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Die 10 besten Kitesurf-Spots weltweit

Emotion: Kiter und Kites am Strand

Zum Kitesurfen braucht man weit mehr als nur Wind, ein Board und einen Kite. Denn schließlich gehört zu einem gelungen Aktivurlaub auch eine traumhafte Kulisse, eine gute Infrastruktur mit Top-Schulen professionellem Material sowie eine Atmosphäre zum Wohlfühlen. Unsere Top Ten der besten Kitesurf-Spots der Welt bieten euch alles und noch mehr, aber lest selbst!


Die zehn schönsten Orte zum Kitesufen

Spanien: Tarifa - Kitesurfen© KBC Kiteboarding Club

Was passiert, wenn sich der entspannte Lifestyle Andalusiens mit perfekten Windbedingungen und traumhaften Stränden paart? Ganz einfach: Tarifa! Eine Windstatistik zum Niederknien, persönliches Wohnen, ein breites Freizeitprogramm an Land und das alles inmitten eines kulturellen Juwels sorgt für abwechslungsreiche Urlaubstage auf, wie abseits der Wasseroberfläche. In der europäischen Kitesurf-Hauptstadt kommt also auch bei der seltenen Flaute garantiert keine Langeweile auf.


Kitensurfen in Tarifa
  • Schwierigkeit: etwas anspruchsvoller, vor allem Aufsteiger und Könner kiten hier
  • Saison: ganzjährig, jedoch liegt die beste Zeit zwischen März und Oktober
  • Highlight: kein anderer Kite-Spot Europas versammelt eine solche Hülle an Kiteschulen und Shops
  • Kitesurf-Unterricht: deutschsprachige Kurse könnt ihr beim Kiteboarding Club in Tarifa buchen

Dominikanische Republik: Cabarete

Unweit von Puerto Plata macht der kleine Küstenort Cabarete seinem Ruf als karibisches Wassersportzentrum alle Ehre. Ganzjährig gute Windbedingungen, angenehm warmes Wasser und konstanter Sonnenschein lassen an der Nordküste der Dominikanischen Republik Kiter-Herzen vor Freude höher schlagen. Entlang des breiten Sandstrandes, der jedoch relativ rasch in das Wasser abfällt, finden sich zahlreiche Einstiegsmöglichkeiten für jedes Level. Während Anfänger am östlichen Rand der Bucht einsteigen, tasten sich Könner in die immer herausforderndere westliche Richtung vor.


Kitensurfen in Cabarete
  • Schwierigkeit: für alle Könnerstufen
  • Saison: ganzjährig, am meisten Windausbeute jedoch im Sommer
  • Highlight: tolle Infrastruktur mit vielen Surfschulen
  • Kitesurf-Unterricht: Unterricht mit deutschsprachigen Lehrern bietet die Big Air Kite School an

Marokko: Dahkla - Kitesurfen© KBC Kiteboarding Club

Surfen in der Wüste? Im Windparadies der Westsahara kein Problem! An der Südküste Marokkos lässt es sich das ganze Jahr über bei konstanten Windverhältnissen kiten und windsurfen. Anfänger und Aufsteiger haben ihre helle Freude an dem tideunabhängigen Stehbereich der riesigen Lagune zwischen der Halbinsel ad-Dakhla und dem Festland. Etwas weiter draußen lassen Wellen hingegen ein ideales Trainingsrevier für alle Level entstehen. Viele Kitesurf-Center vor Ort ermöglichen Urlauber den Einstieg ins Foil-Kiten.


Kitensurfen in Dakhla
  • Schwierigkeit: ideales Anfänger- sowie Trainingsrevier für alle Level
  • Saison: ganzjährig mit voraussichtlichen 320 Kitewind-Tagen im Jahr
  • Highlight: grandiose Windstatistik und super Bedingungen zum Foil-Kiten
  • Kitesurf-Unterricht: im Kiteboarding Club in Dakhla könnt ihr unter deutschsprachiger Anleitung das Kiten lernen

Ägypten: El Gouna© KBC Kiteboarding Club

Wohl kaum ein Wassersportbegeisterter denkt bei Ägypten nicht ans Kitesurfen. Denn mittlerweile haben sich die Küstenabschnitte am Roten Meer zu den meistbesuchten Kitesurf-Spots im Nahen Osten entwickelt. Zu den beliebtesten darunter zählt El Gouna. Professionelle Kitestationen und -ausbilder sowie viel Wind machen das ägyptische Kite-Mekka zum idealen Revier für Einsteiger. Doch El Gouna ist auch ein Paradies für Freestyler auf Racer. Hier lassen rasante Geschwindigkeiten und Jumps die Herzen von Cracks höher schlagen.


