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10 Traumstrände, die Kreta zum Paradies für euren Badeurlaub machen

Die größte und beliebteste der griechischen Inseln hat mehr als nur Traumstrände zu bieten: Auf Kreta findet ihr türkisblaues Meer und karibischen Sand, Tropenfeeling unter Palmen und kinderfreundliche Badeparadiese. Ihr entdeckt versteckte Buchten, unberührte Lagunen, Kletterfelsen, steile Dünen oder belebte Hotspots mitsamt Bars und Cafés – die Vielfalt ist riesig. Wir stellen zehn fabelhafte Strände vor, die für jeden Anspruch genau das Richtige bieten und für jeden den perfekten Urlaubstraum wahr werden lassen.



01

Falassarna

Beliebter Hotspot an Kretas Westküste
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Ganz im Westen von Kreta befindet sich Falassarna. Der weitläufige Strand ist zwar nicht gerade ein Geheimtipp, doch seine breite Beliebtheit hat gleich mehrere gute Gründe: kristallklares Wasser in tiefem Türkis, ein pulvrig, weiß-goldener Sandstrand, der sich ein ganzes Stück weit die Küste entlangstreckt, und sanfte Wellen, die nicht nur zum ausgiebigen Badespaß beitragen, sondern auch Windsurfern ideale Bedingungen bieten.

Der Strand ist mit Liegen und Sonnenschirmen ausgestattet, zudem gibt es gemütliche Cafés und Bars sowie ein Volleyballfeld. Wer es etwas menschenleerer mag, findet ein paar Meter weiter mit Sicherheit ein ruhiges Plätzchen – und das zu jeder Jahreszeit. Auch für Kinder ist Falassarna gut geeignet: Der Einstieg ins Wasser verläuft flach, der Grund des Bodens ist weich und sandig. Nicht umsonst taucht der Strand immer wieder auf den Top-Listen von Europas schönsten Stränden auf: Bei so vielen Vorzügen sollte er auf jeder Strandhopping-Liste stehen.

02

Elafoníssi

Kretas bekanntester Strand
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Am Strand von Elafoníssi könnte man glatt vergessen, dass man sich gerade auf griechischem Boden befindet. Die lange, in das türkise Meer verlaufende Sandbank könnte ebenso gut auf einer fernen Insel irgendwo im indischen Ozean oder der Karibik liegen. Einzig die Wildnis der grasbewachsenen Dünen und kargen Felsen verrät den mediterranen Ursprung des Strandes. An manchen Stellen schimmert der Sand leicht rötlich, was an den zarten Farben der Muscheln liegt, die hier in großen Mengen zu finden sind. Das zahlreiche Vorhandensein dieser zerbrechlichen Gebilde verleiht nicht nur dem Strand absoluten Postkarten-Charakter, es verwirklicht auch den Urlaubstraum eines jeden Kindes.

Kein Wunder, dass der Ort bei Strandliebhabern so populär ist. Dennoch erweckt Elafoníssi keinesfalls den Eindruck, von Touristen überlaufen zu sein. Wer einen entspannten Tag im karibisch anmutenden Paradies verbringen möchte, muss also gar nicht erst über den weiten Ozean fliegen, sondern kann sein Glück auch am südwestlichsten Punkt von Kreta finden.

03

Agiofarago

Der farbigste Strand auf Kreta
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Ganz im Süden von Kreta liegt der Strand von Agiofarago in einer geschützten Bucht zwischen steilen Klippen, deren spektakuläre Farben in den verschiedensten Rot-, Gelb- und Brauntönen leuchten. Zwischen den Felsmassiven versteckt sich eine kleine Lagune, die nur darauf wartet, von abenteuerlustigen Schwimmern erforscht zu werden. Das grünblaue Wasser ist meist ruhig, klar und sauber - wie gemacht für ein erfrischendes Bad, das Körper und Geist neues Leben einhaucht.

Der Strand selbst setzt sich aus einer Mischung von Sand und feinem Kies zusammen. Das mag nicht jedermanns Sache sein, jedoch verspricht dieser unberührte Fleck Natur ungestörtes Badevergnügen und erholsame Sonnenstunden am Meer. Die atemberaubende Landschaft besticht darüber hinaus als malerisches Fotomotiv, das sich Betrachtern stets von seiner besten Seite zeigt.

04

Chalikia Beach

Schnorcheln, Tauchen und Schwimmen
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Im kleinen Hafenort Paleochóra im Südwesten Kretas können Urlauber zwischen zwei größeren Stränden wählen. Das idyllische Städtchen ist auf einer Landzunge gelegen, die beiden Strände sind auf die Ost- und Westseite der Halbinsel verteilt. Im östlich Teil befindet sich Chalikia Beach, ein wahres Paradies für begeisterte Schwimmer und Schnorchler. Das auffallend saubere Wasser ist hier kristallklar und glänzt in verschiedenen Blautönen. Unterhalb der Wasseroberfläche tummeln sich bunte Fische und schwarz-orangefarbene Krebse. Chalikia Beach besteht aus großen, weißgewaschenen Steinen, die rund und glatt sind. Das sorgt beim Drüberlaufen für eine natürliche Fußmassage. Am Rande des Strandes ragen Felsen empor und bilden ein dramatisches Panorama, welches sich ideal für unvergessliche Urlaubsfotos eignet.

