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Ein Wochenende in Wien: So entdeckt ihr Österreichs Hauptstadt in 2 Tagen

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Wien hatte schon viele berühmte Einwohner: Wolfgang Amadeus Mozart, Kaiserin Sisi und den Psychologen Sigmund Freud zum Beispiel. Heute glänzt die Stadt an der Donau mit zahlreichen Museen, einem bunten Musikleben, Schnitzelgerichten, Kaffeehäusern, Sachertorte und so vielen historischen Bauten, dass man gar nicht weiß, wo man zuerst hinsehen soll. Da ist es nicht verwunderlich, dass die österreichische Metropole am östlichen Rand der Alpen bereits viele Male zur lebenswertesten Stadt der Welt gekürt wurde. Ihr möchtet Wien in zwei Tagen erkunden? In unserem 48-Stunden-Guide erfahrt ihr alles, was ihr für eure Städtereise wissen müsst.

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Wie komme ich nach Wien?

16 Millionen Touristen empfängt Wien jährlich, fast drei Millionen mehr als Berlin. Flugreisende landen südöstlich der Stadt am Flughafen Wien-Schwechat. Von Frankfurt am Main, Berlin, München, Düsseldorf und Hamburg aus könnt ihr täglich zwischen mehreren Nonstop-Flügen wählen. Am günstigsten wird die Anreise mit Austrian Airlines, Lufthansa oder Easyjet. Schnäppchenjäger erwischen mit etwas Glück Angebote ab 55 Euro für Hin- und Rückflug.

Wo übernachte ich in Wien?

Wien ist in 23 Bezirke aufgeteilt, die meist nur mit ihrer jeweiligen Nummer benannt werden. Die Bezirke 1 bis 9 und 20 bilden die Innenstadt und werden vom sogenannten „Gürtel“, einer stark befahrenen Landesstraße, von den Außenbezirken getrennt.

Als Ausgangspunkt für eine Städtereise nach Wien wählt ihr am besten eines der vielen Hotels für jedes Budget im sehr zentralen 1. (Innere Stadt), an der Donau liegenden 2. (Leopoldstadt), gut vernetzten 3. (Landstraße), lebendigen 4. (Wieden) oder hippen 7. Bezirk (Neubau). Für Bahnreisende ist der 10. Bezirk (Favoriten) ideal, da sich dort der Hauptbahnhof befindet.

Tipp: Bei einer Pauschalreise nach Wien lassen sich günstige Kombiangebote für euren Wochenendtrip finden.


Wie komme ich in Wien von A nach B?

Das öffentliche Nahverkehrsnetz funktioniert sehr gut. Ein Mietwagen in Wien ist vor allem dann empfehlenswert, wenn ihr zusätzlich das bergige Umland entdecken wollt.

Flughafentransfer

Der Flughafen Wien-Schwechat liegt etwa 20 Kilometer von der Innenstadt entfernt. Von dort aus habt ihr verschiedene Möglichkeiten, in euer Wochenende in Wien zu starten:

  • Direkt unter dem Flughafen fährt der City Airport Train (CAT) in 16 Minuten ohne Halt nach Wien Mitte. Eine Fahrt kostet 12 Euro.
  • Günstiger wird es mit der S-Bahn-Linie 7 am Gleis nebenan, die zwar 25 Minuten nach Wien Mitte braucht, dafür aber nur 4,20 Euro kostet.
  • Auch für eine Fahrt in einem der sogenannten „Railjets“ der Österreichischen Bundesbahn (ÖBB) bezahlt ihr nur 4,20 Euro. Innerhalb von 15 Minuten seid ihr am Wiener Hauptbahnhof.
  • Mit dem Flughafenbus der Vienna Airport Lines seid ihr etwa 40 Minuten zum Hauptbahnhof oder zum Westbahnhof unterwegs, eine Einzelfahrt kostet 8 Euro.

Öffentlicher Nahverkehr

Wien hat mit 29 Linien das fünftgrößte Straßenbahnnetz der Welt: 1.067 Haltestellen werden jeden Tag bedient. Wenn es mal schneller gehen soll, könnt ihr einfach eine der fünf U-Bahn-Linien benutzen. Eine Fahrt kostet 2,40 Euro. Wer plant, mehrmals zu fahren, spart mit Tickets für 24 oder 48 Stunden.

