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10 Gründe für eine Reise nach Sri Lanka

Sri Lanka: Strand II - Emotion

Wie passen Elefanten mit Walen, Tee mit Curry oder sandige Steppe mit unberührtem Regenwald zusammen? Auf Sri Lanka gibt es von alldem etwas! Auf der Trauminsel im Indischen Ozean lässt es sich nicht nur Entspannen bei Ayurweda-Behandlungen und an den kilometerlangen Traumstränden, das türkisblaue Meer lädt auch zum Schnorcheln, Surfen und Tauchen ein. Mit etwas Glück könnt ihr hautnah miterleben, wie seltene Riesenschildkröten zum Eierlegen aus dem Meer kriechen. Welche Geheimnisse ihr außerdem auf der „Träne Indiens“ entdecken könnt, erfahrt ihr hier.

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Nirgends ist Zugfahren so schön

Mit der Bahn durch Sri Lanka
Sri Lanka: Hill Country - Zug© CHECK24/Volkmann

Während sich Einheimische und Backpacker im Waggon aneinanderdrängen, hat man es an den Türen der ratternden Züge auch weitaus bequemer – denn die stehen hier nicht grundlos während der Fahrt offen: Sie sind ein Highlight für Fotografen und Naturbegeisterte. Rollt die Bahn an der Südküste entlang, ziehen grüne Wiesen und Wälder abwechselnd mit Obstständen voller saftiger Papayas auf der einen Seite vorbei, während sich auf der anderen der endlose Indische Ozean erstreckt. Im berühmten Hill Country kämpft sich der Zug mühsam durch Teeplantagen hinauf ins malerische Nuwara Eliya. Zu sehen gibt es dabei immer was: fleißige Teepflücker mit gigantischen Erntekörben auf dem Rücken oder junge Singhalesen – so der Name der größten einheimischen Volksgruppe –, die ihre waghalsigen Klettermanöver außen am Zug durchführen.

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Unberührte Paradiese

Die schönsten Strände der Insel
Sri Lanka: Godellawela - Silent Beach© CHECK24/Volkmann

Dank des Klimas können Reisende die Traumstrände der Insel zu jeder Jahreszeit genießen. Je nachdem, wie der Monsun sich ausrichtet, findet ihr diese im Süden, Osten oder Westen. Die breiten goldgelben Strände von Mirissa, Hikkaduwa und Unawatuna an der Südküste sind mit ihren Kokospalmen und den Schwärmen Hunderter bunter Tropenfische im aquamarinblauen Wasser postkartenreife Fotomotive. Die luxuriösesten Hotels Sri Lankas haben einen solchen Strand oftmals ganz für sich allein. Als (inzwischen nicht mehr ganz geheimer) Geheimtipp gelten die Buchten westlich von Tangalle. Man muss schon etwas suchen und die richtigen Schleichwege kennen, aber besonders die außergewöhnliche Hiriketiya Bay belohnt jeden Besucher. Beim Schlürfen frischen Kokoswassers direkt aus der Frucht machen sich am Strand Glücksgefühle breit, die ihr so nur im Tropenparadies Sri Lanka haben werdet. Das sind weitere Traumbuchten auf der Insel:

  • Dondra Beach
  • Pigeon Island
  • Arugam Bay
  • Dalawella Beach
  • Uppuveli Beach
  • Beruwala und Bentota
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Faszinierende Tierwelt

Giganten der Meere
Portugal: Azoren - Tauchen - Delfine

In den lauen Gewässern vor der Küste Sri Lankas leben wahre Giganten: Blauwale halten sich hier besonders in den Monaten von Dezember bis April auf. Bei spannenden Whalewatching-Touren in Mirissa an der Südküste könnt ihr nicht nur Dutzende Delfine, sondern auch das größte Lebewesen der Erde hautnah treffen. Doch auch an Land bleibt die Tierwelt faszinierend: Fünf von sieben Meeresschildkrötenarten weltweit kriechen nachts an die Strände Sri Lankas, um hier ihre Eier zu legen. Wenn eine 1,5 Meter große Green Turtle Dame im Mondschein entdeckt wird, verwandelt sich der Strand nicht selten in ein stilles Volksfest: Staunend sitzen Singhalesen neben Backpackern im Sand und bewundern das Naturschauspiel.

