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Tansania akzeptiert nur noch E-Visum

München, 24.04.2019 | 11:21 | lvo

Urlauber, die nach Tansania und auf die zugehörige Insel Sansibar reisen wollen, sollten sich künftig vorab um ein E-Visum bemühen. Das ostafrikanische Reiseland akzeptiert nur noch die elektronische Einreisegenehmigung, wie der Visadienstleister Visumpoint bereits vergangene Woche mitteilte. Das Visum kann nicht mehr beim Konsulat beantragt werden, sondern nur noch über das Onlineverfahren.


Ohne Reisepass kein Girokonto für jedermann
Tansania akzeptiert künftig nur noch das E-Visum.
Dem Bericht zufolge nimmt das tansanische Konsulat in Berlin bereits keine Visaanträge mehr an. Das E-Visum hatte Tansania im November 2018 eingeführt. Die Online-Einreisegenehmigung ist direkt über das tansanische Immigration Department zu beantragen. Dabei müssen Touristen, wie zuvor beim Antrag auf ein herkömmliches Visum, eine Gebühr in Höhe von 50 US-Dollar für einen einmaligen Eintritt ins Land entrichten. Wer mehrfach ein- und wieder ausreisen möchte, zahlt hingegen 100 US-Dollar. Für Geschäftsreisende kostet das Visum sogar 250 US-amerikanische Dollar.

Immer mehr Staaten vereinfachen die Einreise für Ausländer mit der Einführung eines E-Visums. Dieses kann vorab online beantragt und bezahlt werden, sodass keine zusätzliche Wartezeit wegen eines Visums on Arrival am Flughafen nötig ist. So hat auch Indien die Gültigkeit des E-Visums verlängert. Das südostasiatische Laos führt ebenfalls die elektronische Einreisegenehmigung im Juni 2019 ein.

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