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So schmeckt Sommerurlaub – 10 authentische Urlaubsgerichte zum Nachkochen für zuhause

Tapas - Emotion

Wenn ihr schon nicht selbst verreisen und am Strand entspannen dürft, so könnt ihr zumindest eure Geschmacksknospen in den Urlaub schicken. Unsere Auswahl an authentischen Urlaubsgerichten mit Rezepten lassen euch vom Sommer am Meer träumen und bringen euch den Urlaub auf den Teller. Denn auch die Liebe zum Reisen geht durch den Magen!


Tipp
Keine Zeit fürs Kochen?

Wenn das Fernweh einmal akut ist, sorgen diese kleinen Leckereien im Nu für ein Sommerurlaubsgefühl – ganz ohne viele Zutaten oder aufwendige Zubereitung:

  • Pommes frites
  • Honigmelone mit Schinken
  • Eis und gekühlter Obstsalat
  • Caprese
  • Gegrilltes (von Gemüse über Fleisch bis hin zu Meeresfrüchten)
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Tapas

Spanien
Tapas - Pimentos - Parpika - Brot

Nicht nur die kleinen Snacks selbst sind typisch spanisch. Bei angeregten Gesprächen und beim Teilen verschiedenster Tapas in unzähligen Schälchen auf dem Tisch kommt authentisches Spanien-Feeling auf. Zu unserer Auswahl authentischer Tapas empfehlen wir einen kräftigen spanischen Rotwein wie Monastrell oder den eher fruchtigen Tempranillo. Buen provecho! 

  • Papas arrugadas (kanarische Schrumpelkartoffeln)
  • Pimientos de padrón (gebratene und gesalzene Paprikaschoten)
  • Dátiles con jamón (Datteln im Speckmantel)
  • Gambas al ajillo (in Knoblauch gebratene Garnelen)
Tipp
Die Auswahl an Tapas in Spanien ist riesig und egal, ob Vegetarier, Veganer oder Alles-Esser: Es ist für jeden etwas dabei. Detaillierte Rezepte findet ihr in unserem appetitanregenden Tapas-Guide. Ihren Ursprung haben die kleinen Leckereien im südspanischen Andalusien. Hauptanlaufpunkte für Feinschmecker sind Städte wie Granada, Sevilla oder Málaga.
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Börek

Türkei
Börek

Klar, beim Gedanken an die Türkei kommt euch zunächst der berühmte Döner in den Sinn. Aber mal ehrlich: Urlaubsgefühle weckt der Kebab nicht. Ganz anders dagegen ein luftiges Börek! Auch das könnt ihr mit unterschiedlichen Füllungen beim Dönerdealer eures Vertrauens erwerben, aber versucht es doch einmal selbst. Die Zubereitung der gefüllten Yufkateigtaschen ist denkbar einfach. Dazu schmecken gegrillte Zucchini und pikant gewürzter Joghurt zum Dippen.

Börek

  • 1 Lauchzwiebel, in feine Ringe geschnitten
  • 200 Gramm Feta, zerbröselt
  • 2 Eigelb (Größe M)
  • 2 Esslöffel Joghurt
  • 1 Packung dreieckige Yufka-, Strudel- oder Filoteigblätter (18 Blätter, 300 Gramm)
  • 1 Knoblauchzehe
  • Olivenöl

Lauchzwiebel mit Käse, Knoblauch und einem Eigelb verrühren. Den Ofen vorheizen (Umluft 200 Grad) und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech die Teigblätter ausbreiten. Je einen Teelöffel Öl auf ein Teigblatt streichen, damit es nicht austrocknet. An der unteren Kante der Teigblätter je einen Teelöffel Käsecreme verteilen. Dann die seitlichen Ränder und das untere Teigende über die Füllung klappen, sodass ein Röllchen entsteht. Alle Röllchen mit vier bis fünf Esslöffeln Öl einstreichen und fünf Minuten backen. Inzwischen ein Eigelb mit dem Joghurt verquirlen. Die Börek nach der Backzeit damit bestreichen und weitere zehn Minuten knusprig backen.


