Sie sind hier:

Streiks in Spanien und Italien drohen schon am 12. April

München, 11.04.2019 | 09:02 | soe

Während die Osterurlauber den für die Feiertage anberaumten Streik des Bodenpersonals an spanischen Flughäfen fürchten, haben die Beschäftigten der Sicherheitskräfte am Hauptstadtflughafen Madrid-Barajas bereits für den Freitag, 12. April, einen Arbeitsausstand angekündigt. Er soll an diesem Tag beginnen und unbefristet geführt werden. Ebenfalls für den 12. April haben die Angestellten der italienischen Bahngesellschaft Trenord eine Arbeitsniederlegung geplant.


Airbus A330 von Iberia am Flughafen Madrid
Am Flughafen Madrid-Barajas droht schon am 12. April ein Streik des Sicherheitspersonals.
Zu dem Streik des Madrider Sicherheitspersonals hat die Gewerkschaft ATES-SAM aufgerufen, nachdem Verhandlungen mit der Flughafenbetreibergesellschaft Aena Ende März fehlgeschlagen waren. Die Sicherheitskräfte wollen mit der Arbeitskampfmaßnahme unter anderem dagegen protestieren, dass die bisher von staatlichen Angestellten abgedeckten Kontrollen an private Firmen ausgelagert werden. Der Flughafen Madrid-Barajas gehört dem spanischen Staat. Im Falle des Streiks am 12. April drohen Reisenden Flugausfälle und Verspätungen. Betroffene sollten sich über die aktuelle Lage informiert halten und im Zweifel vor der Anreise zum Flughafen ihre Airline kontaktieren.
 
In der italienischen Lombardei hat unterdes das Personal der oberitalienischen Bahngesellschaft Trenord angekündigt, am 12. April von 9 Uhr morgens bis 17 Uhr in einen Streik zu treten. Davon werden unter anderem die Zugverbindungen in die Vorstädte von Mailand sowie die Zubringerlinien zum Mailänder Flughafen Malpensa betroffen sein. Es ist mit Verspätungen und Zugausfällen zu rechnen. Reisende, die am 12. April ab oder nach Mailand fliegen wollen, sollten sich über alternative An- und Abreisemöglichkeiten zum Flughafen informieren.

Weitere Nachrichten über Reisen

messung-erdbeben-Seismograph
30.10.2020

Erdbeben trifft Türkei und Griechenland

Reisende in der östlichen Ägäis müssen derzeit besondere Vorsicht walten lassen. Die Region wurde auf griechischem und türkischem Gebiet von einem starken Erdbeben getroffen.
Spanien: Mallorca Cala Millor
30.10.2020

Mallorca: Sperrstunde und Ausgehverbot nun doch erst 0 Uhr

Nachdem die Gastronomie auf Mallorca die Sperrstunde kritisiert hatte, wird diese nun verschoben: Künftig gilt die Nachtruhe erst ab 0 Uhr.
Felsen der Aphrodite auf Zypern
30.10.2020

Reisewarnung Italien, Kroatien, Zypern: Neue Risikogebiete ab 1. November

Das Robert Koch-Institut hat die Liste der Risikogebiete aktualisiert. Ab dem 1. November gelten unter anderem für ganz Kroatien und Zypern sowie den Großteil Italiens Reisewarnungen.
Die Hilfskredite aus dem ESM sicherten Griechenlands Verbleib in der Eurozone.
30.10.2020

Reisewarnung Griechenland: Region West-Makedonien wird Risikogebiet

Die Zeit ohne Risikogebiete in Griechenland ist vorbei. Am 30. Oktober hat das Robert Koch-Institut die Region West-Makedonien zum Corona-Risikogebiet erklärt, die Einstufung tritt am 1. November in Kraft.
Frau arbeitet im Homeoffice mit Laptop und Smartphone
30.10.2020

Corona-Quarantäne im Job: Keine Entschädigung mehr bei Verdienstausfall

Die Bundesregierung hat strengere Regeln für Reise-Rückkehrer beschlossen. Künftig gibt es keine Finanzhilfe mehr, wenn jemand eine vermeidbare Reise in ein Risikogebiet unternommen hat

CHECK24 Hotelkategorie auf Basis von Veranstalterdaten. Die Landeskategorie des Hotels kann abweichen.