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Das perfekte Urlaubs-Essen für Strandtag, lange Autofahrt, Wanderung und Co.

Endlich Urlaub! Taschen und Kofferraum sind gepackt, los geht die Fahrt. Doch nur kurze Zeit später meldet sich ein ungebetener Gast: Der Magen knurrt. Auch beim entspannten Strandtag kommt früher oder später der Hunger. Damit ihr nicht immer auf fettiges Fastfood zurückgreifen und bei sommerlicher Hitze zuckerhaltige Getränke in euch hineinschütten müsst, haben wir geniale Ideen und einfache Rezepte für eure Urlaubsverpflegung zusammengestellt. Super lecker, gesund und ihr seid nicht nach kurzer Zeit wieder hungrig: Hier kommt der perfekte Reiseproviant für jede Gelegenheit.


Profi-Tipps für den Reiseproviant

Nachhaltigkeit

  • Bereitet den Proviant am Vortag vor. Das spart am Reisetag selbst Zeit. Leckeres Essen zu machen verschafft euch zudem eine Pause vom lästigen Kofferraum-Tetris beim Packen.
  • Tut euch selbst, eurem Geldbeutel und auch der Umwelt im Urlaub einen Gefallen: Kauft nicht das bereits geschnippelte Gemüse in der Plastiktüte oder die fertigen, zugegeben doch sehr geschmacksneutralen Weißbrot-Sandwiches aus dem Supermarkt. Selbst vorbereiten ist gesünder, günstiger und spart Plastikmüll.
  • Kauft regionale Produkte für den Reiseproviant ein: Das Brot vom Bäcker um die Ecke ist knuspriger und länger frisch als das abgepackte Discounterbrot; die Wurst vom Fleischer eures Vertrauens aus fairer Produktion und dabei nicht teurer als die Supermarktvariante.

Verpackung

  • Es muss nicht immer Alu- und Frischhaltefolie sein. Eine tolle Alternative ist das gute alte Butterbrotpapier. Aber auch hier landet die Verpackung nach einmaliger Nutzung im Müll. Perfekt für den plastikfreien Transport eurer Stullen und geschnippelten Vitamine und dabei plastikfrei sind Boxen aus Edelstahl.
  • Edelstahl gibt’s im Übrigen auch für eure Getränke. Oder Glas! Wer umweltbewusster leben und reisen möchte, füllt sich Leitungswasser, das ihr in den meisten Teilen der Welt – außer in Asien und Südamerika – bedenkenlos trinken könnt, in seine eigene Flasche. Sparsam, nachhaltig, lecker!
  • Auch für die Salat- oder Dipschale für den Strand gibt es eine umweltfreundliche, nachhaltige Abdeckung: Stretchige Deckel aus ultra-dehnbarem Silikon passen auf jede Schale, halten absolut wasserdicht und sind wiederverwendbar.

Transport

  • Butterbrote in Alufolie eingewickelt und ab in die Plastiktüte für die Reise? Stopp! Obst mit Schale macht sich im Auto ideal in einem Baumwollnetz. Das könnt ihr hinhängen und die Früchtchen bekommen keine Druckstellen. Brotdosen und Snacks packt ihr am besten in einen Stoffbeutel oder eine Kiste, wenn genug Platz im Auto zur Verfügung steht.
  • Auf dem Weg in den Urlaub in einem Ferienhaus ist die Kühlbox im Auto unabkömmlich! Solltet ihr dazu keine Möglichkeit haben oder seid im Bus, Zug, Flugzeug oder ähnlichem unterwegs, empfiehlt es sich, gänzlich auf Proviant, der gekühlt werden muss, zu verzichten.
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Verpflegung für lange Autofahrten

Sind wir endlich da?
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Ob lange Tour nach Kroatien oder mehrstündige Rundreisen mit dem Mietwagen im Urlaubsland: Autofahren kann auf Dauer anstrengen. Der Straßenverkehr erfordert höchste Konzentration, insbesondere bei Fahrten über Nacht, die gern genutzt werden, um schnell und staufrei voranzukommen oder einen Urlaubstag zu sparen. Klar, dass dem Körper dabei Energie zugeführt werden muss. Wer denkt, Unmengen an Snacks, Kaffee, Raststätten-Fastfood und Energy Drinks seien die richtige Wahl, liegt leider falsch.

