Sie sind hier:

Italien: Capri verbietet Einwegplastik

München, 15.05.2019 | 09:41 | soe

Auf der italienischen Urlaubsinsel Capri dürfen künftig keine Produkte aus Einwegplastik mehr verwendet werden. Das neue Verbot tritt heute in Kraft und umfasst unter anderem Plastikstrohhalme, Kunststofftaschen und Einwegbesteck aus Plastik. Urlauber, die gegen die neuen Regeln verstoßen, können mit einer Geldstrafe von bis zu 500 Euro belegt werden.


Plastik am Strand
Die italienische Insel Capri will mit einem Plastikverbot ab sofort das Meer vor Verschmutzung durch Müll schützen.
Die Insel im Golf von Neapel will mit den neuen Vorgaben gegen Umweltverschmutzung, insbesondere gegen die Vermüllung der Meere, ankämpfen. Wie Bürgermeister Gianni De Martino ankündigte, wolle sich die beliebte Touristendestination damit als internationales Vorbild in Sachen Umweltschutz positionieren. Vor allem die Bucht zwischen Capri und dem italienischen Festland hat mit den Folgen der großen Besucherströme zu kämpfen: Laut einer Erhebung aus dem Jahr 2017 treibt dort ein viermal höheres Müllvolumen im Meer als an den übrigen Küstenabschnitten Italiens.
 
Während Touristen sich ab sofort an das Plastikverbot halten müssen, wird Geschäften auf der Insel eine 90-tägige Übergangsfrist gewährt, in denen sie ihre Bestände an Produkten aus Einwegkunststoff beseitigen müssen. Ab 2021 gilt ein EU-weites Verbot von Wegwerf-Plastikprodukten. International befindet sich Capri mit dem Vorstoß in guter Gesellschaft, so hat erst im März 2019 Hawaii ein Plastikverbot beschlossen.

Weitere Nachrichten über Reisen

Traumstrand auf den Seychellen
23.09.2020

Corona-Entspannung: Kuba, Seychellen und Sri Lanka keine Risikogebiete mehr

Das Robert Koch-Institut stuft seit dem 23. September mehrere Staaten außerhalb des Schengen-Raumes nicht mehr als Risikogebiete ein. Die Corona-Lage auf Kuba, Sri Lanka und den Seychellen hat sich entspannt.
Portugals Hauptstadt Lissabon
23.09.2020

Neue Reisewarnungen: Lissabon, Kopenhagen und Dublin sind Risikogebiete

Das Robert Koch-Institut hat am 23. September neue Risikogebiete zu seiner Liste hinzugefügt. Für die Regionen Lissabon, Dublin und Utrecht sowie weitere Ziele gelten nun Reisewarnungen.
Tschechien: Prag Karlsbrücke
23.09.2020

Reisewarnung: Fast ganz Tschechien ist Risikogebiet

Nach landesweit starker Verbreitung des Coronavirus wurde Tschechien am Abend des 23. September vom Robert Koch-Institut fast gänzlich zum Risikogebiet erklärt. Es gilt eine Reisewarnung.
Österreich: Vorarlberg Kleinwalsertal
23.09.2020

Sperrstunde in Österreich: Lokale schließen 22 Uhr

Ab Freitag, 25. September, gilt in Teilen Österreichs eine Sperrstunde. Lokale müssen dann spätestens um 22 Uhr schließen.
Grossbritannien: London Eye Themse LVO
22.09.2020

Großbritannien verschärft Corona-Maßnahmen

Großbritannien verschärft die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Ab Donnerstag gibt es eine Sperrstunde in Lokalen, auch der Service wird eingeschränkt.

CHECK24 Hotelkategorie auf Basis von Veranstalterdaten. Die Landeskategorie des Hotels kann abweichen.