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Die 7 coolsten Surfspots in Sri Lanka

Sri Lanka: Strand II - Emotion

Entlang der wunderschönen Südwestküste von Sri Lanka reiht sich ein Surfspot an den nächsten. Denn zwischen den Strandorten Galle und Tangalle bringt der Indische Ozean zur Freude von Anfängern und fortgeschrittenen Surfern einige der schönsten und variantenreichsten Surfbedingungen im Indischen Ozean hervor. In der Hochsaison zwischen September und April erwarten euch hier günstige Swells und herrlich tropische Wetterbedingungen. Doch auch während der Sommermonate ist Sri Lanka surfbar. Und wie: Dann nämlich überrascht die Ostküste mit exzellenten Bedingungen an den Surfspots rund um das beliebte Surfer-Mekka Arugam Bay. Gründe genug also für eine Reise nach Sri Lanka. CHECK24 war schon mal für euch vor Ort, um eine kleine Auswahl der coolsten Surfspots an beiden Küsten vorzustellen.


Kleines Surf-ABC

In unserem Mini-Surf-Lexikon erklären wir euch die wichtigsten Begriffe rund ums Surfen. So startet ihr gut vorbereitet in euer Surfabenteuer auf Sri Lanka!

  • A-Frame: bezeichnet eine Welle, die gleichmäßig zu beiden Seiten bricht und deren Form deshalb an den Buchstaben A erinnert

  • Barrel: auch Tube genannt; bezeichnet eine hohle Welle, durch die der Surfer wie durch einen Tunnel hinaus surfen kann

  • Beachbreak: auch Shorebreak genannt; bezeichnet Wellen, die direkt auf den Strand oder kurz davor brechen

  • Close Out: Bezeichnung für eine Welle, die gleichzeitig auf ihrer gesamten Länge bricht und daher nicht gesurft werden kann

  • Hang Loose: eine Handbewegung, die unter Surfern als Gruß gilt und so viel wie „locker bleiben“ bedeutet. Daumen und kleiner Finger werden dabei ausgestreckt, wie um einen Telefonhörer zu imitieren

  • Leash: bezeichnet die Fangleine, die das Surfboard mit dem Surfer verbindet. Sie wird normalerweise am Knöchel oder Unterschenkel befestigt

  • Lefthander/Linke: bezeichnet eine Welle, die vom Wasser aus gesehen nach links vorne bricht und dementsprechend auch nach links abgesurft wird

  • Reefbreak: Die Welle bricht konstant über einem felsigen oder steinigen Untergrund bzw. über Korallen

  • Righthander/Rechte: bezeichnet eine Welle, die vom Wasser aus gesehen nach rechts vorne bricht und dementsprechend auch nach rechts abgesurft wird

  • Pointbreak: bezeichnet eine Welle, die immer an derselben Stelle bricht

  • Swell: bezeichnet die Dünung, also Wellen, die vom Seegang auf hoher See herrühren, weite Strecken zurücklegen und schließlich an der Küste brechen

  • White Wash/Weißwasser: der schaumige Teil, der das Ende einer bereits gebrochenen Welle markiert
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Unawatuna

Touristischer Familienstrand mit Spots für alle Levels
Sri Lanka: Unawatuna Surf Spirit© Surf Spirit - Surf & Yoga Retreat

Unawatuna ist einer der beliebtesten Strandorte an der Südwestküste Sri Lankas, und das nicht nur bei Surfern. Der touristisch bestens erschlossene Urlaubsort wird vor allem von Familien und Paaren besucht. Denn an der malerischen Bucht lädt das klare Wasser zum Schnorcheln, Tauchen und Surfen ein und im Hinterland lockt der Dschungel. Surfer jeder Schwierigkeitsstufe fühlen sich in Unawatuna wohl, denn während die Anfängerwellen wunderschön konstant an den Sandstränden von Unawatuna und Dewata brechen, genießen Fortgeschrittene die Herausforderung am Reefbreak von Dalawella. Der Spot liegt nur wenige Minuten mit dem Tuk Tuk entfernt. Auch kulturell Interessierte verschlägt es nach Unawatuna. Schließlich liegt die ehemalige portugiesische Kolonialstadt Galle mit ihrer eindrucksvollen Festung nur rund fünf Kilometer entfernt. Direkt am Strand hingegen bietet ein buddhistischer Tempel herrliche Blicke über die Bucht und einen Ort zum Meditieren.