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Das Bergland von Ceylon

Von Teepflückern und sanften Hügeln
Sri Lanka: Teeplantage© CHECK24/Rudolph

Im Landesinnern sticht vor allem eins ins Auge: sattes Grün! Im Südwesten der Insel, knapp drei Autostunden von Galle, erstreckt sich der letzte urzeitliche Tieflandregenwald Sri Lankas. Mit etwas Glück entdeckt man bei einer Dschungelsafari in dem nebelverhangenen Wäldern Affen, Leoparden und bunte Tropenvögel. Weiter nördlich, im Hill Country zwischen Ella und Kandy, dominiert das Grün der Teepflanzen: Sanfte Hügel erstrecken sich bis zum Horizont, dazwischen wuseln unzählige Teepflücker umher, um ihre Körbe zu füllen. Wunderschöne Wandertouren laden in den Bergen zum Entdecken ein. Auch ein Ausflug in eine Teefabrik lohnt sich: Hier lernen Besucher nicht nur Interessantes über die Geschichte Ceylons, sondern auch, wie der berühmte schwarze Tee des heutigen Sri Lankas hergestellt wird. Das könnt ihr außerdem im Hill Country erleben:

  • Little Adam's Peak: Spaziergang mit kleinem Aufwand und grandiosen Aussichten
  • Die berühmte Lipton-Teefabrik ist einen Besuch wert
  • Die Felsstatuen Buduruwagala beinhalten den größten Buddha Sri Lankas
  • Die beeindruckenden Ravana Wasserfälle liegen unweit der Straße nach Nuwara Eliya
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Wassersport-Hotspot im Indischen Ozean

Action im Indischen Ozean
Deutschland: Ostsee - Kitesurfen

Die Kalpitiya-Halbinsel an der Westküste nördlich der Hauptstadt Colombo gilt als einer der besten Locations zum Kitesurfen in Sri Lanka und kann sich durchaus mit den weltweiten Top-Spots zum Kitesurfen messen. Wellenreiter dagegen bekommen in der hippen Arugam Bay Bauchkribbeln: Hier rollt die sprichwörtliche perfekte Welle an die Ostküste Sri Lankas. Lässige Stimmung bietet aber auch die Südküste mit ihren langen Sandstränden und Wellen für jedes Surf-Level. Besonders gut zum Wellenreiten eignen sich auch Weligama und die Buchten um Tangalle. Zum Schnorcheln ist die Küste vor Hikkaduwa und Mirissa besonders empfehlenswert. Und das Beste am Wassersport in Sri Lanka? Den Neoprenanzug könnt ihr gleich mal vergessen: Die Wassertemperatur liegt das ganze Jahr über bei wohligen 27 Grad. Hach!

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Die Niederlande sind gar nicht so weit entfernt wie gedacht!

Faszinierende Geschichte
Sri Lanka: Galle Fort

Sri Lanka blickt auf eine reiche Geschichte zurück. Während der Kolonialzeit buhlten Portugal, England und die Niederlande um das tropfenförmige Eiland. Zimt wollten sie, und zwar richtig viel. Das teure Gewürz gab es hier und so wurde Sri Lanka zur „Zimtinsel“, noch bevor sie der Tee berühmt machte. Erst 1972 wurde aus Ceylon schließlich die Republik Sri Lanka, was auf Sanskrit so viel heißt wie „ehrenwerte Insel“. Die Kolonialmächte machen sich auch heute noch bemerkbar. Vor allem die Stadt Galle beeindruckt durch eine mächtige niederländische Festung, das Dutch Fort. Die Bastionen tragen Namen wie Akersloot und Utrecht und so manches Gebäude im Innern des Walls stammt noch von den Europäern aus dem 17. Jahrhundert.

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Mit dem Jeep auf Safaritour

Auf Tuchfühlung mit gefährlichen Raubkatzen und sanften Dickhäutern
Sri Lanka: Yala National Park Safari© CHECK24/Volkmann

Mit riesigen, rundum offenen Jeeps fahrt ihr bei Tagesanbruch durch das Tor des berühmten Yala Nationalparks an der Südwestküste. Plötzlich fühlt es sich nicht mehr an wie Asien. Viel eher, als wärt ihr mitten in der afrikanischen Steppe gelandet: Rotbrauner Sandboden, weite Savanne mit Wasserlöchern, an denen sich Krokodile und Büffel tummeln. Hinter der nächsten Kurve legt der unerschrockene Fahrer eine Vollbremsung hin – weil gerade eine Herde wilde Elefanten seelenruhig die staubige Straße überquert. In dem für Besucher zugänglichen Teil des Gebiets leben Adler, Pfaue, und viele weitere Vogelarten, Warane, Hirsche, Affen und Mungos. Wer Glück hat, erlebt seltene Leoparden und Lippenbären hautnah. Diese Tipps helfen euch bei der Safari weiter:

  • Die morgendlichen Touren bieten mehr Garantie für Tiersichtungen
  • Touren am besten vor Ort in Tissamaharama buchen
  • Ältere, erfahrene Guides erklären euch die Tierwelt und wissen, wo sich seltene Parkbewohner verstecken
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Hopper, Dhal und Rotis