Der Strand ist gut mit dem Bus oder Auto zu erreichen, Sonnenliegen, stilvolle Schirme aus Palmenblättern, Parkplätze und Toiletten gibt es direkt vor Ort. Für das leibliche Wohl sorgen Tavernen, in denen typisch griechische Spezialitäten mit unvergleichlichem Blick aufs Meer genossen werden können.

05

Kokkini Ammos

Der rote Strand
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Kokkini Ammos, auch bekannt als Red Beach, liegt in der mittleren Südhälfte von Kreta, wenige Meter unterhalb von Matala. Das Markenzeichen und die erstaunliche Besonderheit des Strandes gehen bereits aus seinem Namen hervor: Der Sand des Kokkini Ammos hat an manchen Stellen eine rosarot bis rot-bräunliche Färbung. Ein weiterer Pluspunkt ist das glasklare Wasser, welches schon durch den bloßen Anblick zum Hineinspringen verlockt. Der Strand ist verhältnismäßig ruhig, da er ausschließlich zu Fuß oder mit dem Boot zu erreichen ist. Der etwa 25-minütige Fußweg ist allerdings gut beschildert und beginnt nördlich von Matala. Er führt über einen Hügel, von dem aus sich – besonders bei Sonnenuntergang – ein spektakulärer Blick über Kokkini Ammos bietet. Wer sich für die Wanderung entscheidet, macht sich besser auf eine kleine Klettereinheit und einen steilen, wenn auch harmlosen Abstieg gefasst.

Aufgrund seiner Intimität ist der Strand bei FKKlern sehr beliebt, Badebesucher und Ausflügler sollten also vor Nacktheit nicht zurückschrecken.


Tipp
Da es in der Bucht keine Verkaufsstände gibt, ist es ratsam, ausreichend Proviant und Getränke einzupacken.
06

Frangokastello

Badestrand mit Kulturfaktor
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Kaum irgendwo anders lässt sich der Badeaufenthalt am Meer besser mit Kultur und Geschichte kombinieren als in Frangokastello. An der Süd-Ost-Küste von Kreta, fernab von den belebten Touristenorten, erstreckt sich der wunderschöne Strand über mehrere Meter hinweg am Fuße sich sanft abneigender Dünen. Die hohen Berge im Hintergrund bilden dabei die perfekte Kulisse. Direkt dazwischen befinden sich die Überreste eines alten Schlosses, das im 14. Jahrhundert zum Schutz vor Piraten und Aufständen der örtlichen Bevölkerung errichtet wurde. Das historische Gemäuer steht Besuchern offen, die mehr über seinen venezianischen Hintergrund erfahren oder sich einfach nur einmal umsehen möchten.

Der breite Strand bietet genügend Platz, um es sich ungestört in der warmen Sonne oder unter schattenspendenden Bäumen bequem zu machen. Das i-Tüpfelchen sind der feine, helle Sand und das glasklare Wasser. Familien sind hier hervorragend aufgehoben, der flach abfallende Meeresgrund ist für Kinder bestens geeignet. Rings um den Strand finden sich zahlreiche Tavernen, die authentische kretische Küche anbieten.

07

Bálos

Naturbelassener Strand an Kretas Westküste
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Paradiesisch türkisfarbenes Wasser, das von dunkelblauen Bändern durchzogen wird wie in einem Aquarell. Dazu ein blendend weißer Sandstrand, so fein wie Zucker, und steinige Felshügel auf kupferroter Erde. Und als wenn das noch nicht genug wäre, wird Bálos von imposanten Bergketten und historischen Mauerresten eingerahmt. Dazwischen lugen sattgrüne Grasbüschel und wildwachsende Sträucher hervor. Kurzum: Unberührte Natur weit und breit. Kein Wunder also, dass Bálos zu den beliebtesten Fotomotiven auf ganz Kreta zählt. Wie eine Oase liegt die Lagune von Balós zwischen den beiden Kaps Gramvousa und Tigani, etwa einen Kilometer nordwestlich von Kissamos.