Das braucht der Körper auf langen Autofahrten

  • Kohlenhydrate. Fettreiches Essen macht schläfrig! Beim Vorbereiten daher lieber auf Vollkornbrot setzen, Frischkäse statt Butter sowie magere Putenbrust oder Hartkäse statt Leberwurst verwenden.
  • Viel Flüssigkeit. Während der Fahrt möglichst wenig trinken, der Körper befindet sich schließlich im Ruhezustand und braucht daher kein Wasser? Außerdem spart ihr so zeitraubende Toilettenstopps? Ein häufiger Fehler! Nehmt die Pipipausen in Kauf, denn viel Flüssigkeit ist enorm wichtig, um die Fahrt konzentriert durchzuhalten. Am besten eignen sich Wasser, Schorlen oder ungesüßter (gekühlter) Tee.
  • Nachhaltige Energiezufuhr. Kaffee belebt – aber nur kurz. Genauso schnell, wie das beliebte Heißgetränk den Blutzuckerspiegel anhebt und euch somit wachmacht, sinkt dieser nach dem Leeren des Kaffeebechers wieder – und das haut doppelt rein: Ihr werdet müde und unkonzentriert. Bessere Energielieferanten sind viel Flüssigkeit, ausgewogene Reiseernährung und Sich-die-Beine-vertreten während der Pause.
  • Mehrere kleine Mahlzeiten. XXL-Schnitzel mit Pommes während einer ausgedehnten Pause? Bitte nicht. Das macht schläfrig. Besser ist es, wenn ihr unterwegs mehrmals kleinere Mahlzeiten zu euch nehmt.
  • Vitamine. Esst mehr Obst! Oder Gemüse. Das gesunde Zeug lässt sich bestens vorab schnippeln und dann bei der Fahrt mundgerecht snacken. Besonders geeignet sind Früchte mit Schale wie Äpfel, Bananen oder Trauben, denn sie kleckern euch nicht das Auto voll.
  • Süßkram. Ja – aber keine Bonbons, Gummitiere und Schokolade! Ideal sind Fruchtriegel oder Vollkornkekse als gesunder und trotzdem zuckersüßer Proviant. Außerdem können diese im Gegensatz zur Schokolade im Auto nicht schmelzen.
Reiseproviant im Auto – zwei genial-einfache Rezepte

Die perfekte Stulle

2 Scheiben Vollkornbrot mit purem Frischkäse statt Butter bestreichen. Darauf ein Blatt Salat, etwas Putenbrust sowie einen Klecks Senf oder Chilisauce verteilen. Scheiben zusammenklappen und ab in die Brotbox – fertig!

Fruchtriegel einfach selbst machen

Datteln, Cashew- oder andere Nüsse, Kokosraspeln, Sesam, Feigen, gefriergetrocknete Früchte und Zimt oder Backkakao (je nach Geschmack) in die Küchenmaschine geben und zerkleinern, bis eine zähe Masse entsteht. Diese auf Oblatenscheiben streichen, mit einer zweiten Oblatenschicht bedecken und andrücken. Nach Belieben in Riegel schneiden und einpacken.

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Snacks für das Flugzeug

Über den Wolken
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Wer einen Langstreckenflug gebucht hat, muss sich um die Verpflegung kaum Gedanken machen. Schließlich sind Mahlzeiten bei vielen Airlines inklusive und auch das Wasserglas könnt ihr euch meist beliebig oft auffüllen lassen. Bei kürzeren Flügen gibt es häufig ein Bordmenü, das ihr käuflich erwerben könnt.