Urlauber, die schon vor der Fahrt mit dem Flughafentransfer wissen, dass sie während der Städtereise nach Wien die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen möchten, können für 17 oder 25 Euro die Vienna City Card für 24 oder 48 Stunden kaufen. Eine Ergänzungskarte vom Flughafen in die Stadt kostet dann nämlich nur 1,80 Euro. Über 210 Vergünstigungen für Sehenswürdigkeiten und Restaurants sowie ein Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel sind inklusive. Erhältlich ist die Vienna City Card am Flughafen, am Hauptbahnhof, in Hotels und an Ticketstellen der Wiener Linien.


Tipp
Wenn ihr keine Lust habt, zu Fuß zu gehen, könnt ihr euch in einem der vielen Hop-On-/Hop-Off-Busse Wiens zurücklehnen und die Stadt auf euch wirken lassen. Verschiedene Linien führen zu allen wichtigen Sehenswürdigkeiten, einige sogar ins grüne Umland. Wer übers Internet bucht, kann schon ab 25 Euro einen Tag lang mitfahren.

Tagestouren: In 2 Tagen durch Wien

Schlösser, Schnitzel, schöne Aussichten: Während einer Städtereise nach Wien gibt es viel zu erleben. Mit uns erkundet ihr die Kultur und Kulinarik der österreichischen Hauptstadt in 48 Stunden.


Tag 1

Startpunkt
Naschmarkt
Reine Wegzeit
1 Stunde
Stationen
5 Stationen
Distanz
4,4 Kilometer
01

Naschmarkt

Gut gestärkt in den Wochenendtrip starten
Markt: Österreich - Wien

1685 wurde das erste Kaffeehaus Wiens von einem Griechen namens Johannes Theodat in seinem Wohnhaus eröffnet. Heute sind die typischen Cafés mit ihren Heißgetränken, die Wiener Melange oder Einspänner heißen, nicht mehr aus Wien wegzudenken. In den vielen traditionellen Kaffeehäusern, die rund um den Naschmarkt herum liegen, gibt es leckeres Frühstück und ebendiese Kaffeespezialitäten.

Anschließend lohnt sich ein Bummel über den Wiener Naschmarkt, den größten Markt der Stadt mit mehr als 300 Jahren Geschichte. An über 150 Ständen werden wochentags von 6 Uhr bis 19:30 Uhr und samstags von 6 bis 17 Uhr Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch, Backwaren, Gewürze, Käse oder Blumen verkauft.

02

Wiener Ringstraße

Beeindruckende Bauten überall
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Die prächtigste Straße Wiens ist der sogenannte Ring. Hier reihen sich zahlreiche historische Bauwerke aneinander, die zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der österreichischen Hauptstadt gehören. Ein Spaziergang über den Ring gehört daher zu eurer Städtereise nach Wien wie das Verspeisen eines Stücks Apfelstrudel.

Los geht es bei der Staatsoper, eines der bekanntesten Opernhäuser der Welt. Hier findet jedes Jahr der Wiener Opernball statt. Nur ein paar Meter weiter stehen das Kunsthistorische Museum und sein Schwestergebäude, das Naturhistorische Museum. Beide gehören zu den bedeutendsten Museen weltweit. Wenige Minuten entfernt liegt das Parlament, das mit seinem Baustil an das antike Griechenland erinnert und einen starken Kontrast zum neugotischen Rathaus der Stadt bildet, welches ihr nebenan findet. Gegenüber könnt ihr nun schon das Burgtheater sehen, das die größte deutschsprachige Sprechbühne beherbergt.


Tipp
Schlechtes Wetter oder einfach keine Lust zu laufen? Die Straßenbahnlinie D fährt die Ringstraße entlang. Eine prächtige Mini-Stadtrundfahrt gibt es auf diesem Wege schon für 2,40 Euro. Etwas ausführlicher wird es mit der Vienna Ring Tram. Diese startet am Schwedenplatz, ein Audio-Guide gibt während der 25-minütigen Fahrt interessante Informationen über alle Gebäude, die zu sehen sind. Eine Fahrt kostet 9 Euro.
03

Hofburg

Zu Besuch bei den Habsburgern
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Vom 13. Jahrhundert bis 1918 war die mächtige Dynastie der Habsburger in der Hofburg zu Hause. Seit 1945 ist der riesige und wunderschöne Komplex nun der Amtssitz des österreichischen Bundespräsidenten. Wer möchte, kann trotzdem noch einen Blick in die pompösen Appartements werfen, die Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth alias „Sisi“ früher bewohnt haben. Der Eintritt kostet pro Person circa 14 Euro.