  • Level: Alle Levels
  • Welle: Konstanter, sanfter Beachbreak für Anfänger; Linker Reefbreak für Fortgeschrittene
  • Spots: Unawatuna Bay, Bonavista Bay, Dalawella Reef Surf Point
Schule
Lust auf eine Woche Surf-Yoga-Relax mit Fokus auf den Surf-Spirit und mit gesundem Essen? Das Surfcamp Surf Spirit ist auf einwöchige Retreats in Kombination mit Yogakursen spezialisiert. Zwei surfbegeisterte Westfalen leiten die Schule, die in einer wunderschönen Villa im Dschungel von Unawatuna untergebracht ist. Ein Package inkludiert sieben Übernachtungen, fünf Surf-Lessons, zehnmal Yoga, eine Massage und eine köstliche, frische Vollpension.
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Ahangama

Technik-Training auf lernkurvenfreundlichen Wellen
Sri Lanka: Ahangama Surf School Sri Lanka© Surf School Sri Lanka

Sie sind teils herausfordernd, aber nie gefährlich – Ahangamas Wellen bieten mittelstarken und fortgeschrittenen Surfern ideale Bedingungen, um an der Technik zu feilen. Unterstützt werden sie dabei von den Surfschulen vor Ort. Eine davon ist die Surf School Sri Lanka. Inhaber Tim steht euch mit seinem in über 35 Jahren auf dem Wasser erlangtem Wissen zur Seite. Am Kabalana Strand unweit von Midigama erwarten euch feinste A-Frame-Wellen. Aber auch darüber hinaus bietet die etwas weniger bekannte Küste vor Ahangama mehr als fünf Kilometer feinsten Sand und unterschiedlichstes Wellenniveau. Der Beach begeistert daher auch in der Hochsaison mit entspannten Bedingungen im Wasser: Von November bis April geben Ahangamas viele Surfspots glasklare tropische Slides her, an die ihr noch nach der Sri Lanka Reise verträumt denken werdet.

  • Level: Mittelstufe und Fortgeschrittene
  • Welle: Left- & Righthanders, einige Barrels
  • Spots: South Beach, Devil Island, The Rock (Kabalana), Gas Station, Madiha
Schulen
In der Surf School Sri Lanka erfahren Mittelstufe-Surfer und Fortgeschrittene ein innovatives Technik-Training mit Video-Analysen und Balance-Board-Sessions. Zudem verrät Chef Tim persönlich einige Insider-Tipps. Wer sich mehr auf den Urlaubsteil in „Surfurlaub“ fokussieren möchte, sichert sich ein Surf-Package im Lapoint Surfcamp direkt am Strand. Surf-Kurse werden für Level 1, 2 und 3 angeboten, die Wochen-Packages beinhalten Halbpension, Yogaklassen, Theorie- und praktische Surfkurse mitsamt Equipment.
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Midigama

Kleiner Beach & große Swells
Sri Lanka: Godellawela - Silent Beach© CHECK24/Volkmann

Midigama ist nur eine zehnminütige Scooterfahrt von Weligama, dem Hauptspot der Südküste entfernt. Die Fahrt dorthin lohnt sich übrigens für Surfer jeden Niveaus. Denn am Beach angekommen, genießen Anfänger ihre frische Kokosnuss, während sie den Surfern draußen auf den teilweise großen, jedoch immer milden Swells zusehen. Mittelstufen-Surfer und Fortgeschrittene mieten sich am besten unweit dieser fantastischen Wellen in eines der Resorts der hiesigen Surfschulen ein und genießen nicht nur deren köstliches Essen und fabelhafte Pools, sondern profitieren zudem vom Know-how der dortigen Surflehrer. Midigama ist bei weitem nicht so gut besucht wie Weligama – nicht selten surft ihr daher alleine oder mit nur einer Handvoll Gleichgesinnter! Unser Fazit: Unvergesslich schön und abwechslungsreich.