Kitesurfen in El Gouna
  • Schwierigkeit: Einsteiger, Aufsteiger und Könner
  • Saison: ganzjährig, beste Windverhältnisse jedoch von Mai bis September
  • Highlight: kurze Anreise, hohe Professionalität und Top-Materialverleih
  • Kitesurf-Unterricht: deutschsprachige Kurse könnt ihr im Kiteboarding Club in El Gouna buchen

Kiten auf Rhodos© Meltemi Kiteclub

Der idyllische kleine Kite-Spot Fanes liegt an der Westküste von Rhodos und lässt keine Wünsche offen: Sandstrand, beste Bedingungen für Anfänger wie Profis, ursprüngliche, naturbelassene Landschaft, einen bestens ausgestatteten Kite-Club, grandioses Essen und eine familiäre Atmosphäre. Zudem ist Rhodos schnell erreicht und bietet bei Flauten eine reiche Auswahl an Freizeitaktivitäten. Schulungen werden im kleinen Stehbereich und überwiegend vormittags durchgeführt. Nachmittags frischt die Thermik auf und ruft Könner zum Freestylen oder Racen auf den Plan. Das kleine Surfhotel sowie der Materialverleih können in der Hochsaison rasch ausgebucht sein, also vorreservieren!


Kitesurfen auf Rhodos
  • Schwierigkeit: vormittags für Anfänger und Training, nachmittags für Aufsteiger und Könner
  • Saison: im Hochsommer herrschen beste Windbedingungen und gute Thermik
  • Highlight: verschlafenes Dorf mit naturbelassenem Sandstrand in ursprünglicher Umgebung
  • Kitesurf-Unterricht: Kurse mit deutschsprachigen Lehrern bietet der Meltemi Kiteclub an

Deutschland: Ostsee - Kitesurfen

Wer meint, er müsse zum Kitesurfen einmal um den Globus fliegen, irrt. Denn auch Deutschland verfügt über grandiose Surfspots. Auf der Ostseeinsel Fehrmann können Kitesurfer spontan auf Windbedingungen reagieren. Die vielen Hotspots verteilen sich rund um die gesamte Insel und sind allesamt rasch erreicht. Fehmarn gehört zu den beliebtesten und besten Kitesurf-Revieren Deutschlands, aber auch der Welt: Nicht umsonst findet hier 2017 bereits zum zweiten Mal der größte internationale Kitesurf World Cup statt, bei dem die weltbesten Kitesurfer in Disziplinen wie Freestyle, Slalom oder Foil-Kiten zeigen, was in ihnen steckt.


Kitensurfen auf Fehmarn
  • Schwierigkeit: viele Spots sind für Anfänger wie Aufsteiger geeignet
  • Saison: hauptsächlich im Sommer
  • Highlight: Austragungsort des Kitesurf World Cup 2016 und 2017
  • Kitesurf-Unterricht: beim Kiteboarding Fehmarn Team könnt ihr Kiten lernen und Equipment ausleihen

USA: Hawaii - Maui - Kitesurfen

Hawaii ist wohl die berühmteste Surfdestination der Welt. Doch nicht nur Wellenreiter werden hier glücklich: Denn an den Stränden der Nordküste, wo das Kitesurfen, wie wir es heute kennen, in den 90er Jahren seinen Ursprung nahm, herrschen nach wie vor grandiose Bedingungen zum Kiten. Während die unzähligen Reviere rund um den Kite Beach ideale Bedingungen für Einsteiger, Aufsteiger und Fortgeschrittene bieten, sorgen etwas weiter nördlich die riesigen Wellen von Jaws bei einigen wenigen Profis und Extrem-Kitersurfern für Begeisterung, erreichen die Wellen dort schließlich bis zu 20 Meter Höhe.


