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Notstand auf den Galápagos-Inseln

München, 27.12.2019 | 09:49 | soe

Reisende auf den Galápagos-Inseln müssen derzeit mit Einschränkungen in ihrem Urlaubsgebiet rechnen. Nach einem Schiffsunfall vor dem Archipel droht dem weltbekannten Naturschutzgebiet nach einem Bericht des ADAC eine Umweltkatastrophe durch austretenden Dieselkraftstoff. Ecuadors Umweltminister hat bereits den Notstand für das betroffene Gebiet ausgerufen.


Ecuador - Galapagos - Schildkröte
Auf den Galápagos-Inseln wurde nach einem Schiffsunglück der Umweltnotstand ausgerufen.
Das Schiff San Cristóbal war am 22. Dezember vor den Galápagos-Inseln auf Grund gelaufen. Es hat rund 2.500 Liter Dieselkraftstoff an Bord, die bei einem Austritt verheerende Schäden in dem empfindlichen Ökosystem anrichten könnten. Von der ecuadorianischen Regierung wurden Sofortmaßnahmen ergriffen, um die Gefahr einzudämmen. Dazu zählen nach Angaben des Galápagos-Nationalparks schützende Barrieren sowie der Einsatz ölabsorbierender Mittel. Urlauber, die in nächster Zeit eine Reise auf den Archipel planen, sollten sich über die aktuelle Situation vor Ort informiert halten.
 
Die Galápagos-Inseln gehören seit über 40 Jahren zum Weltnaturerbe der UNESCO und beherbergen eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt, die sich durch die isolierte Lage der Inseln über Jahrtausende entwickelte. Der Archipel besteht aus über 60 Inseln, von denen jedoch nicht alle bewohnt sind. Die menschliche Bevölkerung von rund 25.000 Personen teilt sich den Lebensraum mit zahlreichen Tierarten wie Fregattvögeln, Seelöwen und den berühmten Galápagos-Schildkröten.

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