Sie sind hier:

Ägypten macht zwei weitere Pyramiden zugänglich

München, 19.07.2019 | 10:21 | soe

Kulturinteressierte Touristen haben in Ägypten nun eine noch größere Auswahl an Besichtigungsmöglichkeiten der Pyramiden. Die Behörden des Landes haben zwei weitere der historischen Bauwerke wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht, nachdem sie über 50 Jahre lang geschlossen waren. Es handelt sich dabei um die Knickpyramide des Pharaos Sneferu sowie um die nahegelegene Satellitenpyramide.


Pyramiden von Ägypten
Touristen können in Ägypten künftig zwei weitere Pyramiden besichtigen, darunter die bekannte Knickpyramide.
Die beiden südlich von Kairo gelegenen Pyramiden waren 1965 für Besucher geschlossen worden. Nun können Interessierte dort Sarkophage sowie die Ruinen einer antiken Mauer besichtigen, die aus dem Mittleren Reich vor etwa 4.000 Jahren stammen. Die Mauer ist rund 60 Meter lang. Zudem gibt es mehrere Särge aus Holz, Ton oder Stein mit einigen gut erhaltenen Mumien zu sehen. Erst Anfang Juli 2019 hatte das ägyptische Ministerium für Antiquitäten entschieden, die ebenfalls 4.000 Jahre alte Pyramide von Pharao Sesostris II. für Touristen freizugeben. Sie durfte zuvor noch nie besichtigt werden.
 
Mit der verstärkten Vermarktung archäologischer Entdeckungen möchte das Land den Tourismus ankurbeln. Zu diesem Zweck wurde auch nahe den berühmten Pyramiden von Gizeh ein neuer Flughafen erbaut, der seit Januar 2019 schrittweise den Betrieb aufnimmt. Der Sphinx International Airport soll im Jahr 2020 offiziell eröffnet werden.

Weitere Nachrichten über Reisen

Mietwagen Passstraße Schneeketten
10.12.2019

Sturm Siro bringt Unwetter nach Nordeuropa

Wintersturm Siro zieht über Nordeuropa und bringt heftige Windgeschwindigkeiten mit. Örtlich sind Orkanböen von bis zu 160 Stundenkilometern zu erwarten.
Thailand-Erawan Nationalpark
10.12.2019

Thailand: Plastikverbot nach EU-Vorbild ab 2022

Thailand orientiert sich an der EU: Ab 2022 kommt ein Plastikverbot, das die Regulierungen der Europäischen Union adaptiert. Demnach wird Einwegplastik ab Januar verbannt.
Streikende Arbeitnehmer laufen auf der Straße.
09.12.2019

Streiks in Frankreich dauern an

Die Streikaktionen in Frankreich wurden auf unbestimmte Zeit verlängert. Damit drohen auch in nächster Zeit massive Einschränkungen im Reiseverkehr.
Mauritius
06.12.2019

Mauritius und Madagaskar erwarten Stürme Ambali und Belna

Zyklon Ambali nimmt im westlichen Teil des Indischen Ozeans Kurs auf die Urlaubsinsel Mauritius. Er könnte am Wochenende oder Anfang der kommenden Woche auf das Eiland treffen.
Indonesien: Komodo
06.12.2019

Insel Komodo verlangt 1.000 Dollar Eintritt

Die Höhe des künftigen Eintrittsgeldes für die Insel Komodo steht fest. Ab 2021 werden für einen Besuch des Nationalparks 1.000 US-Dollar fällig.