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UNESCO ernennt 29 neue Welterbestätten

München, 09.07.2019 | 10:31 | soe

Während der laufenden Entscheidungssitzung des Welterbe-Komitees der UNESCO sind bislang 29 Orte zur Liste der schützenswerten Natur- und Kulturstätten hinzugefügt worden. Unter den Neuaufnahmen befinden sich auch zwei deutsche Bewerber: Das historische Wassermanagementsystem von Augsburg und die deutsch-tschechische Region Erzgebirge/Krušnohoří wurden als UNESCO-Weltkulturerbestätten anerkannt.


Jaipur_Indien
Die rosarote Stadt Jaipur in Indien zählt zu den neu ernannten Weltkulturerbestätten
Noch bis zum 10. Juli berät die Jury in Aserbaidschans Hauptstadt Baku über die Zuerkennung des Welterbetitels an neue Antragsteller. Neben den beiden deutschen Stätten waren auch die Bewerbungen der Stadt Jaipur in Indien sowie die antike Ruinenstadt Babylon im Irak erfolgreich. In Italien erhielten die Weinberge des Prosecco-Anbaugebietes den begehrten Titel, auf Gran Canaria wurde die Höhlensiedlung von Risco Caido als Kulturerbe ausgezeichnet.
 
Insgesamt umfasst die UNESCO-Liste der Weltkulturerbestätten mehr als 1000 Orte in 167 Ländern der Erde. Mit der Zuerkennung des Titels gehen für die Institutionen allerdings nicht nur ein erhöhter Bekanntheitsgrad und damit mehr Attraktivität für Touristen einher, sondern auch Auflagen, um den Status zu behalten. So verlor das Dresdner Elbtal im Jahr 2009 den Weltkulturerbetitel, als der Bau der Waldschlösschenbrücke begonnen wurde. Diese teilt den schützenswerten Landschaftsraum nach Ansicht der UNESCO in zwei Hälften.

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