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Thailand: Unwetter sorgt für Überschwemmungen

Asien ist in der Regenzeit viel Niederschlag gewöhnt, doch laut dem Branchenportal Reise vor 9 sorgt Sturmtief Son-Tinh für besonders große Probleme. Das Unwetter hat in der Nacht zu Donnerstag den Norden Thailands erreicht und dort größere Schäden angerichtet. Meteorologen zufolge soll das regenreiche Sturmtief in den kommenden Tagen auch den Süden des Landes erreichen. Es ist mit Starkregen und bis zu drei Meter hohen Wellen an den Küsten zu rechnen.
Bereits am Mittwoch war Unwetter Son-Tinh auf die Küsten von Südchina und Vietnam getroffen und hatte dort mit Starkregen für Überschwemmungen und Erdrutsche gesorgt. Flughäfen in der Region hatten mit Verspätungen und Annullierungen zu kämpfen. In der thailändischen Provinz Sakon Nakhon haben die Behörden vorsorglich den Nong-Han-Staudamm teilweise geöffnet, um Wasser abzulassen. Im vergangenen Jahr war die Talsperre während eines Sturms gebrochen und hatte weite Teile der Region überflutet. Bereits von den Fluten zerstört wurde ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in der Provinz Phitsanulok, der den Norden des Landes mit der Zentralregion um die Hauptstadt Bangkok.

Schon vor einer Woche hatte ein Unwetter die Touristenregionen Phuket und Krabi bedroht. Zwar sind Regen und Gewitter zu dieser Jahreszeit nicht ungewöhnlich, doch fielen dieser bereits im Jahr 2017 deutlich stärker aus als üblich. Andere Teile der Erde kämpfen hingegen aktuell mit einer anhaltenden Trockenheit und deren Folgen. So bedroht im US-Bundesstaat Kalifornien ein Waldbrand den Yosemite-Nationalpark und auch in Schweden sind rund 15 verheerende Waldbrände außer Kontrolle geraten.