Im Übrigen sind mitgebrachte Snacks im Flugzeug erlaubt! Wer also keine Mahlzeiten mitgebucht hat, kann sich einfach selbst helfen und belegte Brote, Müsliriegel, Obst und Gemüse mitnehmen. Dabei solltet ihr darauf achten, dass eure Fressalien nicht zu schwer im Magen liegen, nicht zu fettreich sind und im besten Fall euren Sitznachbarn nicht mit lauten Kaugeräuschen oder penetranten Gerüchen nerven.

Das braucht der Körper während des Fluges

  • Kein Alkohol. Ein Gläschen in Ehren ist okay, aber übertreiben solltet ihr es mit dem Alkohol an Bord nicht. Alkoholische Getränke entziehen dem Körper zusätzlich Wasser, was das Thromboserisiko erhöht. Zudem wird der Alkohol aufgrund des Luftdrucks langsamer abgebaut und ihr riskiert neben dem Jetlag einen Kater.
  • Viel Wasser. Das Gegenteil gilt für Wasser: trinken, trinken, trinken! Die niedrige Luftfeuchtigkeit von weniger als 20 Prozent in der Kabine trocknet Haut und Körper schneller aus.
  • Leichte Mahlzeiten. Deftige und schwere Mahlzeiten solltet ihr während des Fluges besser vermeiden. Leichte Kost mit hohem Eiweiß- sowie Gemüseanteil liegt nicht schwer im Magen und sorgt dafür, dass ihr fit ankommt.
  • Maximal ein Liter. Dips, Joghurt und Co. fallen unter die Ein-Liter-Flüssigkeitsregelung für das Handgepäck. Das heißt, wenn ihr diese mitnehmt, könntet ihr Probleme an der Sicherheitskontrolle bekommen.
Tipp
Euer gebuchter Tarif inkludiert keine Getränke-Flatrate und der halbe Liter Mineralwasser im Duty-Free-Shop oder an Bord ist euch zu unverhältnismäßig teuer? Verständlich! Leert einfach eure eigene Flasche vor der Securitykontrolle und füllt sie hinterher mit Leitungswasser wieder auf. Funktioniert prima auf Kurzflügen innerhalb Europas, wo das Leitungswasser so gut wie immer bedenkenlos trinkbar ist.
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Verpflegung für den Tag am Strand

Sonne, Sand und Hunger
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Jeder noch so schöne Strand dieser Welt hat einen Nachteil: Sand – zwischen den Zähnen äußerst unangenehm. Kein Wunder, dass man sich im Strandurlaub zur Mittagszeit an die nächste Beachbar bewegt, um dort bei Burger und Pommes richtig reinzuhauen. Die Quittung kommt prompt: ein dicker Blähbauch, unangenehmes Völlegefühl sowie horrende Preise für meist doch eher mittelmäßiges Essen und Massenabfertigung.

Nun, gegen umherwehenden Sand gibt es kaum Abhilfe, außer natürlich improvisierten Windschutz mit Strandmuschel, Sonnenschirm oder Buch. Trockene, nicht klebrige Lebensmittel sind bei einer Meeresbrise von Vorteil, davon könnt ihr potenzielles Sand-Topping einfach abklopfen. Zur Vermeidung des Völlegefühls bei sommerlicher Wärme müsst ihr einfach auf einige Grundregeln beim Essen am Strand achten. Zu fettig sollte es nicht sein. Besser sind leichte Gebäckteile mit Tomaten, Feta oder Hackfleisch gefüllt, Gemüsesticks, Salate und gebratene Hähnchen- oder Gemüsesteaks (schmecken auch kalt lecker!).

