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Trotzdem fortfahren

Frankreich treibt Nachhaltigkeit in Naturparks voran

Frankreich will in seinen Naturparks die forstwirtschaftlichen Monokulturen durch wilde Wälder ersetzen. Dies geht aus einem Bericht des Magazins Geo zu einer neuen französischen Charta hervor. Ein Großteil der zwischen 1990 und 2015 in Europa hinzugewonnenen 21 Millionen Hektar Wald ist monokulturell angelegt.
Lange Zeit haben Förster Monokulturen angelegt, die zwar wirtschaftlich intensiv genutzt werden, ökologisch betrachtet jedoch nicht überall wertvoll sind. Frankreich als das europäische Land mit dem viertgrößten Waldanteil Europas wirkt dem nun entgegen, indem der Wildwuchs gefördert wird. Alte Bäume, abgebrochene und verrottende Äste sowie dichtes Gebüsch sollen bleiben und eine Pflanzenvielfalt unterstützen. Für die nachhaltige Entwicklung wurde eine neue Richtlinie aufgesetzt, die im Naturpark Baronnies Provençales zwischen Marseille und Grenoble im Süden des Landes bereits wirksam ist. Die Charta besagt unter anderem, dass motorisierte Fahrzeuge nicht mehr in allen Teilen des Parks verkehren dürfen. Sukzessive soll die Charta auf alle 51 französischen Naturparks angewendet werden.

Auf der Urlaubsinsel Mallorca entsteht derweil ein Park anderer Art. Der Archäologiepark bei Santa Ponça wird um ein Museum erweitert. Wie die Mallorcazeitung berichtete, soll das Gebäude, das als Herzstück eines modernen Freilichtmuseums geplant ist, in zwei Jahren fertiggestellt sein und als neues Besucherhighlight dienen.