Tipp
Wer schon immer mal in ein Gemälde eintauchen wollte, der ist hier genau richtig. Da der Strand jedoch spätestens seit dem Besuch von Prinz Charles und Lady Diana kein Geheimtipp mehr ist, empfiehlt sich ein Ausflug dorthin eher außerhalb der Hochsaison.
08

Kournas See

Süßwassersee mit phantastischer Kulisse
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Mal ein bisschen Abwechslung gefällig? Wer genug vom salzigen Meerwasser hat oder grundsätzlich eher ein Süßwasser-Fan ist, der ist am Kournas See, wenige Kilometer westlich von Rethymnon bestens aufgehoben. Rund um den See gibt es verschiedene Bade- und Liegestellen, die sich alle etwas voneinander unterscheiden und hier mehr, dort weniger stark besucht sind. Kretas einziger natürlicher See liegt in einer Mulde zwischen hohen Hügeln und Olivenhainen. Obwohl das klare, aquamarin- bis tiefblaue Nass schon optisch zum Baden verführt, lohnt sich hier ebenso eine kleine Wanderung durch die ursprüngliche Natur ringsherum. Dank einiger Tavernen ist auch für das leibliche Wohl gesorgt, für den aktiven Spaß oberhalb des Wasserspiegels stehen ausreichend Tretboote zum Verleih bereit. Hier fühlen sich aber nicht nur Urlauber wohl, auch Einheimische schätzen die idyllische Lage nahe der bei Wanderern beliebten Ásfendou Schlucht.

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Préveli

Dschungelflair mit gleich zwei Bademöglichkeiten
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Préveli zählt eindeutig zu den bekannteren Palmenstränden auf Kreta. Ein wenig abgelegen und dennoch gut zu finden, verläuft er ganz im Süden der Insel, direkt unterhalb von Rethymnon. Weiterer Pluspunkt: Er befindet sich am Ausgang der beeindruckenden Kourtaliotikos-Schlucht – einem Paradies für Wanderer.

Préveli ist in vielerlei Hinsicht besonders. Von den Bergen kommend, schlängelt sich ein Fluss den Strand entlang hinein ins Meer. Das Bild der scheinbar willkürlich wachsenden Palmen und des von Schilf gesäumten Ufers verleiht dem Ort ein dschungelartiges Flair. Die jadegrüne Farbe des Flusses bildet einen herrlichen Kontrast zum himmelblauen Meer, wobei beide Gewässer gleichermaßen zum Baden verlocken. Auf dem langgezogenen Strandabschnitt aus feinem Kies und Sand lässt es sich wunderbar entspannen. Die Badegäste können sich hier gut verteilen, sodass jeder sein Lieblingsplätzchen findet. Vor Ort serviert eine kleine, charmante Taverne einfache griechische Gerichte und versorgt Besucher mit erfrischenden Getränken.

10

Xérokamos

Abgeschiedenes Paradies mit perlbeigem Sand
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Im Osten von Kreta können Urlauber in das ursprüngliche und traditionelle Inselleben eintauchen. Neben viel Natur gibt es hier auch noch den ein oder anderen Geheimtipp in puncto Strände. Einer davon liegt ganz im Südosten, abgeschieden vom Rest der Insel und heißt Xerókambos. Der Strand ist ausschließlich mit dem eigenen oder einem Mietauto zu erreichen. Allein die Anfahrt lohnt schon den Weg. Die schmale, kurvige Straße verläuft zwischen dramatischen Schluchten und bietet immer wieder einzigartige Ausblicke auf das glitzernde Meer in der Ferne. Am Strand von Xerókambos angekommen, warten gleich mehrere beinahe menschenleere Buchten, die mit perlbeigem Sand locken. Hier und da schimmern ein paar flache Felsen, die sanft vom kristallblauen Wasser des Meeres umspült werden. An manchen Tagen trifft man hier keine anderen Menschen, dafür aber freilebende Ziegen, die ebenfalls auf der Suche nach Abkühlung sind.


Tipp
Zwischen dem feinen Sand finden sich auch glatte Steinplatten. Wer hier auf Nummer Sicher gehen will, packt die Badeschuhe ein.

Hinweis: CHECK24 übernimmt keine Garantie für die Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit der bereitgestellten Informationen. Die Inhalte unserer Artikel sind sorgfältig und nach bestem Wissen ausgesucht und zusammengestellt. Sie dienen als Inspiration für unsere Leser und stellen Empfehlungen der Redaktion dar.

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Über den Autor

Nastasja Jasper

Schon als kleines Kind packten meine Eltern mich an Bord eines Flugzeugs, um mit mir die Ozeane zu überqueren. Vom Reisefieber gepackt, bin ich seit Jahren wild darauf, die Länder dieser Welt kennenzulernen. Von der Gletscherwanderung in Neuseeland über den Roadtrip durch das Baltikum bis hin zur Radtour durch die argentinischen Weinberge am Fuße der Anden durfte ich schon vieles sehen und erleben. Meine Erfahrungen möchte ich gerne teilen und als Online-Redakteurin bei CHECK24 mit meiner leidenschaftlichen Reiselust zu neuen Abenteuern inspirieren.