Reiseproviant am Strand – von morgens bis abends

  • Nach dem Frühstück an den Strand und erst kurz vorm Abendessen die sonnige Küste wieder verlassen? Beim Relaxen, Baden, Schnorcheln und Spielen im Sand stellt sich der Hunger schnell ein. Gemüsesticks aus Karotten, Sellerie, Paprika und Gurke sorgen beim Vormittagssnack für Vitamine und Flüssigkeit. Dazu könnt ihr Cracker mit Joghurt-Kräuterdip prima vorbereiten und mitnehmen.
  • Wer zum Mittag am Strand plötzlich Pizzaschnecken, Laugengebäck, frische Blattsalate und gebratene Frikadellen oder Hähnchenteile aus der Kühltasche holt, ist der König am Strand. Teller und Besteck natürlich nicht vergessen (im besten Fall wiederverwendbar aus Edelstahl)!
  • Was Süßes danach? Melonen und andere Früchte lassen sich bestens vorab mundgerecht zubereiten und mitnehmen und liefern neben köstlicher Süße viel Flüssigkeit. Auch lecker dazu ist ein erfrischender Fruchtquark. Für den süßen Zahn empfehlen sich außerdem Kekse, Müsli- oder Fruchtriegel. Schokolade und Gummitiere sind allein schon wegen ihrer Inkompatibilität mit Hitze nicht strandtauglich.
Mein Geheimtipp
Lisa Volkmann CHECK24 Reise-Redaktion
Solltet ihr Urlaub in den Tropen machen, probiert unbedingt die Früchte vor Ort! Mangos, Bananen, Papayas und Co. schmecken in ihrer jeweiligen Heimat ganz anders (nämlich viel besser) als in Deutschland! Nicht vergessen solltet ihr die goldene Regel "Koch es, schäl es – oder vergiss es": Esst nur Obst, das ihr schälen oder unter Hitze zubereiten müsst. Anderenfalls lasst lieber die Finger davon, da sich gerade in heißen Urlaubsländern an bereits geschälten Lebensmitteln schnell Keime festsetzen. Dennoch kann ich euch eines nur ans Herz legen: Tropenfrüchte vor Ort kaufen, mit eigenem Messer selbst schälen und frisch genießen! Schon mal eine halbe Wassermelone mit Meerblick ausgelöffelt? Dann wird es höchste Zeit!
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Reiseproviant im Aktivurlaub

Ideales Essen für Wanderungen, Radtouren und Co.
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Ob Aktivurlaub auf Mallorca oder an einem anderen Ziel zum Austoben – beim Sport belebt die frische Meeres- oder Bergluft noch mehr. Für Sportler, seien es Segler, Taucher, Radler, Wanderer, Kletterer oder Reiter, ist eines extrem wichtig: ausgewogene und reichhaltige Ernährung. Logischerweise passen große Kühltaschen meist nicht mit in den Rucksack oder aufs Rad, daher sollte der Proviant möglichst klein und leicht sein.

Die richtige Verpflegung beginnt im Aktivurlaub schon am Vortag. Leicht verdauliche Kohlenhydrate wie Reis oder Nudeln kombiniert mit eiweißreichem Fisch, Fleisch oder Gemüse liefern die notwendige Energie. Auch am Tag vor der Action solltet ihr sicherstellen, ausreichend Wasser zu trinken. Selbst Morgenmuffel sollten ein Frühstück vor der Wanderung oder Radtour nicht ausfallen lassen. Ideal sind Müsli, Magerquark, Vollkornbrot oder Obst.

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Bei einer Tagestour spricht nichts gegen frische Lebensmittel für unterwegs. Vollkornbrote mit Käse und Gemüse wie Kohlrabi und Gurken sind gleichzeitig erfrischend und sättigend. Zwischendurch lassen sich Bananen, Äpfel und Birnen gut snacken. Müsliriegel, Studentenfutter und eiweißreiches Dörrfleisch machen sich gut für unterwegs. Spezielle Sportriegel können mit ihrer hohen Kalorienzahl sogar eine ganze Mahlzeit ersetzen. Als Getränke sind Wasser, Tee oder stark verdünnter Apfelsaft, der sehr kaliumreich ist, ideal. Wer mehrtägige Touren unternimmt, sollte darauf achten, dass der Proviant haltbar, vitaminreich und nicht zu einseitig ist. Hierfür ist trockene Nahrung wie Milchpulver, Kartoffelbrei, Polenta, Nudeln, Kekse, Instant-Kaffee und Tütensuppen perfekt. Getrost zuhause lassen könnt ihr bei jeglichen Arten des Aktivurlaubs Schokoriegel oder weiches Obst, das wird im Rucksack nur zerquetscht und schmiert.

