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Einschränkungen und Einreisesperre für China-Reisende in vielen Ländern weltweit

München, 05.02.2020 | 14:45 | lvo

Wer in den letzten Wochen in China unterwegs war und nun weiterreisen möchte, könnte in einigen Ländern vor einem Problem stehen: Vielerorts wurde eine Einreisesperre für China-Reisende verhängt. In zahlreichen Ländern kommt es zudem zu verstärkten Kontrollen, die die Einreise verlangsamen. Das Auswärtige Amt hat am Mittwoch obendrein den Reisehinweis für das Reich der Mitte selbst verschärft.


Singapur Skyline
Wer von China aus nach Singapur weiterreisen möchte, hat derzeit schlechte Chancen.
Das Auswärtige Amt warnt seit Mittwoch vor Reisen in die chinesische Provinz Hubei, aus der das Coronavirus stammt. Zusätzlich rät die Behörde bis auf weiteres von nicht notwendigen Reisen nach China ab, davon ausgenommen sind lediglich die Sonderverwaltungszonen Hongkong und Macao. Nicht nur China-Reisen, sondern auch Aufenthalte in anderen Ländern stehen auf der Kippe. So haben bereits einige Staaten eine Einreisesperre verhängt. Davon betroffen sind Urlauber aller Nationalitäten, die sich in den vergangenen zwei Wochen in China aufgehalten haben. Das Einreiseverbot gilt für Japan, Indonesien, Südkorea, Trinidad und Tobago in der Karibik sowie Vietnam. Auch eine Einreise und sogar der Transit am Drehkreuz Singapur wird verweigert.

In anderen Staaten wird eine Einreise zwar nicht verboten, wenn Passagiere zuvor in China waren. Es muss jedoch mit strengen Kontrollen gerechnet werden, die den Grenzübertritt erheblich verlangsamen können. Dies ist laut Auswärtigem Amt unter anderem in Jamaika, auf den Philippinen, in Australien, Neuseeland sowie dem gesamten Raum Asien und Ozeanien der Fall. Verstärkte Screenings gibt es jedoch auch in Europa und Nordamerika. Wer in den letzten Wochen in China war, sollte sich daher generell vorab über die Einreisebestimmungen seines nächsten Ziellandes informieren.

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