Kitensurfen auf Hawaii
  • Schwierigkeit: Profis und Big Wave Kite-Experten
  • Saison: ganzjährig, für Kiter von März bis Oktober, für Big Wave Surfer von November bis Februar
  • Highlight: tropisches Surferparadies mit Geschichte mit bis zu 20 Meter hohen Wellen

Südafrika: Kapstadt - Kitesurfen

Einige der weltbesten Kiter trainieren in den Wintermonaten in Kapstadt. Kein Wunder, denn dann sorgt der Kapdoktor aus Südost für ideale Windbedingungen und Windstärken um die 6 bis 7 Bft (Beaufortskala) locken Kiter fast täglich hinaus aufs Wasser. Am windsichersten ist es in der Kapregion von Dezember bis Januar. Während Aufsteiger und Könner die herausfordernden Bedingungen südlich von Kapstadt lieben, üben sich Anfänger an den Kite-Spots nördlich davon. Und sollte tatsächlich eine Flaute kommen, hält Kapstadt jede Menge Urlaubsaktivitäten abseits des Wassers bereit.


Kitesurfen in Kapstadt
  • Schwierigkeit: gesonderte Spots für Anfänger, Aufsteiger und Könner
  • Saison: November bis März
  • Highlight: Riesenauswahl an hervorragenden Kite-Spots in der Kapregion
  • Kitesurf-Unterricht: die Kitekahunas bieten Kurse in deutscher Sprache an

Kap Verden: Sal - Kitesurfen© KBC Kiteboarding Club

Die kapverdische Insel Sal begeistert im Winter mit einer hervorragenden Windquote. Hier finden Aufsteiger und Fortgeschrittene abwechslungsreiche Reviere zum Kitesurfen vor: Ob am Kite Beach im Flachwasser speeden und kleine Wellen springen, am Ponta Leme Windsurfen oder größere Wellen kiten oder am weltberühmten Ponta Preta Wellen-Kiten – alles ist möglich auf Sal. Bei Flaute steht Wellenreiten, SUP oder Tauchen auf dem Plan. Aufgrund guter Flugverbindungen aus Deutschland bietet Sal Kitesurfern im Winter eine echte Alternative zu weit entfernten Spots wie auf Hawaii und Co.


Kitesurfen auf Kap Verde
  • Schwierigkeit: Aufsteiger und Fortgeschrittene
  • Saison: am besten im Winter von November bis Mai
  • Highlight: idealer Spot, um Wellen-Kiten zu erlernen
  • Kitesurf-Unterricht: das Team vom Kiteboarding Club auf Sal bietet auch Kurse auf Deutsch an 

Montenegro: Kitesurfen

Der 14 Kilometer lange Sandstrand Velika Plaza begeistert Kiter südlich der Küstenstadt Ulcinj mit seiner ausgezeichneten Thermik: Mit bis zu 80-prozentiger Windwahrscheinlichkeit ist hier nicht selten zu rechnen. Besonders in den Sommermonaten kommt es in Ulcinj fast täglich ab dem Frühnachmittag zu Windstärken von 18 bis 25 Knoten. Ein großer Stehbereich bietet Anfängern eine sichere Basis aus feinem Sand ohne Riffe oder Felsen im Wasser. Gründe genug, Ulcinj als das ideale Kurzstreckenziel für spontane Kitesurfer zu nominieren!


Kitesurfen in Montenegro
  • Schwierigkeit: anfängertauglich
  • Saison: Mai bis September
  • Highlight: jede Menge Alternativmöglichkeiten, kurze Anreise und atemberaubende Landschaft
  • Kitesurf-Unterricht: bei den Kiteriders Montenegro könnt ihr auch Kurse mit deutschsprachigen Lehrern buchen


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Über den Autor

Marita Voithofer

Ob im Himalaja oder in den Alpen, am Strand oder im Gewusel einer Großstadt – meine Reiselust hat mich von meinem kleinen Heimatort im Salzburger Land bereits einmal um den halben Globus verschlagen. Meine treue Begleiterin unterwegs: die Leidenschaft fürs Schreiben. Als Teil der Online-Redaktion im Reisebereich von CHECK24 würze ich nun Hotelbeschreibungen, Blogbeiträge und Texte für Mietwagenreisende mit meinen persönlichen Erfahrungen, um damit auch andere zum Reisen zu inspirieren.