Tipp
Haltet beim nächsten Urlaub an der Türkischen Riviera Ausschau nach Börek am Hotelbuffet. Oftmals sind die Teigröllchen auch mit Spinat gefüllt! Weiterhin serviert so gut wie jeder Streetfoodstand in der Türkei die Leckerei.
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Mangú

Dominikanische Republik
Mangú

Während hierzulande Kartoffeln die meistgenutzte Beilage sind, sieht das in der Karibik etwas tropischer aus: Hier bilden Kochbananen eine wichtige Grundlage. Bananen werden in der karibischen und kreolischen Küche in Form von Chips oder Currys gern verwendet. Weit verbreitet in den Karibikstaaten ist zudem Mofongo – eine Art Kloß aus noch grünen Kochbananen. In der Dominikanischen Republik wird aus den Früchten ein herzhaftes Püree gemacht: Mangú gibt es in dem Karibikstaat zu jeder Mahlzeit.

Mangú

  • 3 Kochbananen, in je vier bis fünf Stücke geschnitten
  • 1 Zwiebel, in Ringe geschnitten
  • 2 Esslöffel Butter
  • Wasser
  • Salz
  • Öl

Kochbananen in gesalzenem Wasser zehn bis 15 Minuten kochen, bis sie weich sind. Zwiebelringe in Öl anschwitzen. Kochbananen in einer Schüssel mit der Butter zerstampfen. Zwiebeln darüber geben und servieren.


Tipp
Das angeblich beste Mangú bekommt ihr im Örtchen Sabana de la Mar, das als Ausgangspunkt für Ausflüge in den Nationalpark Los Haitises dient.
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Spaghetti ai Frutti di Mare

Italien
Spaghetti_Frutti_di_Mare

Meeresfrüchte – für viele Reisene der Inbegriff des Sommerurlaubs auf der Zunge. Wenn die Leckereien aus dem Meer dann noch in Kombination mit Pasta serviert werden, ist der mediterrane Traum perfekt. Auf Italienisch heißt das dann Spaghetti ai Frutti di Mare. Statt Spaghetti könnt ihr natürlich auch eure Lieblingsnudelsorte verwenden.

Spaghetti ai Frutti di Mare

  • 500 Gramm Spaghetti
  • 350 Gramm Meeresfrüchte (nach Geschmack)
  • 4 Scampis
  • 250 Gramm Kirschtomaten
  • 250 Milliliter passierte Tomaten
  • 100 Milliliter Weißwein, trocken
  • 1 Zitrone (Saft)
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • Salz, Pfeffer, Petersilie
  • Olivenöl

Meeresfrüchte abwaschen, abtupfen und mit Zitrone, Salz, Pfeffer und Knoblauch würzen. Tomaten halbieren und mit Olivenöl in einer Pfanne anbraten. Meeresfrüchte hinzugeben, mitbraten und Petersilie darübergeben. Mit Weißwein ablöschen, reduzieren lassen und passierte Tomaten hinzugeben. In der Zwischenzeit die Spaghetti al dente kochen. Alles miteinander vermengen, abschmecken und servieren.


Tipp
Die besten Spaghetti ai Frutti di Mare gibt es in allen italienischen Küstenregionen, insbesondere auf Sizilien, in der Toskana und den geheimnisvollen Abruzzen. Andere Mittelmeerstaaten haben das leckere Gericht adaptiert und so erhaltet ihr auch in Kroatien, Portugal, Spanien oder Montenegro ausgezeichnete Pasta ai Frutti di Mare.
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Gefüllte Aubergine

Griechenland
Melitzanes_papoutsakia

Bei Griechenland denkt man meist zuerst an Fleischspieße, Braten, Hackbällchen und Grillfleisch und der Magen fühlt sich instinktiv schwer an. Doch die griechische Küche ist längst nicht so schwer wie gedacht! Hier dominieren nämlich auch unzählige Varianten von Grillgemüse, die euch sofort den Sommer in den Mund zaubern. Ein Beispiel, wie ihr eurem Alltag ein wenig Griechenland einhauchen könnt, ist Melitzanes papoutsakia zum Abendessen – gefüllte Aubergine.