Im Michaelertrakt der Hofburg befindet sich außerdem die Spanische Hofreitschule, die einst der Reitausbildung der adligen Familie diente. Wer zusehen möchte, wie die anmutigen weißen Lipizzaner-Hengste für ihre großen Auftritte trainieren, kann sich die sogenannte „Morgenarbeit“ anschauen.

  • Öffnungszeiten: Die Morgenarbeit findet täglich zwischen 10 und 12 Uhr statt. Innerhalb dieses Zeitraums ist der Eintritt jederzeit möglich und Gäste können selbst entscheiden, wie lange sie bleiben möchten.
  • Eintritt: Ein Ticket kostet 15 Euro und kann direkt vor Ort gekauft werden.

Tipp
Was wäre ein Kurzurlaub ohne gutes Essen? Im Restaurant Figlmüller werden seit über 100 Jahren Schnitzel gebacken, die mit dreißig Zentimetern Durchmesser weit über den Tellerrand hinausragen. Obwohl das traditionelle Wiener Schnitzel aus Kalb ist, wird das Figlmüller-Schnitzel aus Schweinefleisch gemacht. Zart und knusprig ist es trotzdem – und schmeckt am besten mit „Petersilienerdäpfeln“. Vegetarier werden im Figlmüller natürlich auch fündig. Aber Achtung: Das Figlmüller ist gut besucht. Stellt euch auf einige Minuten Wartezeit ein, bis ihr zu eurem Tisch gebracht werdet.
04

Stephansdom

Wien, so weit das Auge reicht
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Im Jahr 1782 heiratete Wolfgang Amadeus Mozart seine Frau Constanze im Stephansdom. Die gut 136 Meter hohe gotische Turmspitze der Kirche ragt weit über die Dächer der österreichischen Metropole hinaus. Und sie lässt sich besichtigen: Besucher haben nach dem Erklimmen der 343 Stufen einen fantastischen Ausblick über die Stadt, den ihr euch bei einem Wochenendtrip nach Wien nicht entgehen lassen dürft.

  • Öffnungszeiten: Geöffnet ist der Südturm für Besucher täglich von 9 bis 17:30 Uhr.
  • Eintritt: Die Besteigung des Südturms kostet 5 Euro. Tickets können im Inneren des Stephansdoms erworben werden.
Tipp
Für Reisende, die noch mehr vom Stephansdom sehen wollen, lohnt sich ein Kombi-Ticket für knapp 20 Euro. Dieses umfasst zusätzlich zur Turmbesteigung eine geführte Besichtigung der Domkirche, der Katakomben und eine Fahrstuhlfahrt auf den Nordturm des Stephansdoms, wo die Kirchenglocke namens „Pummerin“ zu finden ist.
05

Graben

Flanieren und genießen
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Zurück auf dem Boden des Stephansplatzes angekommen, ist es Zeit für einen Bummel durch die pulsierende Fußgängerstraße Wiens, den sogenannten „Graben“. Bei einem Spaziergang durch die historischen Gassen, die von ihm abzweigen, könnt ihr das typische, elegante Flair der Hauptstadt genießen. Hier finden Urlauber kleine Lokale und Cafés abseits der großen Touristenmagneten. Wer Lust auf Shopping hat, kann sich nach einem aufregenden Tag in der Kärntner Straße belohnen. Diese liegt nur wenige Meter entfernt und bietet zahlreiche Geschäfte für jeden Geldbeutel.

Wo kann ich in Wien am besten ausgehen?

Wien ist eine Metropole mit eigenem Weinbaugebiet und der edle Tropfen wird in sogenannten „Heurigen“ serviert. Bei gemütlicher Atmosphäre können Urlauber feine Weine pur oder als „Gespritzten“, verdünnt mit Mineralwasser, genießen. Wer Glück hat, erwischt einen Abend, an dem Livemusik im Lokal gespielt wird.

Die malerischen Heurigenorte liegen etwas außerhalb der Innenstadt und haben meist schon einen ländlichen Charakter. Alte Winzerorte sind zum Beispiel Grinzing, Heiligenstadt, Nussdorf, Sievering, Neustift oder Stammersdorf. Sie alle können mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreicht werden.