  • Level: Mittelstufe, bei großen Swells jedoch nur etwas für Könner und Mutige
  • Welle: Lazy Left & Lazy Right, kleine, mittlere und große Swells, teilweise Barrels
  • Spots: Midigama Right, Midigama Left, Rams, Plantations, Coconuts
Schulen
Direkt am Plantation Surfspot am Ostende von Midigama bietet die Cocoplant Surf School eine unschlagbare Kombination aus Unterkunft, Surfschule, Surfshop und Restaurant. Hier unterrichtet der Inhaber zum Teil auch selbst.
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Weligama

Der Nummer 1 Anfängerspot
Sri Lanka: Weligama The Surfer© The Surfer Weligama

Weligama steht bei vielen ganz oben auf der Sri-Lanka-Liste. Und das nicht ohne Grund: Der gut zwei Kilometer lange Strand gehört zu den beliebtesten Anfängerspots des Landes. Warum? Allen voran wegen seiner smoothen Beachbreaks und fabelhaft konstanten Bedingungen. Ob noch im Weißwasser oder bereits in den ersten grünen Wellen: Weligama ist perfekt für Anfänger und die Ausleihbedingungen vor Ort sind zudem äußerst praktisch. Nach deiner Surfstunde kannst du dir bei einem der Stände am Strand unkompliziert und günstig ein Board ausleihen, um im ungefährlichen Wasser entspannt weiter zu üben. Wer das Surfen von Grund auf lernen möchte und Lust auf neue Leute hat, bucht am besten eine ganze Surfwoche mit einer der in Weligama ansässigen Surfschulen.

  • Level: Anfänger
  • Welle: Weißwasser, Anfängerwellen, einfache grüne Wellen
  • Spots: Beachbreak, Main Point, Taprobane
Schule
Im The Surfer Beach Camp wohnst du nicht nur direkt am Strand, sondern genießt zudem eines der wenigen Hostels, die über einen Pool und eine Dachterrasse verfügen. Eine Surfwoche beinhaltet Surfstunden, Unterkunft und Verpflegung sowie auf Wunsch Yogastunden. ISA qualifizierte Surflehrer sind vor Ort.
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Mirissa

Surfen mit den Einheimischen am Partystrand
Sri Lanka: Mirissa - Strand© CHECK24/Volkmann

Mirissa gehört für viele zu den schönsten Stränden im Südwesten Sri Lankas. Am goldfarbenen Sandstrand reihen sich Restaurants und Bars aneinander, allen voran die bunte Reggae Bar – eine der ältesten Einrichtungen vor Ort. Sie findet ihr an der größten der drei zu Mirissa gehörenden Buchten. Anfänger, die sich bereits sicher auf dem Board fühlen und etwas mehr Abenteuer suchen, surfen gleich hinter der kleinen Biegung zum Teil das erste Mal Reefbreak. Der Spot ist vor allem bei Einheimischen beliebt. Haltet euch also verstärkt an die „Surf-Etikette“ auf dem Wasser. Unter dem Righthander tummeln sich teilweise Seeigel – passt also auch auf, wo ihr hintretet. Abgesehen davon ist Mirissa eine beliebte Partylocation und in den Wintermonaten Anlaufstelle für Tierfreunde. Dann ist die beste Zeit für die Beobachtung von Blauwalen und Delfinen. Letztere halten sich übrigens an keine „Etikette“ – und surfen dir eventuell ungeniert deine Welle weg.

  • Level: Sichere Anfänger, Mittelstufe und Fortgeschrittene
  • Welle: Sanfter Reefbreak Righthander nahe der Felsen & Lefthander in Hafennähe
  • Spots: Mirissa Right, Mirissa Left
Schule
Surf & Yoga Mirissa bietet genau das, was der Name schon verspricht: Die ideale Kombination aus Surfen und Yoga und das in einer traumhaften Villa inmitten des Dschungels. Die Zimmer tragen die Namen von Yogaübungen und der Surfunterricht sucht seinesgleichen. Ihr teilt den Lehrer nie mit mehr als drei anderen und lernt neben Hands-on-Praktiken auch so Einiges an Surf-Theorie.
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Arugam Bay