Notfallration
Ohne den Teufel an die Wand malen zu wollen: Habt immer eine Notfallreserve dabei! Selbst, wenn es nur eine einstündige Wanderung ist. Nehmt auf jeder Tour ein Wasser mit und steckt zumindest einen Riegel oder einen Apfel in die Tasche. Sollte etwas passieren, ihr euch verlaufen oder verletzen und müsst länger als geplant im Gelände auskommen, kann das vor Dehydrierung schützen.
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Snacks für Tagesausflüge mit dem Bus

Gruppenzwang? Nein, danke!
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8 Uhr morgens holt euch der Bus vorm Hotel zum Tagesausflug ab. Wie im All-Inclusive-Urlaub üblich, habt ihr euch zuvor am Buffet durchgefuttert und leckere Eier, Speck, Würstchen und Kaffee genossen. Nun aber grummelt der Bauch – und ihr habt eine vielleicht mehrstündige Fahrt vor euch. Um einer derartigen Notlage auszuweichen, solltet ihr bereits beim Hotelfrühstück darauf achten, euch nicht zu sehr und mit zu viel fetthaltiger Nahrung vollzustopfen. Ein ausgewogenes Frühstück aus Früchten, Brot, Käse, Müsli oder Saft hält lange satt und liegt nicht schwer im Magen.

Proviant© CHECK24/Volkmann

Viele Hotels bieten Lunchpakete für den Ausflug an, diese Möglichkeit solltet ihr nutzen. Oftmals hält der Bus nämlich unterwegs an völlig überteuerten und dazu noch schlechten Restaurants, die euch auch noch als authentische Landesküche verkauft werden. Dort heißt es dann: Alle rein, eine Stunde Zeit, Pommes und Nudeln auf den Teller! Ihr seid dann diejenigen, die sich entspannt mit ihrem Lunchpaket in die Sonne setzen und essen können. Wer nicht von den All-Inclusive-Leistungen im Urlaub profitieren kann, bereitet sich seinen Proviant einfach vor. Es ist übrigens ein Hotelmythos, dass ihr eigene Speisen nicht mit aufs Zimmer nehmen dürft. Oftmals gibt es sogar einen kleinen Kühlschrank, in dem ihr euren Proviant lagern könnt. Nur vom Buffet solltet ihr eure Verpflegung nicht beziehen.

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Snacks für Ausflüge mit dem Boot

Verpflegung über Bord
Frau+Essen+Boot+GI-1134463586

Bei Bootstouren verhält es sich ähnlich wie bei Ausflügen mit dem Bus. Es wird einige Zeit um hübsche Inseln in Griechenland oder um italienische Eilande herumgeschippert, dann legt ihr irgendwo an und kehrt in ein Lokal ein. Bei manchen Touren ist der Landgang zur freien Gestaltung, das heißt, ihr könnt das vorab recherchierte, authentische Fischrestaurant besuchen statt des Touri-Etablissements. Für unterwegs lassen sich kleine Snacks wie süßes oder herzhaftes Gebäck, Gemüsesticks, belegte Brote, Riegel und Obst prima vorbereiten und mitnehmen. Wer mehrere Tage mit einem Kanu oder Kajak unterwegs ist, sollte ähnlich packen wie für eine Mehrtageswanderung. Größere, selbst gecharterte Boote verfügen meist über eine eigene Küche und ihr könnt an Bord kochen wie zuhause.

