Sie sind hier:

Thailand: Unwetter sorgt für Überschwemmungen

München, 20.07.2018 | 10:20 | hze

Asien ist in der Regenzeit viel Niederschlag gewöhnt, doch laut dem Branchenportal Reise vor 9 sorgt Sturmtief Son-Tinh für besonders große Probleme. Das Unwetter hat in der Nacht zu Donnerstag den Norden Thailands erreicht und dort größere Schäden angerichtet. Meteorologen zufolge soll das regenreiche Sturmtief in den kommenden Tagen auch den Süden des Landes erreichen. Es ist mit Starkregen und bis zu drei Meter hohen Wellen an den Küsten zu rechnen.


Indien Überschwemmung
Sturmtief Son-Tinh sorgt in Nordthailand für Überschwemmungen. Am Wochenende soll das Unwetter auch den Süden des Landes erreichen.
Bereits am Mittwoch war Unwetter Son-Tinh auf die Küsten von Südchina und Vietnam getroffen und hatte dort mit Starkregen für Überschwemmungen und Erdrutsche gesorgt. Flughäfen in der Region hatten mit Verspätungen und Annullierungen zu kämpfen. In der thailändischen Provinz Sakon Nakhon haben die Behörden vorsorglich den Nong-Han-Staudamm teilweise geöffnet, um Wasser abzulassen. Im vergangenen Jahr war die Talsperre während eines Sturms gebrochen und hatte weite Teile der Region überflutet. Bereits von den Fluten zerstört wurde ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in der Provinz Phitsanulok, der den Norden des Landes mit der Zentralregion um die Hauptstadt Bangkok.

Schon vor einer Woche hatte ein Unwetter die Touristenregionen Phuket und Krabi bedroht. Zwar sind Regen und Gewitter zu dieser Jahreszeit nicht ungewöhnlich, doch fielen dieser bereits im Jahr 2017 deutlich stärker aus als üblich. Andere Teile der Erde kämpfen hingegen aktuell mit einer anhaltenden Trockenheit und deren Folgen. So bedroht im US-Bundesstaat Kalifornien ein Waldbrand den Yosemite-Nationalpark und auch in Schweden sind rund 15 verheerende Waldbrände außer Kontrolle geraten.

Weitere Nachrichten über Reisen

Die Altstadt von Zürich
27.03.2020

Schweiz schließt Grenze und verhängt Einreiseverbot

Die Schweiz hat ihre Grenzen für fast alle Ausländer geschlossen. Daneben hat auch Japan dichtgemacht. Mehrere Flughäfen schließen zudem für den Passagierbetrieb.
Palast in Bangkok
26.03.2020

Thailand schließt die Grenzen für Ausländer

Thailand schließt seine Grenzen für Staatsangehörige anderer Länder. Ab dem 26. März sind alle Einreisewege zu Land, zu Wasser und in der Luft für Ausländer dicht.
kanada alberta
25.03.2020

Kanada verlängert Einreisestopp bis Ende Juni

Kanada verlängert die verhängte Einreisesperre bis Ende Juni 2020. Damit dürfen in den kommenden drei Monaten keine Ausländer mehr in das nordamerikanische Land.
Stopp-Schild
24.03.2020

Spanien, Kuba und Hongkong verhängen Einreisestopp

Spanien, Kuba und Hongkong haben ihre Grenzen für Ausländer geschlossen. Personen ohne Aufenthaltsberechtigung dürfen für 14 beziehungsweise 30 Tage nicht mehr einreisen.
Freizeitparks: Achterbahnfahrten sind inklusive - doch Übernachtungen in parkeigenen Hotels sind teuer.
20.03.2020

Freizeitparks in Deutschland verschieben Saisonstart

Veranstaltungen sind abgesagt, soziale Kontakte sollen reduziert werden: Wegen der Corona-Krise sind nun auch die deutschen Freizeitparks gezwungen, ihren Saisonstart zu verschieben.