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Neue Risikogebiete: Reisewarnung für Tunesien, Rumänien und weitere Gebiete

München, 07.10.2020 | 20:14 | lvo

Das Robert Koch-Institut hat aufgrund der aktuellen Infektionszahlen seine Liste an Corona-Risikogebieten erweitert. Neu hinzugekommen sind am Mittwochabend das bei Urlaubern beliebte Tunesien sowie Jordanien, Georgien, Rumänien und einige Gebiete in weiteren Staaten. Laut der neuen Regelung vom 1. Oktober gelten für die Risikogebiete automatisch Reisewarnungen. Rückkehrer aus den betroffenen Regionen müssen sich einem COVID-19-Test unterziehen und gegebenenfalls in Quarantäne.


Tunesien: Djerba Strand
Tunesien gilt seit dem 7. Oktober als Corona-Risikogebiet.
Neu auf der Liste der Risikogebiete sind neben den gesamten Staaten Georgien, Jordanien, Rumänien und Tunesien einzelne Regionen verschiedener Länder. Das sind die bulgarische Oblast Targowischte, die kroatischen Gespanschaften Vukovarsko-srijemska, Sisačko-moslavačka und Krapinsko-zagorska županija, der Verwaltungsbezirk Kaunas in Litauen, die niederländische Provinz Limburg sowie das autonome Curacao, die Regionen Zilina, Prešov, Bratislava, Nitra und Trnava in der Slowakei, die slowenischen Regionen Zasavska, Gorenjska, Osrednjeslovenska, und Savinjska sowie die Regionen/Komitate Nógrád, Baranya, Hajdú-Bihar, Jász-Nagykun-Szolnok, Borsod-Abaúj-Zemplén, Komárom-Esztergom und Szabolcs-Szatmár-Bereg in Ungarn. Nicht mehr als Risikogebiete gelten die französische Insel Korsika und die kroatische Gespanschaft Brodsko-Posavska.

Eine Reisewarnung ist kein Reiseverbot. Urlauber sollten jedoch beachten, dass nach der Rückkehr aus einem Risikogebiet zwingend ein Corona-Test erforderlich ist. Ab dem 15. Oktober gelten neue Bestimmungen, Reisende müssen dann für mindestens fünf Tage in Quarantäne. Aktuelle Informationen zu den Einreisebestimmungen und den Regelungen vor Ort in den beliebtesten Urlaubsländern Europas und weltweit lesen Sie stets aktuell auf unserer Übersichtsseite.

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