Melitzanes papoutsakia

  • 5 Auberginen
  • 400 Gramm Hackfleisch
  • 1 Zwiebel, gehackt
  • 1 Dose Tomaten, stückig
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 1 Messerspitze Nelken, gemahlen
  • 1 Messerspitze Muskatnuss, gemahlen
  • 60 Gramm Mehl
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 500 Milliliter Milch
  • 2 bis 3 Esslöffel Hartkäse, gerieben
  • 60 Gramm Margarine oder Butter
  • Petersilie, gehackt
  • Salz und Pfeffer

Ofen vorheizen (Umluft 150 Grad). Auberginen halbieren, Oberflächen mit etwas Öl bestreichen und rund 25 Minuten im Ofen garen. Mit einem Teelöffel etwa einen gehäuften Teelöffel Fruchtfleisch entlang der Aubergine entfernen. Das gegarte Fruchtfleisch klein schneiden und beiseitestellen. Für die Sauce Zwiebeln in Öl anbraten, Hackfleisch hinzugeben und mitbraten, bis es gar ist. Fruchtfleisch, Tomaten, Petersilie, Zimt und Nelken hinzugeben. Tomatendose mit etwas Wasser ausspülen und Wasser ebenfalls zur Sauce geben. Einkochen lassen, bis die Sauce sämig ist. Für die Béchamelsauce Margarine im Topf zerlassen und mit einem Schneebesen das Mehl unterrühren. Milch hinzugeben und aufkochen lassen, damit die Sauce andickt. Vom Herd nehmen und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Ofen vorheizen (Umluft 175 Grad). Die Auberginen auf ein eingefettetes Blech oder in eine eingefettete Auflaufform richten, mit Hackfleischsoße füllen und mit Béchamel bedecken. Hartkäse darüber streuen und etwa 30 Minuten lang im Ofen goldbraun backen.


Tipp
Da Auberginen im sonnenverwöhnten Griechenland prächtig gedeihen, kommt ihr fast überall in dem Land in den Genuss der Melitzanes. Insbesondere in den Küstenregionen der Ägäis werden sie häufig mit Meeresfrüchten gefüllt.
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Papayasalat

Thailand
Papayasalat

Die asiatische Küche ist ebenso vielfältig wie sommerlich. Ob scharf, mild oder süß-sauer, mit Fleisch, Fisch oder vegetarisch, mit Reis oder Nudeln – sich auf der Speisekarte eines Thai-Restaurants entscheiden zu müssen, kann ewig dauern. Beim Nach-Hause-Holen der Thaiküche empfehlen wir euch: Wagt mal was! Denn der Papayasalat Som Tam Thai ist authentisch thailändisch, weder zu scharf noch zu fruchtig und gibt euch einen idealen Einblick in die leichte asiatische Sommerküche.

Som Tam Thai

  • 1 Papaya, grün (erhältlich im Asialaden)
  • 5 Cocktailtomaten
  • 4 Knoblauchzehen, gehackt
  • 5 Chilis, gehackt
  • 50 Gramm Garnelen, getrocknet
  • 50 Gramm Erdnüsse, gehackt
  • 4 Esslöffel Fischsauce
  • 2 Esslöffel Palmzucker, zerstoßen
  • 1 Limette (Saft)

Papaya schälen, längs halbieren und Kerne entfernen. Fruchtfleisch mit der Rohkostreibe der Länge nach in feine Streifen hobeln. Knoblauch, Chilis, Erdnüsse und Garnelen im Mörser grob zerstoßen. Anschließend die Papaya grob zerreiben, geachtelte Tomaten leicht andrücken. Alle Zutaten in einer Schüssel miteinander vermengen. Limettensaft, Fischsauce und Zucker dazugeben und eine halbe Stunde durchziehen lassen. Anschließend servieren.


Tipp
Som Tam Thai gibt es überall in Thailand und aufgrund der frischen Zutaten, die vor Ort prächtig gedeihen, ist der Papayasalat auch in allen Urlaubsorten Thailands gleichermaßen lecker.
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Pastilla

Marokko
Pastilla

Zugegeben: Taubenfleisch, wie es im Originalrezept der Pastilla aus Marokko verwendet wird, bekommt ihr hierzulande nur schwer. Aber auch die Marokkaner haben ihre Fleischpastete dahingehend modernisiert: Heutzutage wird sie häufig mit Hähnchenfleisch zubereitet.