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Verpflegung im Campingurlaub

Auf Sparflamme
Camping+Kochen+Fluss+Messer+GI-965670550

Egal ob mit dem Zelt, „oben ohne“ in der Hängematte, im Wohnwagen, Wohnmobil oder VW-Bulli: Das A und O im Campingurlaub ist ein Kocher. Bei nicht im Fahrzeug installierten Geräten sind Gaskocher am beliebtesten. Denn Fakt ist: Nach mehr als zwei Tagen mit müsli- und brotlastiger Verpflegung werdet ihr eine warme Mahlzeit sehr vermissen. Je nachdem, ob ihr mit dem eigenen Fahrzeug oder dem Mietwagen unterwegs seid oder zu Fuß, solltet ihr natürlich euer Gepäck anpassen. Habt ihr aber einiges an Platz zur Verfügung, sind Pasta, Reis und frische Kartoffeln als kohlenhydratreiche Basis empfehlenswert. Mithilfe verschiedener Gewürze sowie Kidneybohnen, Dosenmais und anderem haltbaren Gemüse lassen sich auch beim Camping tolle, abwechslungsreiche Gerichte wie Currys oder Chili sin Carne zaubern.

Tipps für die Verpflegung beim Camping

  • Schneidebretter, gute Messer, Schüssel, Kochlöffel und Besteck nicht vergessen
  • Frisches Obst, Gemüse und Fleisch bekommt ihr in jedem Urlaubsort auf dem Markt
  • Ohne Kaffee geht’s nicht? Perfekt fürs Campen sind Pressstempelkannen
  • Beim Campingtrip in den Bergen kann ein warmes Frühstück Wunder wirken: Haferflocken mit Milchpulver und Wasser aufkochen, breiig werden lassen. Mit Zimt und frischem Obst verfeinern – mmh!
  • Geschirrspülen in der Natur? Bestimmte Spülmittel und Seifen sind chemikalienfrei und umweltfreundlich. Das Beste: Sie funktionieren sowohl für die Teller-, als auch die Körper- sowie Haarwäsche und sparen euch somit Gepäckmenge!
Mein Geheimtipp
Lisa Volkmann CHECK24 Reise-Redaktion
Gewürzmischungen vorbereiten! Klar, Salz und Pfeffer sind obligatorisch. Manche Gewürze könnt ihr aber vorher zuhause mischen, sodass ihr nicht alle fernöstlichen, scharfen und italienischen Gewürzdosen einzeln mitschleppt. Aus Kreuzkümmel, Kurkuma, Muskatnuss, Chili, Koriander, Ingwer, Pfeffer und einer zerstoßenen Nelke wird eine Asia-Gewürzmischung, aus der sich Currys, Bratnudeln und Bratreis zaubern lassen. Mit der Italia-Gewürzmischung aus Basilikum, Rosmarin, Majoran, Thymian, Pfeffer, Cayennepfeffer, Oregano und Knoblauchpulver verfeinert ihr Salate, Pastagerichte, Pizza, Suppen oder Grilldips.
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Snacks für Konzerte, Festivals und Co.

Kleine Helfer in der Not
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Apropos Camping! Ob Europas Top-Festivals oder die (noch) kleinen Alternativen in Deutschland: Dosenravioli, Grillfleisch und Unmengen an Bier sind die wohl beliebtesten Festivalklassiker und nur schwer von den Speiseplänen der Partypeople herunterzubekommen. Das muss auch gar nicht sein! Klar, Bier im Übermaß ist nicht gesund. Steak, Spieß, Sojaschnitzel und Co. liefern jedoch neben Eiweiß auch viel Fett, was dem Rausch vorbeugt und bei einem fiesen Kater hilft. Dennoch lässt sich das Barbecue beim Festival aufpeppen, sodass ihr auch dort an eure Vitamine und Nährstoffe kommt. Was spricht dagegen, am Anreisetag einen selbstgemachten Dip, Nudel- oder Couscoussalat zuzubereiten? Der schmeckt auch am nächsten Tag noch. Toll vorzubereiten sind auch herzhafte Gebäckteile wie Pizzaschnecken und Würstchen im Teigmantel. Und ganz wichtig: Immer genug Vitamine in Form von Obst und Gemüse dabeihaben – fürs Festival am besten am Stück und mit Schale.