Aromatische Küche
Sri Lanka: Essen

Wer Sri Lanka sagt, muss auch Curry sagen. Und wo ein Curry ist, ist auch der Reis nicht weit. Beim Nationalgericht „Rice and Curry“ wird jedoch weit mehr gereicht: Ein typischer Tisch ist reich gedeckt mit Dutzenden Schälchen voll duftender Leckereien, dass einem das Wasser im Mund zusammenläuft. Da dürfen Dhal, ein würziges Linsencurry, oder Hopper – dünne Reisteigfäden, die wie Glasnudeln aussehen – nicht fehlen. Zusätzlich gibt es Rotis, entweder als Fladenbrote oder als mit Kartoffeln und Kichererbsen gefüllte Teigtaschen, sowie eine große Auswahl an unglaublich scharfen Chili-Chutneys und Kokos-Toppings namens Sambol – die den Sri Lankern gar nichts auszumachen scheinen. Auch die Currys selbst bekommt ihr in allen Varianten serviert: mit Fisch, Fleisch oder Gemüse, mal gelb, mal grün und mal rot, mal dickflüssig und mal sehr flüssig. Gegessen wird, auch bei den flüssigeren Gerichten, traditionell übrigens mit den Händen. Das müsst ihr außerdem probieren:

  • Kotthu: Klein gehacktes Gemüse mit Teig und Fleisch in würziger Sauce
  • Egg Hopper: Reisteigfladen mit Spiegelei
  • Papadam: Snack-Cracker aus Linsenmehl
  • Curd: Joghurt aus Büffelmilch
  • Lamprai: Gedämpfter Reis im Bananenblatt
  • Papayas, Melonen und Maracujas schmecken hier viel aromatischer als in Europa!
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Mythos zwischen Buddhismus und Hinduismus

Heilige Felsen und Tempel
Sri Lanka: Sigiriya

Rund 5.000 Treppenstufen sind es zum heiligen Gipfel auf dem Adam’s Peak. Schon von Weitem ist der hell beleuchtete Weg bis nach oben zum Tempel sichtbar wie eine gigantische Lichterkette. Traditionell beginnt die Wanderung nach oben nämlich mitten in der Nacht. Buddhisten, Hindus, Muslime und Christen pilgern gleichermaßen zum Sonnenaufgang auf den Berg, auf dem Buddha höchstpersönlich einen Fußabdruck hinterlassen haben soll (für Anhänger der anderen Religionen stammt der 1,8 Meter große Abdruck von Shiva, Adam oder dem Apostel Thomas). Auch der beeindruckende Löwenfelsen Sigiriya im Zentrum des Landes ist neben Hunderten anderen Pilgerstätten in Sri Lanka etwas Besonderes: Auf dem Fels befinden sich die Ruinen einer alten Festung.

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Das Wetter!

Subtropisches Paradies
Sri Lanka: Mirissa - Strand© CHECK24/Volkmann

Sri Lanka ist ein Ganzjahresziel. Das Thermometer sinkt nachts nur äußerst selten unter 20 Grad, tagsüber herrscht subtropische Hitze rund um die 30-Grad-Marke. Dennoch sorgt vor allem der Monsun für gewisse Unterschiede. Reisen in den Süden, Westen und ins zentrale Bergland sind von November bis April am schönsten. Dann gelten sorgenfreier Badeurlaub, Spaß beim Wassersport und beste Sichtungschancen für Wale. Für Safaris im Yala Nationalpark sowie Wanderungen auf den Adam’s Peak und im zentralen Bergland ist die Zeit von Dezember bis März empfehlenswert. An der Nord- und Ostküste herrscht das ganze Jahr über bestes Urlaubswetter. Selbst die Schauer während der Regenzeit sind so kurz, dass ihr euren Badetag nach einem solchen entspannt fortsetzen könnt. Von April bis Oktober kommen Surfer hier voll auf ihre Kosten, während es an der Süd- und Westküste stürmisch und regnerisch ist.

Hinweis: CHECK24 übernimmt keine Garantie für die Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit der bereitgestellten Informationen. Die Inhalte unserer Artikel sind sorgfältig und nach bestem Wissen ausgesucht und zusammengestellt. Sie dienen als Inspiration für unsere Leser und stellen Empfehlungen der Redaktion dar.

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Über den Autor

Lisa Volkmann

Gletscherklettern in Alaska, Dschungelspaziergang in Peru, Roadtrip durch Deutschland oder auch mal süßes Nichtstun an so ziemlich jedem Ozean: Ich durfte bereits viele spannende Orte dieser Welt entdecken. Als Online-Redakteurin im Reisebereich von CHECK24 kann ich mein Hobby zum Beruf machen. Meine Blogartikel, Reisevorschläge und News rund ums Reisen stecken voller Begeisterung für ferne Länder und Kulturen. Diese Leidenschaft möchte ich weitergeben und zum Reisen und Entdecken inspirieren.