Pastilla

  • 3 Zwiebeln, gehackt
  • 1 Stück Ingwer (2 Zentimeter), gehackt
  • 8 Esslöffel Butterschmalz
  • 1 Hähnchen (1 Kilogramm, in Stücke zerteilt)
  • je 1 Teelöffel Safran und Kurkuma
  • 6 Esslöffel Petersilie, gehackt
  • 2 Esslöffel Koriandergrün, gehackt
  • 2 Esslöffel Zimt
  • 3 Eier
  • ½ Zitrone (Saft)
  • 12 Esslöffel Puderzucker
  • 150 Gramm Mandeln, gemahlen
  • 400 Gramm Yufkateig
  • Salz und Pfeffer

Zwiebeln in Butterschmalz andünsten und mit einem halben Liter Wasser ablöschen. Fleisch abspülen und zusammen mit Ingwer, Kräutern und Gewürzen in den Topf geben. Zugedeckt bei schwacher Hitze 45 Minuten garen, Fleisch anschließend herausnehmen. Einen halben Esslöffel Zimt in die Brühe einrühren und auf einen Viertelliter reduzieren lassen. Eier mit Zitronensaft verquirlen und in die Brühe geben, alles cremig köcheln lassen. Hähnchenfleisch auslösen und kleinschneiden, in die Brühe geben und diese vom Herd nehmen. Puderzucker mit Mandeln und einem Esslöffel Zimt vermischen. Backofen vorheizen (Umluft 180 Grad). Restliches Butterschmalz schmelzen und eine Backform damit fetten. Teig in sechs über die Form lappende Stücke schneiden und mit Schmalz bepinseln. Zwei Blätter in die Form legen, Fleischmasse darauf verteilen und die Blätter nach innen überschlagen. Zwei weitere Teigblätter darüberlegen und mit der Mandelmasse bestreuen, wieder nach innen schlagen. Die übrigen Blätter darüberlegen und unter die Pastete falten. Erneut mit Schmalz bepinseln und 25 bis 30 Minuten goldbraun backen. Vor dem Servieren mit Puderzucker und Zimt bestäuben.


Tipp
Pastilla stammt aus der Königsstadt Fès. Demzufolge bekommt ihr in der magischen Stadt im Norden des Landes auch die beste Version der klassischen Fleischpastete. Als Hotspots für Pastilla gelten unter anderem die Restaurants L'Amandier Palais Faraj, Cafe Clock, The Ruined Garden und Nagham Cafe.
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Ratatouille

Frankreich
Ratatouille

Lange, bevor es den gleichnamigen Disney-Film rund um eine kochende Ratte gab, begeisterte Ratatouille bereits die Gaumen der Welt. Der französische Gemüseeintopf aus sonnenverwöhnten Leckereien ist eine ideale sommerliche Beilage und kann auch gern als Hauptgericht verwendet werden, um euch geschmacklich an die französische Küste zu bringen.

Ratatouille

  • 250 Gramm Zucchini, in mundgerechte Stücke geschnitten
  • 1 Aubergine, in mundgerechte Stücke geschnitten
  • 400 Gramm Tomaten, in mundgerechte Stücke geschnitten
  • 2 Zwiebeln, gehackt
  • 2 Paprika (rot und gelb), in mundgerechte Stücke geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • je 2 Stiele Rosmarin und Basilikum, gehackt
  • je 3 Stiele Oregano und Thymian, gehackt
  • 3 bis 4 Esslöffel Olivenöl
  • 2 Esslöffel Tomatenmark
  • 100 Milliliter Gemüsebrühe
  • Salz und Pfeffer

Zwiebeln und Paprika in Olivenöl fünf Minuten andünsten, Knoblauch, restliches Gemüse, Tomatenmark und Kräuter hinzufügen und ebenfalls andünsten. Gemüsebrühe hinzufügen und abschmecken. 15 Minuten bei mittlerer Hitze garen.


Tipp
Seinen Ursprung hat Ratatouille in der provenzalischen Küche. Wer es richtig authentisch haben möchte, besucht die Provence im Sommer. Im Örtchen Gordes könnt ihr den Blick über eine der schönsten Altstädte Südfrankreichs sowie über die unvergesslichen Lavendelfelder schweifen lassen, während ihr euer frisch zubereitetes Ratatouille genießt.
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Sommerrollen

Vietnam
Sommerrollen

Es müssen nicht gleich die Kanufahrt auf dem Mekong, der Altstadttrubel von Hanoi oder die Paradiesstrände der Insel Phú Quốc sein, um asiatische Reisegefühle in euch zu wecken. Manchmal reichen feine Aromen von Koriander und Sojasauce, um Vietnam in eure Küche zu bringen! Bei exotischem Fingerfood wie Sommerrollen wird jeder milde Abend zu einem Kurztrip nach Südostasien. Weiter unten findet ihr Tipps für vegetarische Sommerrollen, in unserem Rezept stellen wir die Original-Variante mit Fleisch und Garnelen vor:

Sommerrollen

  • 250 Gramm Schweinebauch, in feine Scheiben geschnitten
  • 100 Gramm Reisnudeln, in 6 Zentimeter lange Stücke geschnitten
  • 1 Packung Reispapierplatten (Durchmesser 22 Zentimeter)
  • 10 Garnelen
  • 2 Frühlingszwiebeln, in 4 Zentimeter große Stücke geschnitten
  • 1 Kopfsalat, in einzelnen Blättern ohne Stiel
  • frische Kräuter: Koriander, Thai-Basilikum, gezupft
  • Zucker und Salz
  • Öl
  • Fischsauce

Schweinebauch in einem Topf mit einem Liter Wasser und einem Esslöffel Fischsauce kurz aufkochen, fünf Minuten sieden und schließlich bei geschlossenem Deckel abkühlen lassen. Reisnudeln nach Packungshinweis zubereiten. Garnelen in Öl anschwitzen, eine Prise Zucker und einen Teelöffel Fischsauce hinzugeben, die Flüssigkeit auf kleinster Stufe einkochen lassen. Garnelen abkühlen und längs teilen. Frühlingszwiebeln mit je einer Prise Salz und Zucker marinieren. Auf der Arbeitsfläche die Reispapierplatten, alle Zutaten in einzelnen Schalen sowie eine Schüssel mit warmem Wasser bereitstellen. Ein Reispapierblatt kurz durchs warme Wasser ziehen und auf der Arbeitsplatte liegend kurz weich werden lassen. In das untere Drittel nebeneinander drei halbe Garnelen legen, darauf ein Salatblatt, zwei bis drei Scheiben Schweinebauch, ein paar Nudeln und mit Frühlingszwiebeln und Kräutern abschließen. Linke und rechte Seite des Papiers einschlagen und von unten beginnend aufrollen, die feuchten Enden haften selbstständig aneinander. Als Dip passt Nuoc Cham, der aus Fischsauce, Limettensaft, Chili und Zucker gemacht wird, hervorragend dazu.


Tipp
Sommerrollen findet ihr in der asiatischen Küche vielerorts. Auch Kambodscha, Thailand oder Malaysia haben ganz ähnliche Rezepturen. Wer es gern vegetarisch mag, ersetzt Shrimps und Schweinefleisch mit Karotten, Gurken oder Tofu und würzt mit Soja- statt Fischsauce.
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Tabouleh

Israel und Libanon
Tabouleh

Bei uns gilt Petersilie als klassisches Kraut zum Würzen. In vorderasiatischen Staaten wie Israel und Libanon wird die Pflanze aber auch gern mal zur Hauptzutat eines herrlich aromatischen und sommerlichen Salats: Tabouleh. Ob als Beilage zum Grillen oder als Hauptgericht, der Petersiliensalat schmeckt einfach nach Urlaub.

Tabouleh

  • 2 Bund glatte Petersilie, gehackt
  • 1 Bund Minze, gehackt
  • 3 Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
  • 3 Tomaten, gewürfelt
  • 1 Zitrone (Saft)
  • 50 Milliliter Olivenöl
  • 1 Esslöffel Bulgur
  • Granatapfelsirup
  • Salz

Alle Zutaten in einer Schüssel mit Olivenöl, Zitronensaft und Salz vermengen. Bulgur und Granatapfelsirup hinzugeben und servieren.


Tipp
Tabouleh wird in Vorderasien in unterschiedlichsten Variationen zubereitet. Statt Granatapfelsirup könnt ihr beispielsweise auch frische Granatapfelkerne hinzufügen und somit eine herrlich süß-pikante Kombination kreieren. Besonders orientalisch schmeckt der Petersiliensalat auch mit Ziegenkäse, Quinoa oder frischem Koriander.

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Über den Autor

Lisa Volkmann

Gletscherklettern in Alaska, Dschungelspaziergang in Peru, Roadtrip durch Deutschland oder auch mal süßes Nichtstun an so ziemlich jedem Ozean: Ich durfte bereits viele spannende Orte dieser Welt entdecken. Als Online-Redakteurin im Reisebereich von CHECK24 kann ich mein Hobby zum Beruf machen. Meine Blogartikel, Reisevorschläge und News rund ums Reisen stecken voller Begeisterung für ferne Länder und Kulturen. Diese Leidenschaft möchte ich weitergeben und zum Reisen und Entdecken inspirieren.