Tipp
Fein raus sind jene dekadente Festivalbesucher unter euch, die sich den Luxus einer Ferienwohnung gönnen. Was es dabei aber zu beachten gilt, erfahrt ihr unter Punkt 10 dieser Liste.
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Reiseproviant beim Sightseeing

Die Auswahl ist groß
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Die Sightseeing-Tour ist meist Hauptbestandteil eines Städtetrips. Beim Wochenendausflug ins historische Rom oder dem Kurzurlaub im geschäftigen London – die Auswahl an Nahrungsmitteln to go ist geradezu unendlich. Und logischerweise könnt ihr davon nur profitieren. Schließlich gehört es im Urlaub dazu, sich durch die Köstlichkeiten des jeweiligen Landes zu naschen.

Doch der Weg von der Dubliner St. Patrick’s Kathedrale bis zum berühmten Trinity College oder die Strecke vom Prater bis zum nächster Wiener Kaffeehaus kann lang sein! Ein kleiner Snack (und eine Flasche Wasser in der Tasche sowieso!) kann da nicht schaden.

Perfekte Snacks beim Sightseeing und für unterwegs

  • Nüsse, Mandeln, geröstete Kichererbsen oder Edamame (gesalzene, gekochte Sojabohnen): als gesunder Chips-Ersatz sind sie reich an Eiweiß, Kalzium, Eisen, Zink, Magnesium und Folsäure
  • Powerbällchen aus pürierten Datteln, Backkakao, Haferflocken und Erdnussmus vermengt, zu Kügelchen geformt und gekühlt: gesundes Naschen für unterwegs und ideal vorzubereiten
  • Knäckebrot oder Reiswaffeln: leicht, praktisch zu transportieren und lecker für zwischendurch
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Essen beim Urlaub im Ferienhaus

Fast wie daheim
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Im Normalfall ist jede Küche, sei es die des Ferienhauses auf Mallorca oder die der Ferienwohnung an der Ostsee, vollausgestattet und ihr könnt daher im Urlaub fast genauso kochen wie zuhause. Es empfiehlt sich, mit dem Vermieter vorab zu klären, ob Koch-Basics wie Öl, Mehl, Zucker, Salz und Co. bereits vorhanden sind. Davon abgesehen solltet ihr so planen, dass ihr nach der Ankunft erst einmal einen oder zwei Tage überleben könnt, ohne einkaufen zu müssen. Es kann schließlich immer sein, dass vor Ort gerade ein Feiertag ist oder ihr nach der langen Anreise einfach noch keine Lust habt, einen Großeinkauf zu machen. Eine Standard-Frühstücksverpflegung aus Brot, Butter, Käse, Nussnougatcreme und Wurst solltet ihr also genauso mitnehmen wie Nudeln, passierte Tomaten und einen Grundstock an Obst und Gemüse.


Tipp
Kauft regionale Produkte auf dem Markt ein. Die sind nicht nur schmackhaft und richtig frisch, sondern meist auch günstiger als im Supermarkt. Obendrauf bekommt ihr ein authentisches Urlaubserlebnis. Lokale Spezialitäten wie Olivenöl oder eingeschweißter Serrano-Schinken eignen sich übrigens auch hervorragend als Mitbringsel für die Lieben zuhause.

Hinweis: CHECK24 übernimmt keine Garantie für die Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit der bereitgestellten Informationen. Die Inhalte unserer Artikel sind sorgfältig und nach bestem Wissen ausgesucht und zusammengestellt. Sie dienen als Inspiration für unsere Leser und stellen Empfehlungen der Redaktion dar.

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Über den Autor

Lisa Volkmann

Gletscherklettern in Alaska, Dschungelspaziergang in Peru, Roadtrip durch Deutschland oder auch mal süßes Nichtstun an so ziemlich jedem Ozean: Ich durfte bereits viele spannende Orte dieser Welt entdecken. Als Online-Redakteurin im Reisebereich von CHECK24 kann ich mein Hobby zum Beruf machen. Meine Blogartikel, Reisevorschläge und News rund ums Reisen stecken voller Begeisterung für ferne Länder und Kulturen. Diese Leidenschaft möchte ich weitergeben und zum Reisen und Entdecken inspirieren.