chelsea Market ein weiteres Highlight der Ecke. In dieser ehemaligen Keksfabrik kommen Gourmets auch heute noch auf ihre Kosten – allerdings mit mehr Vielfalt. Hier findet ihr Bäckereien, Weinhändler, Sushibars, Steakrestaurants und vieles mehr. Im Stadtteil Chelsea könnt ihr darüber hinaus viele kleine Galerien und schnuckelige Boutiquen besuchen.
Das One World Trade Center mit dem 9/11-Memorial gehört im Financial District zu einem Must-See. Das Gebäude ist mit 541 Metern das derzeit höchste Bauwerk der Stadt und befindet sich direkt neben dem ehemaligen Standort der 2001 zerstörten Twin Towers des World Trade Centers. Am Ground Zero erstrecken sich heute zwei große Wasserbassins, in deren Kupferumrandung die Namen der Opfer gefräst wurden. Nebenan erinnert auch ein Museum an den 11. September 2001. Wenn ihr euch im Financial District aufhaltet, solltet ihr auch einmal Finanzluft schnuppern und durch die Wall Street schlendern, denn in dieser Straße sind die Börse und viele Großbanken gelegen. Hier findet ihr auch das Wahrzeichen des Finanzviertels: den Charging Bull.
Von der Wall Street aus habt ihr es nicht weit in den Battery Park im Süden der Insel. Von hier aus starten Fähren in Richtung Staten Island. Die Staten Island Ferry könnt ihr kostenlos nutzen, um in den Stadtteil auf der anderen Seite des Hudson River zu gelangen. Die Fahrt lohnt sich, denn so bekommt ihr einen kostenfreien Trip entlang des Flusses mit Blick auf die Freiheitsstatue und die Skyline Manhattans. Wer das volle Statue-of-Liberty-Erlebnis sucht, bucht am besten eine Tour. Solche Trips gibt es auch in Kombination mit einem Besuch von Ellis Island, New Yorks ehemaliger Einwanderungsinsel.
Startet eure Brooklyn-Tour am südlichen Ende Manhattans und begebt euch auf einen Spaziergang über die Brooklyn Bridge. Die berühmte Brücke aus dem 19. Jahrhundert verbindet die beiden Stadtteile Manhattan und Brooklyn miteinander. Plant für euren Weg ein bisschen mehr Zeit ein, denn die werdet ihr zum Fotografieren brauchen. Haltet euch nach dem Überqueren links und spaziert durch das stylische Viertel Dumbo (kurz für: Down Under the Manhattan Bridge Overpass). Die alten Fabrikhallen beherbergen heute Galerien, kreative Geschäfte und großzügige Lofts. Nehmt im ehemaligen Industriegebiet die Washington Street nach Süden und genießt bei Front Street Pizza eine echte New Yorker Pizza. Weiter unten in der Straße habt ihr dann einen tollen Blick auf die Washington Bridge.
Schlendert gemütlich durch den Brooklyn Bridge Park und gönnt euch bei der Brooklyn Ice Cream Factory einen leckeren Nachtisch, bevor ihr ein wenig verweilt und den Ausblick auf die Skyline Manhattans genießt. Weiter geht’s direkt ins Viertel Brooklyn Heights – hier seid ihr umgeben von den typischen Brownstone Houses umgeben sowie von Bäumen gesäumten Straßen. In dieser Gegend haben sich früher viele Autoren niedergelassen, wie zum Beispiel Truman Capote ("Frühstück bei Tiffany’s") in der Willow Street.
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