Tag 2

Startpunkt
Schloss Schönbrunn
Reine Wegzeit
1,5 Stunden
Stationen
5 Stationen
Distanz
15 Kilometer
01

Schloss Schönbrunn

Auf den Spuren von Kaiserin Sisi
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Der zweite Tag der Städtereise nach Wien startet mit der meistbesuchten Sehenswürdigkeit Österreichs. Ein Ort, an dem schon viele Male Geschichte geschrieben wurde: Im 18. Jahrhundert wurde das Schloss Schönbrunn in seiner heutigen Form als Sommerresidenz der Kaiserin Maria Theresia errichtet. 1762 musizierte Mozart im Spiegelsaal als sechsjähriges Wunderkind. 1809 konferierte Napoleon im Vieux-Lacque-Zimmer. 20 Jahre danach wurde in einem der 1.441 Räume Kaiser Franz Joseph geboren, später ritt seine Ehefrau, Kaiserin Sisi, im weitläufigen Schlosspark aus. Heute können Besucher 45 der prunkvollen Rokokoräume des Schloss Schönbrunn besichtigen.

  • Öffnungszeiten: Das Schloss Schönbrunn ist 365 Tage im Jahr von 8 bis, je nach Jahreszeit, mindestens 17 Uhr geöffnet.
  • Eintritt: Da die Wartezeiten am Eingang vor allem am Wochenende sehr lang werden können, ist es ratsam, die Tickets vor der Anreise im Internet zu kaufen. Eine kleine Tour durch das Schloss Schönbrunn dauert 30 bis 40 Minuten und kostet etwa 14 Euro, eine große Tour dauert eine knappe Stunde und kostet etwa 18 Euro.

Tipp
Der Eintritt in die wunderschöne Gartenanlage ist für Urlauber kostenlos. Wer Lust auf einen Spaziergang hat, kann den Hügel bis zur Gloriette erklimmen und oben im Café die Aussicht genießen. Auch der Tiergarten Schönbrunn ist einen Besuch wert: Er ist nicht nur der älteste Zoo der Welt, sondern wurde auch schon viele Male als bester Zoo Europas ausgezeichnet. Für die kleinen Besucher gibt es im Schlosspark außerdem einen Irrgarten und einen Spielplatz zu entdecken.
02

Stadtpark

Schlendern und schlemmen
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Mit der U-Bahn-Linie 4 kommt ihr zum Wiener Stadtpark, der nicht nur bei Touristen, sondern auch bei Einheimischen beliebt ist. Zu sehen gibt es den Kursalon, bei dem es sich um ein Prachtgebäude im Stil der italienischen Renaissance handelt, außerdem zahlreiche Denkmäler und natürlich Flora und Fauna. Wer Lust auf ofenfrischen Apfelstrudel oder Kaiserschmarrn mit Zwetschgen-Röster hat, kehrt in die Meierei ein, ein Lokal, das mitten im Stadtpark liegt.

03

Schloss Belvedere

Barock, Kunst und ein Kuss
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Vom Stadtpark aus seid ihr nach etwa zwanzig Minuten zu Fuß bei der barocken Schlossanlage Belvedere, die sich in das „Untere Belvedere“ und das „Obere Belvedere“ aufteilt. Die Anlage wurde im frühen 18. Jahrhundert für den bedeutenden Feldherren Prinz Eugen von Savoyen errichtet. Der Name „Belvedere“ kommt übrigens aus dem Italienischen und bedeutet „Schöne Aussicht“. Heute beherbergt das Obere Belvedere eine beeindruckende Kunstsammlung, unter anderem ist hier das berühmte Gemälde „Der Kuss“ von Gustav Klimt zu sehen.

  • Öffnungszeiten: Geöffnet ist das Obere Belvedere täglich von 9 bis 18 Uhr.
  • Eintritt: Erwachsene zahlen für ein Ticket 16 Euro.

Tipp
Wer keine Lust hat, Geld auszugeben, kann auch bei einem Spaziergang durch die aufwendig gestaltete Parkanlage des Schlosses den Ausblick genießen.
04

Donauinsel

Ein Ausflug ins Grüne
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Bei einer Städtereise nach Wien darf ein erholsamer Abstecher in die Natur nicht fehlen. Nach einem kurzen Fußmarsch zum Hauptbahnhof und einer anschließenden Fahrt mit der U-Bahn-Linie 1 erreicht ihr die Donauinsel. Hierbei handelt es sich um eine gut 20 Kilometer lange, künstliche Insel zwischen der Donau und der Neuen Donau, die den glücklichen Wienern als Naherholungsgebiet dient. Am Wasser sitzend lässt es sich hier entspannt durchatmen und, mit Glück, ein wenig Sonne tanken.

