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Streik im Zugverkehr in Spanien und England

München, 08.07.2019 | 09:00 | soe

Reisende in Spanien müssen sich am 15. Juli auf Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr einrichten. Die Beschäftigten der spanischen Bahngesellschaft Renfe haben für diesen Montag einen 24-stündigen Streik angekündigt. Damit ist einer der verkehrsreichsten Tage im spanischen Zugverkehr betroffen, an dem zahlreiche Urlauber die verschiedenen Ferienziele des Landes ansteuern.


Passagiere beim Flughafen-Transfer in London
In England und Spanien müssen sich Reisende in den kommenden Wochen auf Streiks im Zugverkehr einstellen.
Mitten in den spanischen Sommerferien können viele Reisende durch die Arbeitsniederlegung geplante Zugreisen nicht antreten. Aufgerufen zu dem Streik hat die Gewerkschaft Comisiones Obreras (CCOO), nachdem ihre Verhandlungen mit dem staatlichen Bahnunternehmen gescheitert waren. Die Arbeitnehmervertreter fordern für ihre Mitglieder eine Lohnerhöhung und bessere Arbeitsbedingungen. Sollte sich Renfe zu Zugeständnissen bezüglich der Arbeitszeiten und der Bezahlung bereiterklären, stellte die Gewerkschaft weitere Gesprächsbereitschaft in Aussicht.
 
Auch in Großbritannien müssen sich Urlauber in der laufenden Sommersaison auf Einschränkungen im Reiseverkehr einstellen. Dort haben die Lokführer der Bahngesellschaft East Midlands Trains für den 20. Juli, 27. Juli und 3. August jeweils 24-stündige Streiks angekündigt. Die Verbindungen nach und von der Hauptstadt London sollen zwar nicht direkt bestreikt werden, können allerdings ebenfalls von Auswirkungen wie Verspätungen und Zugausfällen betroffen sein. Reisenden wird geraten, die Situation zu beobachten und mehr Zeit für die Wegstrecken einzuplanen.

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