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Dominikanische Republik: Nachweispflicht für Restaurants und Nahverkehr

München, 12.10.2021 | 15:07 | soe

Die Dominikanische Republik erhöht den Druck auf Ungeimpfte. Ab dem 18. Oktober ist der Besuch von Restaurants und Freizeiteinrichtungen sowie die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ab zwölf Jahren nur noch unter Vorlage eines Corona-Impfausweises gestattet. Ungeimpfte müssen einen negativen PCR-Test vorweisen.


Dominikanische Republik Catalina Island
Die Dominikanische Republik verlangt ab dem 18. Oktober für zahlreiche Einrichtungen einen Corona-Impf- oder Testnachweis.
Ab kommendem Montag wird der Zugang zu verschiedenen Einrichtungen des täglichen Lebens in der Dominikanischen Republik beschränkt. Wie die Lokalzeitung Dominican Today berichtet, hat das Gesundheitsministerium am 8. Oktober eine Nachweispflicht für gastronomische Betriebe, Nachtclubs und Discotheken sowie Casinos beschlossen. Auch Geschäfte, Einkaufszentren und Vergnügungseinrichtungen unterliegen dieser Auflage, ebenso wie Fitnessstudios und ähnliche Sportzentren. Zudem dürfen öffentliche Verkehrsmittel im Nah- sowie überregionalen Bereich, Bildungseinrichtungen und öffentliche Institutionen nur noch unter Vorlage eines entsprechenden Zertifikats betreten werden. Laut Informationen des Auswärtigen Amtes ist die Handhabung der neuen Regeln in Hotels derzeit noch in Abstimmung.
 
Impfung oder PCR-Test gefordert
 
Als Nachweis wird von Personen ab zwölf Jahren entweder der Nachweis über den Erhalt von mindestens zwei Corona-Impfstoffdosen oder ein negativer PCR-Test verlangt. Letzterer darf maximal sieben Tage alt sein. Für Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, werden Sondergenehmigungen erteilt. Die neuen Regelungen wurden in der Resolution 48 festgehalten, welche darüber hinaus verschiedene Hygienemaßnahmen vorschreibt. Dazu zählen häufiges Händewaschen, die Einhaltung des Mindestabstands und eine Maskenpflicht im öffentlichen Raum.
 
Ansturm auf Impfzentren
 
Nach lokalen Medienberichten zeigte die Ankündigung der Maßnahmen bereits Wirkung auf die Impfbereitschaft der Bevölkerung. Am 11. Oktober verzeichneten die Impfstationen in der Hauptstadt Santo Domingo erheblich mehr Besucher, die sich gegen das Coronavirus impfen lassen wollen. Bis zum jetzigen Zeitpunkt gelten rund 60 Prozent der Erwachsenen in der Dominikanischen Republik als vollständig immunisiert. Das Land hat mit Stand zum 12. Oktober eine Sieben-Tage-Inzidenz von 43,7 und gilt nach Einstufung des Robert Koch-Instituts nicht als Corona-Hochrisikogebiet. Zum 11. Oktober endete der Ausnahmezustand landesweit, damit wurden auch die nächtlichen Ausgangssperren in den verbliebenen Regionen beendet.

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