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In diesen Städten droht Overtourism

München, 26.06.2019 | 10:05 | soe

Städtetrips erfreuen sich weltweit großer Beliebtheit, viele gefragte Metropolen haben allerdings mit den Folgen des Massentourismus zu kämpfen. Eine Studie des World Travel & Tourism Council identifiziert nun 20 Städte, in denen dringender Handlungsbedarf zur besseren Vorbereitung auf den Besucheransturm besteht. Darunter sind beliebte Ziele wie Amsterdam, Stockholm und San Francisco.


Amsterdam Kanalbrücke
Beliebte Städte wie Amsterdam müssen den Massentourismus stärker regulieren.
In fünf Kategorien definiert der World Travel & Tourism Council (WTTC), ein internationales Forum für die Reise- und Tourismusbranche, die besonders gefährdeten Metropolen auf allen Kontinenten. Die höchste Notwendigkeit für Anpassungen der Infrastruktur hätten demnach die unter „Managing Momentum“ zusammengefassten Städte, zu denen unter anderem Vancouver, Rom und Prag zählen. Sie verzeichnen stark steigende Besucherzahlen und sollten nach Empfehlung des WTTC ihr Tourismusmarketing weniger auf die Anziehung von mehr Reisegästen, sondern auf ein besseres Management der bereits bestehenden Touristenströme ausrichten.
 
Als sogenannte „Mature Performers“ werden die Städte genannt, die zwar von Freizeit- und Geschäftsreisenden stark frequentiert werden, aber die derzeitigen Gästezahlen gut absorbieren können. So ist die Infrastruktur von beispielsweise New York, Las Vegas und Berlin gut aufgestellt und müsse lediglich bei einem starken weiteren Tourismuswachstum angepasst werden. An der Basis der Pyramide befinden sich Metropolen mit hohem Wachstumspotenzial, die eine noch recht junge Geschichte als Tourismusziel aufweisen. Städte wie Kuala Lumpur, Lima und Chengdu sollten für eine positive Entwicklung des Reisesektors klare Strategien zur Stärkung und Regulierung ihrer Tourismuswirtschaft ausarbeiten.

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