Sri Lankas Surf-Mekka im Osten
Sri Lanka: Arugam Bay Surfen

Anders als an der Südwestküste sind Wellen und Wetter an Sri Lankas Südostküste in den Sommermonaten zwischen Mai und September besonders gut. Ideal also für alle, die gerne das ganze Jahr über Sri Lankas fantastische Wellen reiten möchten. Arugam Bay gehört zu den besten Surfspots des Landes und ist zudem der einzige abseits der Südwestküste. Der kleine ehemalige Fischerort an der Bucht von Arugam dient Reisenden und Surfern als ideale Basis für Ausflüge zu den unzähligen Surfspots in der Nähe. Diese sind auf den ersten Blick nicht so leicht zu erreichen, wie das in Weligama und Co. der Fall ist, doch auf den zweiten Blick ist dennoch wieder alles ganz easy per Tuk-Tuk-Fahrt zu meistern. Wer lieber auf eigene Faust zu den Spots fahren möchte, kann versuchen, sich ein solches Gefährt zu mieten. Die beliebtesten Anfängerspots sind Baby Point sowie Peanut Farm und Elephant Rock südlich von Arugam Bay. Whisky Point ist bei sicheren Anfängern und Surfern der Mittelstufe hoch im Rennen, während Fortgeschrittene das Reefbreak am Main Point surfen und abgesehen davon am Pottuvil Point. Der endlos lange und kaum besuchte Righthander am 30 Kilometer entfernten Surfspot in Okanda lohnt einen Tagesausflug mit dem Tuk Tuk für alle Levels. Ebenso die Wildtierbeobachtungen im Kumana-Nationalpark, der bei Okanda seinen Anfang nimmt.

  • Level: Alle Levels
  • Welle: Anfängerspots weisen überwiegend Beach und Pointbreaks auf, Reefbreak erwartet dich am Main Point
  • Spots: Main Point, Pottuvil Point, Baby Point, Elephant Rock, Peanut Farm, Panama, Okanda, Lighthouse
Schule
Entlang Arugam Bays Mainroad findest du zahlreiche Surfshops, Board Rentals und auch Surfschulen. Eine davon ist die AtoZ Surf School. Sie ist unter anderem eine gute Anlaufstelle für Anfänger sowie für Familien mit Kindern. Schon die Kleinsten lernen hier das Surfen spielerisch, sicher und mit jeder Menge Spaß.
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Tangalle

Heimat der schönsten Strände Sri Lankas
Sri Lanka: Tangalle Hiriketiya Surfen© CHECK24/Volkmann

Die Hafenstadt Tangalle ist berühmt für ihre traumhaften Strände und luxuriösen Resorts, kaum jedoch für ihre Surfspots. Doch Tangalle Beach ist durchaus surfbar. Wenn der Wind und die Gezeiten zusammenspielen, kommt hier ein fantastischer, etwa 200 Meter langer Righthander für Intermediates und Fortgeschrittene zustande. Bist du dann vor Ort, habt ihr die Welle meist für euch. Da der Untergrund halb Sand, halb Reef aufweist, solltet ihr den Spot vorab jedoch gut studieren, oder euch mit einer der hiesigen Surfschulen in Verbindung setzen. Die erfahrenen Surflehrer der Bandula Surfing School beispielsweise zeigen euch, worauf es beim Surfen in Tangalle ankommt. Abgesehen davon bietet die nähere Umgebung aber auch geeignete Spots für Anfänger, um erste Erfahrungen auf dem Surfbrett zu machen.

  • Level: Mittelstufe und fortgeschritten, Anfängerspots in der Umgebung
  • Welle: Pointbreak, Beachbreak, teilweise Reefbreak
  • Spots: Tangalle Bay, Kingfisher, Hiriketiya
Schule
Die Bandula Surfing School ist eine der wenigen Surfschulen vor Ort. Das Credo der Schule hat Besitzer Bandula bei Jon Kabat-Zinn geliehen: "You can't stop the waves, but you can learn to surf." Das Surfen lernt hier jeder, dabei kommt auch der Spaß nicht zu kurz. Fortgeschrittene wie Anfänger toben sich an den für sie geeigneten Spots aus. Darüber hinaus legen Bandula und sein Team Wert auf Ocean Awareness, die Surf-Etikette und die Kunst des Wellenlesens.

Hinweis: CHECK24 übernimmt keine Garantie für die Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit der bereitgestellten Informationen. Die Inhalte unserer Artikel sind sorgfältig und nach bestem Wissen ausgesucht und zusammengestellt. Sie dienen als Inspiration für unsere Leser und stellen Empfehlungen der Redaktion dar.

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Über den Autor

Marita Voithofer

Ob im Himalaja oder in den Alpen, am Strand oder im Gewusel einer Großstadt – meine Reiselust hat mich von meinem kleinen Heimatort im Salzburger Land bereits einmal um den halben Globus verschlagen. Meine treue Begleiterin unterwegs: die Leidenschaft fürs Schreiben. Als Teil der Online-Redaktion im Reisebereich von CHECK24 würze ich nun Hotelbeschreibungen, Blogbeiträge und Texte für Mietwagenreisende mit meinen persönlichen Erfahrungen, um damit auch andere zum Reisen zu inspirieren.