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Monaco baut nachhaltiges Stadtviertel ins Meer

Nachhaltiges Wachstum im Mittelmeer: Monaco erweitert seine Fläche vor der Küste um ein weiteres Stadtviertel. Das „Anse du Portier“ getaufte Gebiet soll sechs Hektar umfassen und durch ökologisch verträgliche Baumethoden und ein nachhaltiges Energiemanagement zur positiven Ökobilanz des Fürstentums beitragen. Laut einem Bericht des Branchenportals Tourexpi werden dafür unter anderem mehrere neue Solaranlagen installiert.
Die Basis des neu entstehenden Stadtviertels bilden 18 monumentale Konstruktionen aus Stahlbeton, sogenannte Caissons. Jedes von ihnen ist 28 Meter breit und wiegt 10.000 Tonnen. Es ist nicht die erste Expansion Monacos in Richtung Meer; seit den 1950er Jahren entstand ein Fünftel der Fläche des Ministaates jenseits der Küstenlinie. Das neue Offshore-Viertel wird eine Erweiterung des Konferenzzentrums Grimaldi Forum ermöglichen, auf dessen Dach weitere Solarpaneele installiert werden sollen. Diese ergänzen künftig das bereits bestehende, im September 2019 eröffnete Kraftwerk aus Photovoltaikmodulen auf dem jetzigen Konferenzgebäude.
 
Bis zum Jahr 2050 hat sich Monaco zum Ziel gesetzt, CO2-Neutralität zu erreichen. Im Rahmen der angestrebten Energiewende sollen in der Zukunft neben den Solaranlagen auch Meerwasserwärmepumpen zu Hauptenergiequellen des Fürstentums werden. Auf zahlreichen öffentlichen Gebäuden wurden schon Photovoltaikmodule installiert, zusätzlich vergibt der Staat Fördermittel für den Bau der Solarpaneele auf Privathäusern.