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Plastikverbot: Costa Rica wird CO2-neutral

München, 16.01.2019 | 14:06 | lvo

Costa Rica schließt sich weiteren Vorreitern im Kampf gegen Umweltprobleme an. Die „Schweiz Mittelamerikas“ treibt ihren Ökotourismus weiter voran. Dazu wird laut dem Magazin Prime Surfing ein Plastikverbot eingeführt, zudem soll die vollständige Klimaneutralität erreicht werden. Bereits 2021 sollen die neuen Regelungen in Kraft treten.


Costa Rica
Costa Rica wird zum Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit.
Die Kohlenstoffdioxidneutralität bedeutet, dass das lateinamerikanische Land ab 2021 nicht mehr CO2 in die Atmosphäre blasen würde als im Orientierungsjahr 2005. Costa Rica würde somit zum ersten CO2-neutralen Staat weltweit werden. Zusätzlich wurde ein Verbot von Produkten aus Einwegplastik beschlossen. Bis 2021 soll dieses Kunststoffverbot in allen Bereichen wirksam werden. Bereits seit dem vergangenen Jahr wurde es schrittweise eingeführt. Alle Einwegprodukte aus Plastik müssen demnach durch biologisch abbaubare und komplett recycelbare Materialien ersetzt werden.

Costa Rica gilt mit seiner Umweltpolitik als weltweiter Vorreiter. Doch vor allem in Bezug auf ein Plastikverbot waren andere Staaten schneller. So treibt insbesondere die Karibik das wichtige Thema Nachhaltigkeit voran: Jamaika hat bereits ein Verbot beschlossen, Aruba zieht nach. Auch auf der östlichen Seite des Atlantiks spielt Umweltschutz eine zunehmend wichtigere Rolle. So führt auch Mallorca im Jahr 2021 ein Plastikverbot ein.

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