05

Prater

Mit dem Riesenrad hoch hinaus
Oesterreich: Wien

Der letzte Stopp des Kurzurlaubs in Wien ist der Prater, genauer gesagt der „Wurstelprater“. Diesen könnt ihr von der Donauinsel aus am schnellsten mit der U-Bahn-Linie 1 erreichen. Der Wurstelprater ist ein Rummelplatz, auf dem eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt steht: das Wiener Riesenrad. Dieses wurde 1897 zur Feier des 50. Thronjubiläums Kaiser Franz Josephs errichtet und war damals eines der größten Riesenräder der Welt. Bei Sonnenuntergang ist der Blick über Wien aus einer der Gondeln besonders schön. Für die Kleinsten bietet der Jahrmarkt zahlreiche weitere Attraktionen.

  • Öffnungszeiten: Das Riesenrad ist das ganze Jahr über geöffnet.
  • Eintritt: Ein Ticket kostet 12 Euro, Kinder fahren für 5 Euro mit.

Noch mehr Tipps für ein verlängertes Wochenende in Wien

  • Wer etwas mehr Zeit zur Verfügung hat, kann sich bei schönem Wetter mit einem der vielen Hop-On-/Hop-Off-Busse auf den knapp 500 Meter hohen Kahlenberg bringen lassen, der im grünen Wiener Umland liegt. Die Aussicht ist nicht zu toppen.
  • Wenn ihr während eurer Städtereise nach Wien mehr über das Leben der berühmten Menschen lernen möchtet, die einst in der österreichischen Hauptstadt gelebt haben, könnt ihr euch in zahlreichen Museen auf die Spuren von Sigmund Freud, Gustav Klimt, Wolfgang Amadeus Mozart und Co. begeben.
  • Der barocke Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek macht seinem Namen alle Ehre. In der Hofburg gelegen, beherbergt er etwa 200.000 Bücher und beeindruckende Deckenfresken.
  • Mittagessen mit Blick über Wien gefällig? In der Kantine des Justizpalastes gibt es nach einem Gang durch den Security-Check Speisen zu einem angenehmen Preis, die sich besonders gut auf der Terrasse des Neorenaissance-Gebäudes genießen lassen.
  • Auch vom Wasser aus ist Wien wunderschön. Eine Bootsfahrt auf der Donau ist vor allem bei Sonnenschein eine Überlegung wert. Sogar in die Slowakei kommt man von Wien aus mit dem Schiff – in nur 75 Minuten seid ihr in Bratislava.

Ein Wochenende in Wien – die Kosten im Überblick

  • Schon ab 55 Euro fliegen euch verschiedene Linien in die österreichische Hauptstadt und zurück.
  • Ein gut gelegenes Doppelzimmer für euer Wochenende in Wien bekommt ihr ab 70 Euro die Nacht.
  • Viele, aber nicht alle Sehenswürdigkeiten in Wien lassen sich bequem zu Fuß erreichen. Einen Einzelfahrschein für die öffentlichen Verkehrsmittel gibt es für 2,40 Euro. Die günstigste Option des Flughafentransfers kostet 4,20 Euro.
  • Für Wiener Köstlichkeiten und die Besuche der schönsten Sehenswürdigkeiten solltet ihr mit mindestens 60 Euro am Tag rechnen.

Fazit
Die Metropole an der Donau ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Im Januar, Februar und November ist ein Städtetrip nach Wien allerdings am günstigsten. Aber auch in der Hauptsaison können Schnäppchenjäger ab 250 Euro ein abwechslungsreiches Wochenende im schönen Wien verbringen.

Hinweis: CHECK24 übernimmt keine Garantie für die Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit der bereitgestellten Informationen. Die Inhalte unserer Artikel sind sorgfältig und nach bestem Wissen ausgesucht und zusammengestellt. Sie dienen als Inspiration für unsere Leser und stellen Empfehlungen der Redaktion dar.

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Über den Autor

Sarah-Denise Neven

Es gibt für mich kein schöneres Gefühl als die Vorfreude auf eine Reise. Die einsamen Strände in Madagaskar, die beeindruckenden Wolkenkratzer in Dubai und das gute Essen in Wien sind meine persönlichen Highlights. Zumindest bis jetzt, denn die nächste Reise ist immer schon in Planung. Als Mitarbeiterin in der Online-Redaktion von CHECK24 hoffe ich, bei dem einen oder anderen Leser Fernweh zu wecken.