Sie sind hier:

Benzinknappheit in Portugal wegen Streik

München, 18.04.2019 | 09:16 | soe

In Portugal kommt es derzeit zu Einschränkungen im Reiseverkehr. Durch einen landesweiten Streik der Tanklasterfahrer, der seit dem 16. April andauert, werden an zahlreichen Tankstellen das Benzin sowie der Diesel knapp und es bilden sich lange Warteschlangen. Auch der Flugverkehr ist betroffen, die Airports in Lissabon und Faro müssen bereits auf Reservetreibstoff für Notfälle zurückgreifen.


Zapfsäulen an einer Tankstelle
In Portugal kommt es derzeit durch einen Streik der Tanklasterfahrer zu Treibstoffengpässen im Reiseverkehr.
Mietwagenfahrer in Portugal sollten darauf achten, sich ihre Kraftstoffvorräte einzuteilen und trotz eventueller Wartezeiten an den Zapfsäulen jede Gelegenheit zu nutzen, diese aufzufüllen. Der ADAC rät dennoch dazu, aus Sicherheitsgründen maximal 10 Liter Ersatztreibstoff in Kanistern mitzuführen. Inzwischen haben sich die von dem Engpass betroffenen Gebiete auch auf die beliebten Touristenziele der Algarve und die Region um die Hauptstadt Lissabon ausgeweitet. Bisher gibt es noch keine offiziellen Informationen, wie lange der Streik noch andauern soll.
 
Auch Flugreisende sind von den Folgen des Streiks der Tanklasterfahrer betroffen. So rät das Auswärtige Amt Passagieren, die in den nächsten Tagen nach Portugal fliegen möchten, sich bei ihren Airlines oder Reiseveranstaltern nach dem Status ihrer Verbindungen zu erkundigen. Mit Verspätungen und sogar Flugausfällen ist zu rechnen. Die Fluggesellschaften sind angewiesen, schon in ihren Startländern genügen Treibstoff für die geplanten Weiterflüge aufzunehmen, vereinzelte Zwischenlandungen zum Nachtanken wurden jedoch bereits nötig. Dies kann die geplanten Flugzeiten verlängern.

Weitere Nachrichten über Reisen

Traumstrand auf den Seychellen
23.09.2020

Corona-Entspannung: Kuba, Seychellen und Sri Lanka keine Risikogebiete mehr

Das Robert Koch-Institut stuft seit dem 23. September mehrere Staaten außerhalb des Schengen-Raumes nicht mehr als Risikogebiete ein. Die Corona-Lage auf Kuba, Sri Lanka und den Seychellen hat sich entspannt.
Portugals Hauptstadt Lissabon
23.09.2020

Neue Reisewarnungen: Lissabon, Kopenhagen und Dublin sind Risikogebiete

Das Robert Koch-Institut hat am 23. September neue Risikogebiete zu seiner Liste hinzugefügt. Für die Regionen Lissabon, Dublin und Utrecht sowie weitere Ziele gelten nun Reisewarnungen.
Tschechien: Prag Karlsbrücke
23.09.2020

Reisewarnung: Fast ganz Tschechien ist Risikogebiet

Nach landesweit starker Verbreitung des Coronavirus wurde Tschechien am Abend des 23. September vom Robert Koch-Institut fast gänzlich zum Risikogebiet erklärt. Es gilt eine Reisewarnung.
Österreich: Vorarlberg Kleinwalsertal
23.09.2020

Sperrstunde in Österreich: Lokale schließen 22 Uhr

Ab Freitag, 25. September, gilt in Teilen Österreichs eine Sperrstunde. Lokale müssen dann spätestens um 22 Uhr schließen.
Grossbritannien: London Eye Themse LVO
22.09.2020

Großbritannien verschärft Corona-Maßnahmen

Großbritannien verschärft die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Ab Donnerstag gibt es eine Sperrstunde in Lokalen, auch der Service wird eingeschränkt.

CHECK24 Hotelkategorie auf Basis von Veranstalterdaten. Die Landeskategorie des Hotels kann abweichen.