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Trotzdem fortfahren

Frankreich: Generalstreik am 10. November geplant

In Frankreich wird in der kommenden Woche erneut gestreikt. Nach Informationen des Informationsportals A3M wurde für den 10. November zu einem landesweiten Generalstreik ausgerufen. Reisende müssen sich unter anderem auf Beeinträchtigungen im öffentlichen Transportwesen einstellen.
Zum landesweiten Streik ruft die Gewerkschaften CGT auf. Mit Hilfe der Arbeitskampfmaßnahme sollen Beschäftige verschiedener Sektoren mobilisiert werden, um im Zuge der gestiegenen Lebenshaltungskosten bessere Arbeitsbedingungen in Form von Lohnerhöhungen zu fordern. Mit an dem Streik beteiligen wollen sich auch die Beschäftigten der Gewerkschaft RATP, die das öffentliche Transportwesen in Paris und der umliegenden Region Île-de-France betreibt: So beabsichtigen die Fahrerinnen und Fahrer der Busse, Straßenbahnen, Metro und Regionalbahn RER, sich an der Arbeitsniederlegung zu beteiligen, sofern ihren Forderungen bis zum angekündigten Streiktag nicht nachgekommen wird. Reisende sollten sich demnach auf Beeinträchtigungen im öffentlichen Transportwesen einstellen und sich rechtzeitig Informationen über ihre Verbindungen und mögliche Alternativen einholen.
 
Streikwelle in Frankreich
 
Bereits am 27. Oktober rief die Gewerkschaft CGT zum landesweiten Streik auf. Hierbei wurden jedoch nur geringe Beeinträchtigungen erwartet, da viele Gewerkschaften dem Aufruf nicht Folge leisteten. Dazu zählte unter anderem auch die Gewerkschaft RATP. Diese hatten bereits zu diesem Zeitpunkt verkündet, am Generalstreik am 10. November in den Arbeitsausstand zu treten.
 
Streik in Grenoble vom 4. bis 6. November
 
Reisende in der für Wintersport bekannten Stadt Grenoble in der Region Rhône-Alpes müssen sich bereits heute bis einschließlich 6. November auf Ausfälle im öffentlichen Nahverkehr einstellen. Hier treten die Beschäftigten des TAG-Netzes in den Arbeitsausstand. Wie das internationale Nachrichtenportal Garda berichtet, wird der Straßenbahnverkehr für die Dauer des Streiks eingestellt, darüber hinaus verkehren die Buslinien bis maximal 20 Uhr. Reisende sollten sich demnach neben Ausfällen im öffentlichen Personennahverkehr auf Verkehrsstaus aufgrund der Nutzung alternativer Transportmittel einstellen.